USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gericht stoppt Exekution

Kranker Mörder wird doch noch nicht hingerichtet



Death row inmate Russell Bucklew is shown in this Missouri Department of Corrections photo taken on February 9, 2014. Missouri is set on early May 21, 2014 to execute Bucklew, a convicted killer whose lawyers have said has a rare health condition that could lead to extreme pain and suffocation during a lethal injection.  REUTERS/Missouri Department of Corrections/Handout via Reuters (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW HEALTH) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Bild: Reuters

Ein Bundesgericht hat die umstrittene Exekution eines Mörders im US-Staat Missouri wenige Stunden vor der Vollstreckung nach Medienberichten ausgesetzt. Der Verurteilte machte geltend, dass er wegen einer Krankheit extrem starke Schmerzen zu befürchten habe

Die Behörden dürften Russell Bucklew aufgrund seiner medizinischen Verfassung vorerst nicht hinrichten, entschieden die Richter am Dienstag (Ortszeit) laut einem Bericht des Fernsehsenders NBC. 

Der Todeskandidat hatte sich juristisch gegen die Verabreichung der Giftspritze gewehrt, weil sie einen Wirkstoff enthalten könne, der bei ihm einen Todeskampf mit schlimmen Qualen auslöse. Nach Angaben seiner Anwälte muss Bucklew wegen einer angeborenen Krankheit eine Hirnblutung und extrem starke Schmerzen fürchten. Eine «grausame und ungewöhnliche Bestrafung» sei per US-Verfassung aber verboten. 

Bucklew war zunächst vor einem niedrigeren Gericht gescheitert. Das Bundesgericht erklärte nun aber, der Staat müsse beweisen, dass der Häftling im Unrecht sei. Sein Fall hatte nach einer besonders qualvollen Exekution eines Mannes Ende April in Oklahoma für Aufsehen gesorgt. (rey/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

US-Truppen aus Deutschland sollen teilweise nach Polen verlegt werden

US-Präsident Donald Trump will mit dem von ihm geplanten Teil-Abzug von Soldaten aus Deutschland unter anderem die amerikanischen Truppen in Polen verstärken. Trump bekräftigte am Mittwoch (Ortszeit) im Weissen Haus bei einer Pressekonferenz mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda, die Präsenz der US-Soldaten in Deutschland solle «ganz wesentlich» auf 25'000 reduziert werden. Trump begründete den Schritt erneut mit den nach seiner Ansicht mangelnden Verteidigungsausgaben Deutschlands.

Einige …

Artikel lesen
Link zum Artikel