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Krieg in Nahost: Israel und USA greifen Iran an – alle News live

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USA und Israel haben am 28. Februar 2026 den Iran angegriffen. Diese Aufnahme zeigt den Abschuss einer Rakete von einem Schiff der US-Marine.

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Leavitt: Operation ist «grossartiger Erfolg» +++ Iran droht mit Angriffen auf Botschaften

04.03.2026, 14:3004.03.2026, 19:32
  • Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
  • Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet.
  • Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
  • Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen, sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel. Wie lange die Intervention dauern soll, ist nicht klar.

Angriffe Iran

Angriffe USA und Israel

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19:32
Weisses Haus: Operation ist ein «Grossartiger Erfolg»
Die Pressesprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, sprach in einer Pressekonferenz am Mittwochabend von einem «grossartigen Erfolg». Die Intensität der Angriffe innerhalb der ersten 24 Stunden sei doppelt so gross, wie diejenige der Invasion von Irak 2003. Bald werde man «komplette Dominanz» über den gesamten iranischen Luftraum haben.

Operation «Epic Fury» ziele weiterhin unter anderem darauf ab, die nuklearen Ambitionen des Irans zunichte zu machen. Bislang seien bereits 49 ranghohe militärische und politische Führer des Irans «vernichtet» worden. Sie sprach zudem den Angehörigen der sechs getöteten US-Soldaten ihr Beileid aus. Der Präsident kümmere sich darum, deren Überreste in die USA zurückzuführen.

Ferner seien weiterhin über 6000 US-Bürgerinnen und Bürger in der Region. Man arbeite zusammen mit privaten Luftfahrtgesellschaften, um diese zurück in die USA zu holen: «Wir werden jedem einzelnen helfen, der nach Hause kommen will.» Auch militärische Transportflugzeuge könnten zu diesem Zweck eingesetzt werden. Auf die Frage, ob die USA diese Bürger besser hätte warnen sollen, bevor der Angriff gestartet wurde, antwortete Leavitt, dass es «genug» Hinweise und Anzeichen gegeben hätte, die Region zu verlassen.



Die Mullahs hätten diesen Weg selbst zu verantworten, so Leavitt. «Präsident Trump hat ihnen zahlreiche Angebote gemacht, um die Situation zu entspannen, aber sie wollten weiter an den nuklearen Waffen arbeiten.» Mit der Unternehmung habe Präsident Trump einen neuen Weg in der Zukunft des nahöstlichen Landes eröffnet. Und: «Dass diese brutalen Terroristen getötet werden, ist gut für die Welt.» Auf die Frage, ob die US-Regierung nun einen Regimewechsel, der nicht explizit in den Zielen von Operation «Epic Fury» genannt wird, anstrebt, gab Leavitt keine konkrete Antwort.

Weiter dementierte Leavitt, dass die USA einen Angriff auf ein Schulhaus, bei dem nach iranischen Angaben hunderte Kinder ums Leben gekommen sind, durchgeführt haben. «Davon wissen wird nichts. Lassen sie es mich klar ausdrücken: Die USA greifen keine zivilen Strukturen an», so die Sprecherin. Weiter bleibe die Option, Bodentruppen in den Iran zu senden, offen. Dies sei aber kein geplanter Teil der Operation «Epic Fury».
(cpf)
18:49
Katar: Iran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen
Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran «kategorisch zurückgewiesen», teilte das Aussenministerium in Doha mit.

Zuvor hatte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einem Telefonat erklärt, der Iran ziele nur auf «US-Interessen in Katar».



Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha. Al Thani sprach von einem «eklatanten Verstoss» gegen die Souveränität des Staates Katar und gegen das Völkerrecht.

Die iranischen Massnahmen zeigten einen «eskalierenden Ansatz» und liessen keinen ernsthaften Willen zur Deeskalation erkennen. Teheran versuche, Nachbarstaaten in einen Krieg hineinzuziehen, «der nicht der ihre ist».

Der Regierungschef forderte ein sofortiges Ende der Angriffe auf Staaten der Region, die sich aus dem Konflikt heraushalten wollten. Katar setze weiterhin auf Dialog und Diplomatie, werde jedoch jede Verletzung seiner Souveränität, Sicherheit oder territorialen Integrität beantworten. (sda/dpa)
18:46
Iran droht mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit
Irans Armeesprecher Abolfasl Schekartschi hat mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht, falls Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren sollte. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sagte der General, in diesem Fall würden die israelischen Botschaften auf der ganzen Welt als «legitime Ziele» gelten. Der Iran verfüge über «sehr grosse Fähigkeiten». Bisher halte sich sein Land aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.

Bei den jüngsten israelischen Angriffen auf Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach libanesischen Behördenangaben 72 Menschen getötet worden. 437 Menschen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Die Hisbollah hatte in der Nacht zu Montag begonnen, als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ali Chamenei Raketen auf Israel zu schiessen. Seitdem greift auch Israels Militär in mehreren Teilen des Landes wieder regelmässig an, unter anderem auch in denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts.

Seit den jüngsten Angriffen hätten sich bereits mindestens 80.000 Menschen in Notunterkünften im Libanon registriert, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres in New York unter Berufung auf Angaben der Regierung. Man gehe aber davon aus, dass das nur ein Bruchteil der tatsächlich von Kämpfen Vertriebenen sei.
(sda/dpa)
18:20
Türkei bestellt iranischen Botschafter ein
Die Türkei hat nach dem Abfangen einer iranischen Rakete im türkischen Luftraum den iranischen Botschafter einbestellt. Er sei in das Aussenministerium in Ankara einbestellt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ihm sei sowohl die Reaktion als auch die Besorgnis der Türkei mitgeteilt worden. Ausserdem habe der türkische Aussenminister Hakan Fidan mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert und darauf hingewiesen, Schritte zu meiden, die zur Eskalation der Konflikte führen könnten. (sda/dpa)
16:57
Pentagon: Angriff auf Schule im Iran wird untersucht
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung angekündigt.

«Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen», sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den Iran. «Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an.»



Der Minister äusserte sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Die Schule liegt nahe einer Anlage der Revolutionsgarden, internationale Medien fanden bislang jedoch keine Hinweise auf eine militärische Nutzung des Schulgebäudes. Weitere Details zu möglichen Verantwortlichen oder zur eingesetzten Munition nannte Hegseth nicht.

Er kritisierte zugleich die Berichterstattung über solche Vorfälle. Alles laufe erfolgreich und zielgerichtet ab, «aber wenn ein paar Drohnen durchkommen oder tragische Dinge passieren, ist das eine Schlagzeile auf Seite eins», sagte er mit Blick auf Iran. (sda/dpa)
15:50
Kurdische Gruppen im Irak unter Beschuss
Im Zuge des Kriegs mit dem Iran geraten iranisch-kurdische Gruppen im benachbarten Irak zunehmend ins Visier Teherans. Die irakische Partei der Freiheit Kurdistans (PAK), eine Partei iranischer Kurden, meldete einen Angriff mit Raketen und Drohnen, bei dem es Tote und Verletzte gegeben habe.

Irans Revolutionsgarden (IRGC) stufen viele dieser Gruppen im Irak als «Terrorgruppen» ein. Auch die kurdische Minderheit im Iran wird Menschenrechtlern zufolge systematisch unterdrückt und verfolgt. Die IRGC haben in den vergangenen Jahren immer wieder kurdische Ziele im Irak angegriffen.

Sollten kurdische Milizen über die Grenze in den Iran vordringen, dürften Irans Revolutionsgarden (IRGC) versuchen, diese aufzuhalten und zurückzudrängen. Damit wächst die Sorge vor einem neuen Konflikt und einer weiteren Front an der irakisch-iranischen Grenze. (sda/dpa)
15:28
Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort «Verteidigungs- und Aufklärungssysteme» der iranischen Führung ausser Gefecht gesetzt worden, hiess es in einer Mitteilung.

Diese hätten eine Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des iranischen Machtapparats zu schwächen.

Der Flughafen Mehrabad wird vor allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil und dient als Basis der Regierungsflotte. Der internationale Flughafen befindet sich rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt. (sda/dpa)
15:28
Containerschiff in Strasse von Hormus von Geschoss getroffen
In der Strasse von Hormus ist ein Containerschiff von einem Geschoss getroffen worden. Das teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt mit.

Der Frachter sei Richtung Osten durch die Meeresenge gefahren, als ein unbekanntes Geschoss knapp über der Wasserlinie eingeschlagen sei, schrieb die Behörde unter Berufung auf den Sicherheitsbeauftragten des Betreibers. Der Treffer habe ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst.

Der Vorfall soll sich etwa zwei Seemeilen vor der omanischen Küste abgespielt haben. Zu welcher Reederei das Schiff gehört und unter welcher Flagge es fährt, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Berichte über Umweltschäden lägen zunächst nicht vor, hiess es weiter. (sda/dpa)
15:19
LNG-Lieferstopp: Katar erklärt «höhere Gewalt»
Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg - mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der «höheren Gewalt» (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten.

Katar ist einer der grössten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas aus dem arabischen Land aber infolge des Iran-Kriegs gestoppt. (awp/sda/dpa)
15:16
EU warnt Trump vor Embargo gegen Spanien
Die Europäische Union hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, Spanien wegen mangelnder Unterstützung für den Iran-Krieg mit einem Handelsembargo zu belegen.

«Wir stehen in voller Solidarität mit allen Mitgliedstaaten und ihren Bürgerinnen und Bürgern, und sind im Rahmen unserer gemeinsamen Handelspolitik bereit zu handeln, falls dies erforderlich ist, um die Interessen der EU zu wahren», sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Man erwarte, dass sich die Vereinigten Staaten an die im vergangenen Jahr vereinbarten Handelsabsprachen hielten.

EU-Ratspräsident António Costa teilte nach einem Gespräch mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez mit, die EU werde sicherstellen, dass die Interessen ihrer Mitgliedstaaten vollumfänglich geschützt würden. Man bekräftige das unerschütterliche Engagement für die Prinzipien des Völkerrechts und die auf Regeln basierende Ordnung überall auf der Welt. (sda/dpa)

14:40
UN-Kommission rügt Angriffe von Israel und USA auf Iran
Eine UN-Untersuchungskommission hat die Angriffe Israels und der USA auf den Iran verurteilt.

Die Angriffe verstiessen gegen die UN-Charta, die den Einsatz von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines Landes verbiete
, teilten die Kommission unter dem Vorsitz der Juristin Sara Hossain aus Bangladesch in Genf mit. Die UN-Charta gilt als eine Art Verfassung der Weltgemeinschaft mit gemeinsamen Prinzipien.

Die Kommission sei ebenfalls besorgt über die iranischen Vergeltungsschläge in der Region, teilte sie mit. Es handelt sich bei der Kommission um unabhängige Expertinnen und Experten, die der UN-Menschenrechtsrat 2022 eingesetzt hat, um Menschenrechtsverletzungen im Iran zu untersuchen.

«Die iranische Bevölkerung ist nun gefangen zwischen einer grossangelegten Militäraktion, die Wochen oder Monate dauern könnte, und einer Regierung, die seit langem für schwere Menschenrechtsverletzungen bekannt ist»
, teilte die Kommission mit. (sda/dpa)
14:28
Macron sichert Spanien nach US-Drohung Solidarität zu
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Spanien nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump seine Solidarität versichert. Macron habe dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez in einem Telefonat die «europäische Solidarität Frankreichs» ausgesprochen, hiess es aus Macrons Umfeld. Anlass sei die angedrohte wirtschaftliche Nötigung.

Trump hatte zuvor am Dienstag bei einem Pressetermin zum Besuch des deutschen Kanzlers Friedrich Merz im Weissen Haus gesagt: «Wir werden jeglichen Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.» Er begründete den Schritt damit, dass Spanien den USA untersagt habe, Militärstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen. Die spanische Regierung begründet ihr Vorgehen damit, dass der Krieg aus ihrer Sicht völkerrechtswidrig ist.

Auch Frankreich sah sich bereits scharfer Kritik von Trump ausgesetzt. Wegen der zögerlichen Haltung, dem von den USA ins Leben gerufenen Friedensrat für den Gazastreifen beizutreten, hatte Trump im Januar mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein und Champagner gedroht. (sda/dpa)
14:23
Golestanpalast im Iran bei Militärangriffen beschädigt
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran ist der berühmte Golestanpalast in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie die Regierung in Teheran mitteilte, wurde ein Teil des einstigen Regierungspalastes der Kadscharen-Dynastie mit seiner prunkvollen verspiegelten Innenarchitektur beschädigt. Der Palast im Herzen der Millionenmetropole Teheran wurde im Jahr 2013 in die Liste der Weltkulturerbestätten der Unesco aufgenommen.

Irans Regierung sprach von einem schweren Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht. Der Palast zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Teheran. In einem Brief forderte Irans Kulturminister Resa Salehi Amiri die UN-Kulturorganisation auf, Expertenteams in sein Land zu schicken, um die Schäden zu begutachten. Auch Teile des Grossen Basars von Teheran, eines der wichtigsten Bestandteile der historischen Struktur der Hauptstadt, hätten Schäden erlitten. (sda/dpa)
14:09
Iranische Rakete in Syrien abgestürzt
In Syrien ist im Dorf Qazaljo in der Nähe des internationalen Flughafens Qamischli eine iranische Rakete abgestürzt. Das zeigt eine Aufnahme vom 4. März. (hkl)

13:54
Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon
Der Grossraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigte ein israelischer Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden.

Das Militär sei dabei, diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtete von massiven Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen. Der staatliche iranische Rundfunk berichtete von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in Richtung der «besetzten Gebiete» (Israel). (sda/dpa)
13:37
Stiftung: Mehr als 1000 Todesopfer im Iran
Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen mindestens 1045 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige, berichteten iranische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen.

Bei der Organisation handelt es sich um eine staatlich finanzierte Stiftung, die seit ihrer Gründung Familien von im Krieg getöteten Menschen sowie Kriegsversehrten finanzielle und institutionelle Unterstützung gewährt. Sie veröffentlicht in Kriegszeiten auch Daten über Opfer. (sda/dpa)
13:22
Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere «separatistischer» Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten demnach am Mittwochmorgen.

Das «Wall Street Journal» hatte am Vortag unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert und auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Iran.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003. (sda/dpa)
13:14
Iran meldet Abschuss von 29 Kampfdrohnen
Der Iran hat nach eigenen Angaben israelische und US-amerikanische Kampfdrohnen abgeschossen. Die Streitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden hätten seit Kriegsbeginn insgesamt 25 israelische Hermes-Drohnen und 4 Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper zerstört, berichtete der staatliche Rundfunk.

Bilder der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, zeigten Trümmer einer Drohne mit hebräischer Schrift auf Bauteilen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. (sda/dpa)
12:57
Türkei fängt iranische Rakete ab
Das Nato-Land Türkei hat nach eigenen Angaben eine iranische Rakete abgefangen. Überreste seien in der türkischen Provinz Hatay abgestürzt, Verletzte gab es demnach nicht. Die Rakete habe den irakischen und syrischen Luftraum durchquert und sei dann auf den türkischen Luftraum zugesteuert, bevor sie durch die Luft- und Raketenabwehrkräfte der Nato unschädlich gemacht worden sei. Das türkische Verteidigungsministerium warnte «alle Parteien» davor, weitere Schritte zu unternehmen, die zur Eskalation in der Region führen könnten. (ome/pre)
12:56
Kriegsschiff des Iran: 101 Crewmitglieder vor Sri Lanka vermisst
Mindestens 101 Besatzungsmitglieder eines gesunkenen iranischen Kriegsschiffs werden nach Medienberichten im Indischen Ozean vor der Küste Sri Lankas vermisst. Auf der Fregatte «IRIS Dena» seien zudem 78 Menschen verletzt worden, berichtete die sri-lankische Zeitung «Daily Mirror» unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Verletzte Besatzungsmitglieder seien inzwischen von der sri-lankischen Marine und Luftwaffe gerettet worden. Auf dem Schiff habe sich eine Explosion ereignet, bevor es gesunken sei. Die sri-lankischen Behörden hätten jedoch zunächst nichts über die Ursache der Explosion gesagt. Das Schiff der iranischen Marine hatte den Berichten zufolge Seenotsignale abgesetzt. Die Fregatte habe sich im Indischen Ozean in internationalen Gewässern befunden. (sda/dpa)
12:55
Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan
Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit. Es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern. Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden – Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt. (pre/sda)
12:53
Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt
Irans Geheimdienst hat in der Hauptstadt Teheran nach eigenen Angaben grosse Mengen an Waffen und Devisen beschlagnahmt. Bei einer nachrichtendienstlichen Operation seien Schnellfeuergewehre, Munition und Ausrüstung für städtische Gefechte sichergestellt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem seien erhebliche Summen Euro- und Dollar-Bargeld sowie ein Starlink-Satellitenkommunikationsgerät gefunden worden.

Die Hintermänner seien festgenommen worden. Der Geheimdienst bezeichnete sie als «Söldner des amerikanisch-zionistischen Feindes». Nähere Angaben zu den Festgenommenen oder deren genauen Verbindungen machten die Behörden nicht. (pre/sda)
12:22
Libanons Armee nimmt Hisbollah-Mitglieder fest
In einem beispiellosen Schritt hat die Armee im Libanon mit Kontrollen und Festnahmen mutmasslicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. 13 Mitglieder der schiitischen Organisation seien am Dienstag festgenommen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Justizkreisen.

Die Armee habe sie an einem neu eingerichteten Strassen-Kontrollpunkt mit Waffen im Auto gestoppt. Die Armee kontrolliert Autos, die aus dem Süden in Richtung der Hauptstadt Beirut fahren.

Aus Armeekreisen hiess es, weitere Festnahmen an Kontrollpunkten seien geplant. Es dürfte für die Armee aber schwer sein, die militärischen Aktivitäten der Hisbollah ganz zu verbieten, ohne einen eigenen Krieg mit der immer noch mächtigen Miliz zu riskieren. (sda/dpa)

11:48
«Ernste Bedrohung»: Asean fordert Waffenruhe im Nahen Osten
Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean hat sich mit «tiefer Besorgnis» über die jüngste Eskalation im Nahen Osten geäussert.

In einer Stellungnahme verurteilten die Aussenminister der elf Mitgliedstaaten die Angriffe Israels und der USA auf den Iran sowie die anschliessenden Vergeltungsschläge der Islamischen Republik gegen mehrere Staaten in der Region. Die Angriffe stellten eine «ernste Bedrohung» für das Leben von Zivilisten sowie für die regionale und globale Stabilität dar, hiess es.

Die Asean rief alle Staaten dazu auf, das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen zu achten. Sie betonte die Notwendigkeit einer sofortigen Waffenruhe. Besonders bedauerlich sei, dass es trotz laufender diplomatischer Bemühungen zur Eskalation gekommen sei. (sda/dpa)
11:27
Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zypern
Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts aus dem Libanon hat Zypern seinen Luftraum vorübergehend geschlossen.

Die Regierung gab kurz darauf Entwarnung: «Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt», erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.

Die Sperrung hatte unmittelbare Folgen für den Flugverkehr: Mindestens ein Flug von Athen nach Larnaka musste umkehren. Ein Passagier berichtete griechischen Medien, der Pilot habe «militärische Gründe» für die Rückkehr genannt. Ein weiteres Passagierflugzeug musste mehrere Runden über Zypern drehen, bevor es in Larnaka landen konnte, wie zyprische Medien berichteten.

Laut dem zyprischen Rundfunk RIK begab sich das Personal der US-Botschaft in Nikosia vorübergehend in den Keller der Vertretung. Zwei seit Montag auf der Insel stationierte griechische F-16-Kampfjets nahmen an der Such- und Abfangaktion teil, wie RIK berichtete. (sda/dpa)
11:12
Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad
Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben.

Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.

Der Irak teilt sich eine 1.500 Kilometer lange Grenze mit dem Iran. Teheran hat grossen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland unter anderem durch die mächtigen, Iran-treuen Milizen dort. Teile der schiitischen Gemeinde im Irak fürchten, dass bei einer Schwächung des Iran auch ihr eigener politischen Einfluss im Irak schwinden könnte. Einige Beobachter fürchten neue Unruhen im Irak durch die Entwicklungen im Nachbarland. (sda/dpa)
10:05
Swiss organisiert Sonderflug von Muscat nach Zürich
Die Swiss hat entschieden, einen ausserplanmässigen Flug von Muscat (Oman) nach Zürich durchzuführen, um gestrandeten Reisenden die Rückkehr in die Schweiz zu ermöglichen.

Der Flug wird mit einem Airbus A340 unter der Flugnummer LX7043 durchgeführt. Das Flugzeug startet am Donnerstag, 5. März, um 9.15 Uhr Ortszeit in Muscat und wird um 14.00 Uhr in Zürich erwartet. Bereits heute fliegt das Flugzeug mit einer Besatzung und Mechanikern an Bord als LX5042 von Zürich nach Muscat, um den Rückflug vorzubereiten.

Der Flug erfolge in enger Abstimmung mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), schreibt die Swiss in einer Medienmitteilung. Es handele sich jedoch nicht um einen subventionierten Evakuationsflug, sondern um eine eigenständige Operation. (cma)
10:01
Israel schiesst iranischen Kampfjet ab
Die israelische Armee teilte mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 im Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der erste Vorfall dieser Art. (sda/dpa)
9:55
Israel startet Angriffswelle im Iran – Raketen auf Tel Aviv
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hiess es in einer Mitteilung der Armee.

Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag.

Auch in Israel dauerten derweil iranische Raketenangriffe an. In der Nacht und am Morgen heulten im Grossraum Tel Aviv erneut die Warnsirenen. Vor wenigen Stunden sei eine 17. Welle mit mehr als 40 Raketen auf israelisch-amerikanische Ziele gefeuert worden, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung der Revolutionsgarden.

Auch aus dem Libanon flogen in der Nacht erneut Raketen auf Israel. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, teilte die Armee mit. Nach Angaben von Rettungskräften gab es zunächst keine Verletzten bei den neuen Angriffen auf Israel. Am Vortag waren nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom 45 Menschen bei Raketenangriffen verletzt worden. (sda/dpa)
9:15
Ölpreise steigen weiter deutlich
Die Ölpreise setzen ihren Höhenflug nach dem Beginn des Iran-Krieges fort. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass die US-Marine Tankschiffe bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus – falls erforderlich – eskortieren wird, konnte den Anstieg nur zeitweise bremsen.

Im frühen Handel wurde Brent-Öl aus der Nordsee mit Lieferung im Mai bei 84,07 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das sind etwas mehr als drei Prozent über dem Niveau vom Vorabend. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende hat sich Brent-Öl um mittlerweile etwa 16 Prozent verteuert. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht.

Am Dienstag hatte US-Präsident Trump Schutz für Schiffe in der für den globalen Handel von Energierohstoffen wichtigen Strasse von Hormus versprochen. «Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Strasse von Hormus zu eskortieren», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.

Die Ankündigung von Trump erfolgte, nachdem die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus nach der Drohung von Angriffen auf Tanker durch den Iran faktisch zum Erliegen gekommen ist. Nach Einschätzung von Analysten der ING Bank dürfte es noch einige Zeit dauern, bis mit der Eskortierung von Tankern durch die Meerenge am Persischen Golf zu rechnen sei. Zuvor müsse erst die Angriffsfähigkeit des Irans geschwächt werden. (sda)
9:12
Israel greift laut Libanon Hotel in Vorort von Beirut an
Israel hat in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut nach dortigen Angaben ein Hotel angegriffen. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien.

Einen Aufruf zur Evakuierung gab es anders als bei vielen der israelischen Angriffe im Libanon nicht vorher. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff etwa ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah-Miliz gezielt getötet werden sollte. Das Hotel liegt aber nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.

Die israelische Armee teilte am Morgen mit, sie habe mit Angriffen auf «Hisbollah-Infrastruktur» in Beirut begonnen. Weitere Details würden folgen. Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets am Morgen weiter die südlichen Vororte der Hauptstadt.

Israel setzte seine Angriffe auch in anderen Teilen des Libanons fort. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in Baalbek im Osten wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei Angriffen unter anderem in der Küstenstadt Saadijat wurden dem Gesundheitsministerium zufolge sechs Menschen getötet und acht weitere verletzt. Im Libanon wurden in den vergangenen Tagen mehr als 40 Menschen durch Israels Angriffe getötet. (sda/dpa)
8:52
Weiter Angriffe am Golf – Saudi-Arabien fängt Marschflugkörper ab
Der Iran hat seine Angriffe in den Golfstaaten am fünften Tag des Nahostkriegs fortgesetzt. Saudi-Arabien fing zwei mutmasslich iranische Marschflugkörper sowie zehn Drohnen ab. Das teilte das saudische Verteidigungsministerium mit. Die Marschflugkörper wurden in der Region al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad abgeschossen, wo sich ein wichtiger US-Luftwaffenstützpunkt befindet. Die Basis wurde in den vergangenen Tagen bereits mehrfach mit Drohnen angegriffen.

Zudem kam es erneut zu einem Angriff bei der Ölraffinerie Ras Tanura des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Schäden habe es nicht gegeben, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Aramco-Anlagen sind sehr sensible Ziele. Angriffe hier können sich direkt auf Preise an den Energiemärkten auswirken.

Die Regierung des Nachbarlands Katar teilte mit, Iran habe den wichtigen US-Militärstützpunkt al-Udaid mit ballistischen Raketen angegriffen. Eine Rakete sei an der Basis eingeschlagen, es habe aber keine Opfer gegeben, hiess es aus dem katarischen Verteidigungsministerium. Eine zweite Rakete sei abgefangen worden. (sda/dpa)
7:51
China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran
Wenige Wochen vor einem möglichen China-Besuch von US-Präsident Donald Trump hat Peking an stabile Beziehungen zu Washington appelliert. «China ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um die Kommunikation auf allen Ebenen und über alle Kanäle zu stärken und einen grösseren Raum für Zusammenarbeit beider Seiten zu schaffen», sagte der Sprecher des Nationalen Volkskongresses, Lou Qinjian, in Peking einen Tag vor Eröffnung der jährlichen Tagung des nicht frei gewählten Parlaments.

Zugleich sagte Lou, China habe seine Grundsätze und werde seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen verteidigen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump stünden in regelmässigem Kontakt. Die «Diplomatie der Staatsoberhäupter» spiele eine unerlässliche Rolle für die Beziehungen zwischen den USA und China.

Angesprochen auf die Lage im Iran betonte Lou, dass China besorgt sei. Kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren, über das Schicksal anderer zu bestimmen, sagte er ohne ein bestimmtes Land zu nennen. China wolle weiter die Rolle eines verantwortungsbewussten Landes übernehmen und fordere ein Ende der Militäroperationen.

Trumps China-Besuch
Trump hatte selbst einen Besuch im April in Aussicht gestellt. Peking bestätigte die Reise bislang nicht. Laut Medienberichten soll vor Trumps China-Besuch in der kommenden Woche noch eine sechste Verhandlungsrunde im Handelsstreit zwischen Vertretern Washingtons und Pekings in Paris stattfinden. Das chinesische Aussenamt und das Handelsministerium äusserten sich nicht zu den Berichten.

Chinas Nationaler Volkskongress wird ab Donnerstag bis zum 12. März in Peking zusammentreten. Die fast 2800 Abgeordneten werden dabei den Arbeitsbericht der Regierung verabschieden ebenso wie den Fünfjahresplan, der Chinas Ziele unter anderem in Wirtschaft und Technologie für die kommenden Jahre bis 2030 absteckt. (sda/dpa)
7:47
Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien «Dutzende Stützpunkte» der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.

Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe «eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte», hiess es weiter in der Mitteilung. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe «auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen», kündigte der Sprecher an. (sda/dpa)
6:57
Börsen in Ostasien brechen ein
In Ostasien sind die Börsenkurse wegen des sich ausweitenden Konflikts im Nahen Osten erneut deutlich gefallen. Der japanische Nikkei-Index sank bis zum Mittag (Ortszeit) um knapp vier Prozent, der südkoreanische Leitindex KOSPI fiel zwischenzeitlich sogar um zehn Prozent.

Wegen des starken Kurseinbruchs verhängte die Börse in Seoul einen vorübergehenden Handelsstopp, der fünf Minuten dauerte. Der Hongkonger Hang Seng sank bis zum Mittag um knapp drei Prozent.

Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die grösstenteils über die Strasse von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Iran-Kriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant. Zudem sind die Preise für Rohöl seit Beginn des Kriegs deutlich gestiegen. (awp/sda/dpa)


Die Kurse an der südkoreanischen Börse fallen deutlich.
6:47
US-Medien: Mehrere CIA-Gebäude von iranischen Drohnen getroffen
Mehrere CIA-Einrichtungen im Irak und in Saudi-Arabien sollen bei iranischen Drohnenangriffen in den vergangenen zwei Tagen getroffen worden sein, das berichtet unter anderem CBS News unter Berufung auf eine Quelle beim US-Geheimdienst.

Demzufolge wurde ein Gebäude im Irak von zwei Drohnen getroffen. Es hätten sich zu dem Zeitpunkt des Einschlags aber keine Menschen darin befunden. Auch in Saudi-Arabien soll niemand verletzt worden sein.

Der US-Geheimdienst CIA und die saudische Botschaft in Washington wollten gegenüber dem Nachrichtenportal auf eine Anfrage keine Stellung nehmen. (con)
5:42
Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an
Die israelischen Streitkräfte haben erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die «breit angelegte Angriffswelle» habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel ab, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung «Times of Israel» berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

Seit Beginn des jüngsten Krieges gegen den Iran am Wochenende flog die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben bereits über 1600 Einsätze und zerstörte nach eigenen Angaben rund 300 Raketenabschussrampen. (sda/dpa)
4:57
USA: Iran hat mehr als 500 ballistische Raketen abgefeuert
Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 500 ballistische Raketen und mehr als 2000 Drohnen abgefeuert. Das sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Er warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen.

«Wir sehen, dass die Fähigkeit des Irans abnimmt, uns und unsere Partner zu treffen, während unsere Kampfkraft hingegen zunimmt», betonte er.

Israels Militär ging zu Beginn des Kriegs am Samstag davon aus, dass der Iran über rund 2500 ballistische Raketen verfügte. Neben den vom Iran abgefeuerten Raketen dürften bei Bombenangriffen der Israelis und des US-Militärs seither viele Raketen zerstört worden sein.

Sorge um Munitionsbestand für US-Luftabwehr
Einige Demokraten zeigten sich unterdessen besorgt über die grosse Menge Munition, die die USA in dem Krieg einsetzen. Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte, die USA verfügten nicht «über einen unbegrenzten Vorrat», wie der Sender CNN berichtete. Die Iraner seien in der Lage, eine grosse Anzahl an Schahed-Drohnen und Mittel- und Kurzstreckenraketen herzustellen und verfügten über riesige Vorräte, sagte der frühere Kampfpilot und Astronaut demnach weiter.

Das werde irgendwann zu einem «mathematischen Problem» und die USA müssten sich fragen, wie sie die Munition für ihre Luftabwehr wieder aufstocken könnten, zitierte ihn CNN weiter. Die USA setzen im Krieg gegen den Iran unter anderem Luftabwehrsysteme der Typen Patriot und THAAD ein. Letzteres dient vor allem zum Abfangen ballistischer Raketen. (sda/dpa)
3:55
Herabfallende Trümmer in Kuwait töten elfjähriges Mädchen
In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilte.

Die Behörde machte keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten. Zuletzt kam es aber aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Luftabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern. Am frühen Morgen etwa erklärte das Verteidigungsministerium, die Luftabwehr habe im kuwaitischen Luftraum feindliche Ziele abgeschossen. Dabei habe es aufgrund herabfallender Trümmer Schäden und Verletzte gegeben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. (sda/dpa)
3:05
USA: Fast 2000 Ziele im Iran angegriffen
Das US-Militär hat seit Beginn des Kriegs gegen den Iran nach eigenen Angaben dort fast 2000 Ziele angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden habe das Militär auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört, sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine zu versenken, bekräftigte er.

Nun gebe es kein einziges iranisches Schiff mehr im Persischen Golf, in der Strasse von Hormus oder im Golf von Oman, sagte Cooper. Seit Jahrzehnten schikaniere der Iran die internationale Schifffahrt. Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Im Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionsgarden, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.

Cooper zufolge hat das US-Militär zudem iranische Luftabwehrsysteme beschädigt sowie Hunderte Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen, Drohnen und auch Kommandozentren angegriffen. (sda/dpa)


US-Admiral Brad Cooper.
3:03
Angebliche Spione der Revolutionsgarden in Katar gefasst
In Katar haben die Sicherheitsbehörden zehn angebliche Spione der iranischen Revolutionsgarde festgenommen. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur QNA. Drei weitere sollten demnach Sabotageakte verüben und waren im Umgang mit Drohnen geschult. Sie hätten ihre Verbindung zu den Revolutionsgarden eingeräumt, der Elitestreitmacht des Irans.

Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran sind auch Golfstaaten wie Katar ins Visier des iranischen Militärs geraten. Seit Samstag feuerte der Iran nach Angaben der Regierung in Doha mehr als 100 ballistische Raketen sowie zahlreiche Drohnen auf Katar ab. Auch der internationale Flughafen in Doha, eines der wichtigsten Drehkreuze in der Region, war Ziel der Angriffe. Die Regierung Katars warf der iranischen Führung vor, nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige zivile Infrastruktur zu attackieren. (sda/dpa)
2:32
Iranische Rakete trifft grossen US-Stützpunkt in Katar
Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X. Die Behörde machte keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden.

Al-Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha ist der grösste Stützpunkt des US-Militärs im Nahen Osten. Der Iran hatte den Stützpunkt, der auch von katarischen und britischen Streitkräften genutzt wird, bereits im vergangenen Jahr als Vergeltungsschlag für das US-Bombardement iranischer Atomanlagen angegriffen. Die iranischen Streitkräfte erklärten auch am Samstag nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe, sie hätten Raketen auf Al-Udeid abgefeuert.

Der Stützpunkt in Katar ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region. Das Hauptquartier des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) wiederum liegt in Tampa im US-Bundesstaat Florida. (sda/dpa)
21:21
Frankreich sendet Flugzeugträger los
Frankreich verlegt angesichts des Iran-Kriegs seinen atombetriebenen Flugzeugträger «Charles de Gaulle» Richtung Mittelmeer. Das kündigte Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache an. Er sprach mit Blick auf den Konflikt von einer «instabilen Situation». Die für den Handel wichtige Strasse von Hormus sei quasi dicht, die Lage im Roten Meer und am Suezkanal sei angespannt. Auch habe man Rafale-Kampfjets, Luftabwehrsysteme und Radarsysteme in die Region gebracht.



Macron betonte, Frankreich stehe an der Seite seiner Verbündeten wie Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum Schutz ihrer Lufträume habe man seit Beginn des Konflikts mehrere Drohnen abgeschossen. Auch die Sicherheit der französischen Militärbasen in der Region, von denen zwei bei Angriffen materielle Schäden davon getragen hätten, habe man erhöht, sagte Macron. Zwei erste Rückholflüge mit in der Gegend gestrandeten Französinnen und Franzosen sollten laut ihm noch am Abend in Paris ankommen.



Macron verwies darauf, dass nach seiner Auffassung der Iran die Hauptverantwortung für die derzeitige Lage trage. Über die Angriffe der USA und Israel sagte er aber auch: «Sie wurden ausserhalb des internationalen Rechts ausgeführt, was wir nicht gutheissen können.» (sda/dpa)
21:01
Trump: Navy wird Tanker durch Strasse von Hormus eskortieren
US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social verkündet, dass die USA zu einem «vernünftigen Preis» politische Sicherheitsgarantien für den «GESAMTEN» maritimen Handel, insbesondere im Energiesektor, bereit stellen werde.

Wenn nötig, werde die US-Navy Tanker durch die Strasse von Hormus eskortieren, so Trump: «Die USA werden den FREIEN HANDEL von ENERGIE für die WELT sicherstellen.»

Die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, neben dem Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Krieg sowie Drohungen aus dem Iran, passierende Schiffe in Brand zu setzen, hatten zuvor für Unruhe an den Energiemärkten gesorgt. Die Preise für Öl und Gas legten deutlich zu.

(cpf, ergänzt mit Material der sda/dpa)
20:45
Berichte: US-Konsulat in Dubai in Flammen
In der emiratischen Metropole Dubai ist nach einem mutmasslich iranischen Drohnenangriff am US-Konsulat ein Feuer ausgebrochen. Es habe dort einen «Vorfall mit einer Drohne» gegeben, teilte das Medienbüro der Stadt mit. Die Rettungskräfte hätten sofort reagiert, Verletzte habe es nicht gegeben. Videos zeigten eine Explosion im Zentrum von Dubai und kurz darauf einen Brand. Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.



Die iranischen Angriffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauern auch am vierten Tag des Kriegs mit dem Iran an. Insgesamt habe sich die Lage aber beruhigt, sagten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur. Seit zwei Tagen habe es kaum Explosionen gegeben.

Bei den verschiedenen Explosionen in Dubai handle es sich um Einsätze zur Luftabwehr, teilte das Medienbüro mit. Die Behörden verfolgten die Lage genau und würden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die öffentliche Ordnung sicherzustellen.



Zuvor kam es unter anderem auch zu Angriffen auf US-Botschaften in Saudi-Arabien und Kuwait. Diese wie auch die US-Botschaft im Libanon wurde vorerst geschlossen. Die US-Botschaft und das Konsulat in den Emiraten sagte alle Termine unter anderem für konsularische Dienstleistungen ab. (sda/dpa)
19:58
Hisbollah feuert erstmals seit Kriegsbeginn auf Tel Aviver Grossraum
Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die proiranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon wieder Raketen auf den Grossraum der israelischen Grossstadt Tel Aviv gefeuert. Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die vom Libanon aus nach Israel geflogen seien. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen.

Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein Mann habe Verletzungen erlitten, als er beim Rennen in den Schutzraum gestürzt sei. Er sei in ein Spital gebracht worden.

Die Hisbollah hatte in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Daraufhin begann das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon anzugreifen, vor allem im Süden des Landes und in den südlichen Vororten von Beirut. Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. (sda/dpa)
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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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