International
Iran

Berichte: Hitziges Telefonat zwischen Trump und Netanjahu

Hitziges Telefon zwischen Trump und Netanjahu: «Er wird tun, was ich von ihm verlange»

US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sind Medienberichten zufolge wegen des weiteren Vorgehens gegenüber dem Iran in einem Gespräch aneinandergeraten.
21.05.2026, 04:2921.05.2026, 07:00

Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen, wie mit einem neuen Vorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs umzugehen sei, berichteten das Portal «Axios» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf ungenannte Quellen.

President Donald Trump shakes hands with Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu at the end of a news conference at Mar-a-Lago, Dec. 29, 2025, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon, File) ...
Sind sich seit längerem nicht mehr einig bezüglich Krieg im Iran: Benjamin Netanjahu und Donald Trump.Bild: keystone

Eine der Quellen habe «Axios» gesagt, Netanjahu sei nach dem Gespräch am Dienstag in Aufruhr gewesen, ihm habe der Kopf geraucht. Katar und Pakistan hatten demnach zusammen mit anderen Partnern einen überarbeiteten Friedensvorschlag vorgelegt, um die Differenzen zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken.

Nach erneuten Drohungen hatte Trump zuletzt erklärt, einen neuen Angriff auf den Iran zu verschieben – mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe. Er sprach von einer positiven Entwicklung. Netanjahu steht den Verhandlungen laut den Medienberichten skeptisch gegenüber und möchte den Ende Februar gemeinsam begonnenen Krieg wieder aufnehmen, um die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.

Trump bezeichnete Netanjahu am Mittwoch vor Journalisten als «sehr guten Mann» und sagte:

«Er wird tun, was immer ich von ihm verlange.»

Der US-Präsident betonte zudem, dass man sich mit Blick auf den Iran in einer Endphase befinde. «Wir werden sehen, was passiert. Entweder kommen wir zu einer Einigung, oder wir werden einige Dinge tun, die etwas unangenehm sind, aber hoffentlich kommt es nicht dazu», sagte er. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
17 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Martin Baumgartner
21.05.2026 07:43registriert Juni 2022
«Er wird tun, was immer ich von ihm verlange.“
Sagt Trump über einen Mann der ihm ständig auf der Nase herumtanzt!
655
Melden
Zum Kommentar
avatar
Apropopos
21.05.2026 07:39registriert Mai 2025
Einbildung ist auch eine Bildung.
Er tut ja schon im Libanon, was auch immer Trump will, nicht. Bibi wusste, wie man Trump nehmen musste. Und der sitzt bis zum Hals in der Sch......
und macht wieder mal auf Chefstratege.
Seine Vorgängerpräsis wussten, warum sie sich nicht von Netha in einen Krieg treiben liessen. Aber die hatten auch nicht nur Dollarzeichen in den Augen.
In China ständen beide schon vor einem Ersch.........kommando wegen Korruption und Verbrechen gegen das Volk.
337
Melden
Zum Kommentar
avatar
Overton Window
21.05.2026 08:50registriert August 2022
"Er wird tun, was immer ich von ihm verlange".

SAGT Trump.

DENKT Bibi.
251
Melden
Zum Kommentar
17
Weshalb das Treffen von Xi und Putin den Westen beunruhigen muss
Die beiden Staatschefs zelebrierten bei ihrem Treffen in Peking ihre Freundschaft. Doch zunehmend diktiert eine Seite die Bedingungen.
Als Beobachter musste man sich die Augen zweimal reiben, zu sehr mutete der Empfang wie ein Flashback an: Wo vor wenigen Tagen noch Donald Trumps Air Force One landete, stieg nun Wladimir Putin aus seiner Ilyushin-Maschine. Beide Staatschefs wurden von fahnenschwingenden Studenten begrüsst, unter den wachsamen Augen chinesischer Soldaten. Nur statt Vize-Premier Han Zheng stand für den russischen Präsidenten nun Wang Yi, Aussenminister und rechte Hand von Staatschef Xi Jinping, für den Handschlag am Flughafen bereit.
Zur Story