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Roger Federer ist nach überstandener Knieoperation bereits wieder guten Mutes.
Roger Federer ist nach überstandener Knieoperation bereits wieder guten Mutes.
Bild: EPA

«Das Schlimmste liegt hinter mir» – Federer blickt optimistisch in die Zukunft

Die Reha nach seiner Knie-Operation gehe Schritt für Schritt vorwärts, sagt das inzwischen 40-jährige Tennis-Ass. Wie und wann es für ihn weitergeht, steht bis anhin nicht fest.
20.09.2021, 13:2520.09.2021, 13:26

Sein Comeback ist noch nicht absehbar, doch Roger Federer blickt zuversichtlich in die Zukunft. «Es geht mir sehr gut, die Reha geht Schritt für Schritt vorwärts», sagte der 40-jährige Baselbieter Tennis-Superstar bei einem Sponsorentermin mit Mercedes-Benz in Zürich: «Das Schlimmste liegt hinter mir, ich freue mich auf alles, was auf mich zukommt.»

Federer im Interview mit dem SID.

Nach seinem Viertelfinal-Aus in Wimbledon im Juli hatte sich Federer operieren lassen, es war der dritte Eingriff am rechten Knie seit 2020. «Wenn man nach einer Verletzung zurückkommt, dann ist jeder Tag ein besserer Tag. Daher ist es eine spannende Zeit, ich habe das schon letztes Jahr durchgemacht, daher ist es mental gar kein Problem», sagte Federer.

Die Rückkehr auf die Profitour sieht der 20-fache Grand-Slam-Champion als «Herausforderung». Federer hofft, «so schnell wie möglich ins Konditionstraining und auf den Tennisplatz» zurückzukehren, «aber das braucht schon noch ein bisschen Geduld.»

Laver Cup ohne Federer

Der Laver Cup in Boston (24. bis 26. September) wird daher ohne den Initiator auskommen müssen. «Das schmerzt mich natürlich sehr», sagte Federer: «Ich wusste natürlich, dass ich irgendwann einmal nicht dabei sein kann, aber ich hätte nicht gedacht, dass es in diesem Jahr sein wird.»

In diesem Jahr wird Federer die Laver-Cup-Trophäe nicht küssen können.
In diesem Jahr wird Federer die Laver-Cup-Trophäe nicht küssen können.
Bild: AP/FR171507 AP

Er werde die vierte Ausgabe des Mannschaftsvergleichs zwischen Europa und dem Rest der Welt aus der Ferne verfolgen. «Es werden drei Hardcore-Tage, an denen ich mir voll Tennis reinziehe», sagte er und richtete seinen Blick bereits auf das Jahr 2022, wenn der Laver Cup in London gastiert. «Das ist eines meiner Ziele, dass ich mich noch einmal richtig reinhänge, um zurückzukommen und hoffentlich an Orten wie der o2-Arena in London spielen darf.»

Federer hatte den Laver Cup, ein Einladungsturnier mit den besten Spielern der Welt, mit seinem Management ins Leben gerufen, 2017 fand die erste Ausgabe in Prag statt. Das Team Europa gewann angeführt von Federer wie auch 2018 und 2019 in Chicago und Genf. Im vergangenen Jahr fiel die Austragung der Pandemie zum Opfer. (aargauerzeitung.ch/sid)

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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
quelle: epa/epa / nic bothma
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Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

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