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Das Weiterkommen der Basler war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Das Weiterkommen der Basler war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Bild: keystone

Der FCB zieht souverän in die nächste Runde ein +++ Servette scheitert in Unterzahl knapp

29.07.2021, 22:38

Partizani – Basel 0:2

Mit einem 2:0-Auswärtssieg im Rückspiel gegen Partizani Tirana qualifiziert sich der FC Basel problemlos für die 3. und vorletzte Qualifikationsrunde der Conference League. Das Hinspiel im St.-Jakob-Park hatten die Basler 3:0 gewonnen.

Die Tore im Rückspiel in Albanien erzielten Valentin Stocker nach einer kleinen Unsicherheit des Goalies kurz vor und Arthur Cabral per Kopf kurz nach der Pause. Danach kontrollierten die Basler das Spiel und brachten die Führung souverän über die Zeit. Heinz Lindner musste im Basler Tor nur ein einziges Mal zur Tat schreiten, als Stenio Junior von innerhalb des Strafraums abschliessen konnte.

Zu Beginn des Spiels war die internationale Strecke zwischen Albanien und der Schweiz unterbrochen, weshalb die Zuschauerinnen und Zuschauer vor dem Fernseher etwas über zehn Minuten auf die ersten verpixelten Bilder warten mussten. Danach war nur eine Kameraeinstellung im Einsatz – so wurden keine Wiederholungen gezeigt.

In den ersten zehn Spielminuten waren auf den Schweizer Bildschirmen keine Bilder des Spiels zu sehen.
In den ersten zehn Spielminuten waren auf den Schweizer Bildschirmen keine Bilder des Spiels zu sehen.

Erst in der zweiten Halbzeit verbesserte sich die Qualität und auch der Ton aus dem Stadion war dann zu hören. Dennoch blieb die Kameraperspektive auch während der zweiten 45 MInuten dieselbe und es musste auf Wiederholungen der Basler Tore verzichtet werden.

Nächster Gegner des FC Basel ist Ujpest Budapest. Die Ungaren haben sich gegen den Challenge-League-Klub FC Vaduz durchgesetzt. Die Spiele finden in den nächsten beiden Donnerstagen statt.

Partizani Tirana - Basel 0:2 (0:1)
Elbasani. 300 Zuschauer. SR Diamantopoulos (GRE).
Tore: 38. Stocker (Cabral) 0:1. 49. Cabral (Palacios) 0:2.
Partizani Tirana: Hoxha; Gligorov (57. Celina), Damcevski, Belica, Shehi (75. Sota); Bardhi (75. Selita), Murataj (57. Kote), Rrapaj; Lucas, Cara, Junior.
Basel: Lindner; Lang, Djiga, Frei, Pelmard (75. Petretta); Xhaka, Quintilla; Zhegrova (46. Sene), Palacios (82. Esposito), Stocker (46. Millar); Cabral (65. Males).
Bemerkungen: 18. Pfostenschuss Zhegrova. Verwarnungen: 35. Bardhi (Foul), 76. Frei (Foul).

Der nächste Gegner der Basler: Ujpest Budapest.
Der nächste Gegner der Basler: Ujpest Budapest.
Bild: keystone

Servette – Molde 2:0

Der zweite Schweizer Klub, der am Donnerstag in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League im Einsatz war, konnte ebenfalls mit 2:0 gewinnen. Servette scheidet nach dem 0:3 im Hinspiel in Norwegen aber trotzdem aus. Die Tore von Moussa Diallo und Grejohn Kyei reichen den Genfern nicht zum Einzug in die nächste Runde.

Der Knackpunkt war wohl die rote Karte gegen Miroslav Stevanovic in der ersten Halbzeit. Der Bosnier flog für ein Foul mit offener Sohle vom Platz, woraufhin das Team von Alain Geiger in Unterzahl auskommen musste. Auch zu zehnt war Servette das bessere Team, doch mehr als ein Treffer gelang ihnen in der zweiten Halbzeit nicht.

Stevanovic flog für diese Aktion vom Platz.
Stevanovic flog für diese Aktion vom Platz.
Bild: keystone

Servette wehrt sich bravourös gegen das Out in der Conference League – scheidet aber aus. Nach dem 0:3 in Norwegen gewinnen die Genfer das Rückspiel gegen Molde 2:0, obwohl sie 50 Minuten in Unterzahl spielen müssen.

Der niederländische Schiedsrichter Jochem Kamphuis beeinflusste den Ausgang des Spiels mit einem fragwürdigen Entscheid kurz vor der Pause möglicherweise entscheidend. Er schickte Miroslav Stevanovic, Servettes wichtigsten Mann, mit der Roten Karte vom Platz. Stevanovic traf seinen Gegenspieler mit gestrecktem Bein am Unterschenkel. Die Aktion geschah jedoch im Zweikampf, beide Spieler waren gleichzeitig auf den Ball gestochen. Eine Gelbe Karte hätte in dieser Szene zweifellos gereicht, der Ausschluss war am oberen Rand des Spielraums.

Nachdem sie in der ersten Halbzeit dank einem abgelenkten Schluss von Aussenverteidiger Moussa Diallo bei numerischem Gleichstand in Führung gegangen waren, dominierten die Servettiens in Unterzahl auch in der zweiten Halbzeit. Das von Goalgetter Grejohn Kyei erzielte 2:0 war ein magerer Lohn. Die Mannschaft von Trainer Alain Geiger hätte es verdient gehabt, eine Verlängerung zu erzwingen.

Der Lupfer von Grejohn Kyei landet zum 2:0 im Netz – ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr.
Der Lupfer von Grejohn Kyei landet zum 2:0 im Netz – ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr.
Bild: keystone

Zuletzt wog die Hypothek des 0:3 aus dem Hinspiel in Norwegen zu schwer. Aber die Leistungssteigerung der Genfer von Donnerstag zu Donnerstag war frappant.

Servette - Molde 2:0 (1:0)
3842 Zuschauer. SR Kamphuis (NED).
Tore: 18. Diallo 1:0. 59. Kyei (Diallo) 2:0.
Servette: Frick; Diallo, Sasso, Severin, Clichy; Cespedes (82. Douline); Cognat (82. Schalk), Valls (73. Mendes); Stevanovic, Kyei, Antunes (58. Rodelin).
Molde: Linde; Knudtzon, Gregersen (67. Risa), Sinyan, Haugen; Aursnes, Hestad (81. Lövik), Hussain; Eikrem (81. Grödem), Brynhildsen (67. Breivik), David Fofana (59. Sigurdarson).
Bemerkungen: Servette ohne Sauthier und Boubacar Fofana (beide verletzt). 44. Rote Karte gegen Stevanovic (Foul).
Verwarnungen: 8. Haugen (Unsportlichkeit), 8. Frick (Unsportlichkeit), 42. Brynhildsen (Foul), 45. Clichy (Foul), 67. Kyei (Foul). 83. Diallo (Foul). 90. Douline (Foul). 94. Breivik (Foul).

(nih/sda)

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