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Spielerinnen gefilmt – Schweizer Schiedsrichter in Österreich verurteilt

THEMENBILD - das gesperrte Fussballstadion des Cashpoint SCR Altach. Wegen des Coronavirus wurde der Spielbetrieb in der Oesterreichischen Bundesliga eingestellt. Wann Fussballspiele wieder stattfinde ...
Beim SCR Altach kam es zu einem Spanner-Skandal Bild: www.imago-images.de

Spielerinnen gefilmt – Schweizer Ex-Schiri in Österreich verurteilt

24.02.2026, 07:1424.02.2026, 07:14

Ein ehemaliger Schweizer Spitzenschiedsrichter und Ex-Funktionär des Bundesligisten SCR Altach ist in Österreich verurteilt worden. Der Schweizer Staatsbürger hat Spielerinnen des österreichischen Klubs in der Garderobe und Dusche heimlich gefilmt. Das Urteil des Landgerichts Feldkirch belief sich auf sieben Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe in der Höhe von rund 1100 Schweizer Franken.

Das Gericht hob hervor, dass einige der gefilmten Sportlerinnen zum Zeitpunkt der Aufnahmen minderjährig gewesen seien. Diese Tatsache habe auch das Urteil noch einmal verschärft. Der Ex-Funktionär hat sich zudem dazu schuldig bekannt, im Darknet ein Abonnement für einen Streamingdienst mit kindesmissbräuchliche Handlungen, abgeschlossen zu haben.

Gemäss Recherchen des Blicks war der Schiedsrichter bis zur letzten Saison auch in der höchsten Schweizer Liga zum Einsatz gekommen.

Spielerinnen erhalten Schmerzensgeld

Während der Gerichtsverhandlung soll sich der Angeklagte reuig gezeigt haben und sich direkt bei den Opfern entschuldigt haben. Diese hätten aber betont, dass sie immer noch unter den Folgen der Tat leiden. Viele von ihnen würden sich in öffentlichen Duschen nicht mehr wohlfühlen.

«Altach wurde unser Zuhause, dieses Zuhause wurde von jemanden zerstört, von dem wir dachten, er wäre ein Teil dieser Familie», erklärten die Opfer in einer gemeinsamen Stellungnahme. Der Täter muss deshalb jedem Opfer nun auch ein Schmerzensgeld in der höhe von rund 600 Franken zahlen. Der frühere Altach-Funktionär bekannte sich schuldig. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräfitg, weil die Staatsanwaltschaft um Bedenkzeit gebeten hat. (abu)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bluetgraetsche
24.02.2026 08:35registriert August 2025
Der YB-Hooligan kommt 2 Monate (verdienterweise) in den Knast für Faustschläge, der Mann welcher einen Streamingdienstabo mit kindsmissbräuchlichen Handlungen abgeschlossen hat, bekommt 7 Monate bedingt und eine Geldstrafe. Doch, ich sehe die Verhältnismässigkeit...
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Eckhardt
24.02.2026 09:48registriert Juni 2024
Dieses Urteil ist eine Schande.
So viele junge geschädigte Frauen als Opfer. Der Täter kommt mit einer bedingten (!) Strafe davon. Wieder Täterschutz statt das Leid der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.
Jeder kann leicht sagen, dass es ihm
leid tue; es ist geradezu strategisches Verhalten von Tätern.
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Minatori
24.02.2026 08:20registriert November 2025
Lächerliches Urteil.
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