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Lausannes Barberio 6 Spiele gesperrt – auch Andrighetto muss zuschauen

Barberio checkte Andrighetto in Spiel 4 in die Bande.
Barberio checkte Andrighetto in Spiel 4 in die Bande.bild: screenshot srf

Lausanne-Rüpel Barberio für sechs Spiele gesperrt – auch Andrighetto muss zuschauen

22.04.2021, 10:0422.04.2021, 13:38

Der Lausanne HC steckte gestern auch im fünften Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die ZSC Lions nicht zurück: Allen voran Sven Andrighetto musste einmal mehr viel einstecken. Bei der 2:5-Niederlage im Waadtland wurde der ehemalige NHL-Stürmer nach seinem Assist zum 1:0 von Cody Almond zunächst unsanft in die Bande geknallt, später vom Kanadier mit einem üblen Stockschlag malträtiert.

Fünf Minuten vor Schluss platzte Andrighetto, der schon in Spiel 4 von Lausanne-Captain Mark Barberio brutal in die Bande gecheckt wurde, der Kragen: Der Zürcher Flügel geht überhart in den Zweikampf mit Lausannes Charles Hudon und trifft den Kanadier beim zweiten Checkversuch mit dem Stock im Nacken. Weil Hudon etwas gar theatralisch zu Boden geht, deckt ihn Andrighetto noch mit ein paar Schimpfworten ein.

Das Foul von Andrighetto gegen Hudon. Video: streamable

Der Check gegen den Kopf hat Folgen für Andrighetto: Der 28-jährige ZSC-Topskorer wird für ein Spiel gesperrt und mit einer Busse von 2500 Franken belegt. Damit muss «Ghetto» im sechsten Spiel gegen Lausanne zuschauen.

In der Viertelfinal-Serie nicht mehr mittun wird Mark Barberio: Der Lausanner Captain kriegt für den Stockstich und den Bandencheck gegen Andrighetto in Spiel 4 sechs Spielsperren aufgebrummt. Ausserdem wird er mit 8900 Franken gebüsst.

Kurios: Andrighetto und Barberio liefen in der NHL gemeinsam für die Montreal Canadiens und die Colorado Avalanche auf und wohnten gar zusammen. Doch momentan haben die beiden, die gute Freunde geblieben sind, keinen Kontakt: «Jetzt gerade sind wir beste Feinde. Auf dem Eis geht es immer nur um das Team und es ist nie persönlich. Aber nach den Playoffs werden wir sicher wieder zusammen ein Bier trinken gehen», so Andrighetto gestern gegenüber dem SRF. (pre)

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