Schweiz
Gesellschaft & Politik

Streit um die Milliarden-Sammlung des Winterthurer Immobilientycoons 

Vorwürfe von Bruno Stefaninis Familie

Streit um die Milliarden-Sammlung des Winterthurer Immobilientycoons 

08.09.2014, 05:2408.09.2014, 10:49

• Der Winterthurer Immobilienunternehmer Bruno Stefanini ist nach Angaben seiner Angehörigen an schwerer Demenz erkrankt. Um die von Stefanini aufgebaute Stiftung Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), die Schweizer Kunst im geschätzten Wert von über einer Milliarde Franken umfasst, ist nun ein Machtkampf entbrannt.

• Die Familie hegt den Verdacht, dass der Stiftungsrat Stefaninis Gesundheitszustand ausnutzen und die Firmen des 90-Jährigen unter seine Kontrolle bringen will. Erklärt wird dies mit Statutenänderungen, die dies erleichtern könnten.

• Der neue Stiftungsratspräsident Umit Stamm weist den Verdacht zurück, die Familie werde zurückgehalten. Er bestätigt aber, dass der Rat bei der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht beantragt hat, sich selbst konstituieren und ergänzen zu können.

Weiterleisen bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Umfrage: SVPler sind eher demokratiemüde, Ältere und Frauen nicht – die Sonntagsnews
Die fehlende Sicherheitsprüfung von Managern bei staatsnahen Betrieben und die bisher unbekannte Untersuchung bei GC Frauenfussball: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Ausgaben des Bundes für die Öffentlichkeitsarbeit sind nach Worten der «SonntagsZeitung» wie von Zauberhand um 9,7 Millionen Franken gesunken. Der Sparauftrag des Parlaments wurde so, zumindest auf dem Papier, pulverisiert, wie die Zeitung schrieb. Die Erklärung liege in der ungenauen Definition von Öffentlichkeitsarbeit. Jedes Departement entscheide selbst, welche Tätigkeiten unter dieser Kategorie verbucht werden. In der Bundesverwaltung sei man also genau über die Bücher gegangen, was man der Eidgenössischen Finanzverwaltung zwingend als Öffentlichkeitsarbeit melden müsse. Präzisierungen und Abgrenzungen führten laut der Zeitung dazu, dass alle Departemente ausser das für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) weniger Aufwände meldeten als noch im Vorjahr.
Zur Story