Operation «Epic Fury» ziele weiterhin unter anderem darauf ab, die nuklearen Ambitionen des Irans zunichte zu machen. Bislang seien bereits 49 ranghohe militärische und politische Führer des Irans «vernichtet» worden. Sie sprach zudem den Angehörigen der sechs getöteten US-Soldaten ihr Beileid aus. Der Präsident kümmere sich darum, deren Überreste in die USA zurückzuführen.
Ferner seien weiterhin über 6000 US-Bürgerinnen und Bürger in der Region. Man arbeite zusammen mit privaten Luftfahrtgesellschaften, um diese zurück in die USA zu holen: «Wir werden jedem einzelnen helfen, der nach Hause kommen will.» Auch militärische Transportflugzeuge könnten zu diesem Zweck eingesetzt werden. Auf die Frage, ob die USA diese Bürger besser hätte warnen sollen, bevor der Angriff gestartet wurde, antwortete Leavitt, dass es «genug» Hinweise und Anzeichen gegeben hätte, die Region zu verlassen.
Die Mullahs hätten diesen Weg selbst zu verantworten, so Leavitt. «Präsident Trump hat ihnen zahlreiche Angebote gemacht, um die Situation zu entspannen, aber sie wollten weiter an den nuklearen Waffen arbeiten.» Mit der Unternehmung habe Präsident Trump einen neuen Weg in der Zukunft des nahöstlichen Landes eröffnet. Und: «Dass diese brutalen Terroristen getötet werden, ist gut für die Welt.» Auf die Frage, ob die US-Regierung nun einen Regimewechsel, der nicht explizit in den Zielen von Operation «Epic Fury» genannt wird, anstrebt, gab Leavitt keine konkrete Antwort.
Weiter dementierte Leavitt, dass die USA einen Angriff auf ein Schulhaus, bei dem nach iranischen Angaben hunderte Kinder ums Leben gekommen sind, durchgeführt haben. «Davon wissen wird nichts. Lassen sie es mich klar ausdrücken: Die USA greifen keine zivilen Strukturen an», so die Sprecherin. Weiter bleibe die Option, Bodentruppen in den Iran zu senden, offen. Dies sei aber kein geplanter Teil der Operation «Epic Fury».
(cpf)
