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Zug fährt in Kette eines Baukrans und wird evakuiert ++ Verspätungen im Feierabendverkehr

Die SBB kämpften im Feierabendverkehr mit einer Betriebsstörung zwischen Däniken und Aarau. Ein Zug ist in Däniken evakuiert worden, nachdem er mit einem Baukran kollidiert ist.



Für den Interregio 37 von St. Gallen nach Basel ist um etwa 16.40 Uhr Endstation: Der Zug macht kurz vor dem Bahnhof Däniken eine Vollbremsung. Die Lokomotive sei in einen Baukran gefahren, heisst es in einer Lautsprecherdurchsage. Der Lokomotivführer rollt den Zug darauf im Schritttempo zum Perron in Däniken. Er sieht kaum etwas, da die Frontscheibe beschädigt ist. Verletzt sei niemand, schreibt ein Leserreporter.

Ein anderer schreibt von einem Knall. Der Zug habe in Aarau einen Kran gestreift – er habe das Funkgespräch zwischen Zugchef und Lokführer mithören können. Der Zug stehe in Däniken, eine Scheibe sei kaputt.

Nach wenigen Minuten treffen die Polizei und der Lösch- und Rettungszug der SBB ein. Die Passagiere setzen die Fahrt später in einem Ersatzzug fort – mit einer Verspätung von einer Stunde.

Ein Sprecher der Kantonspolizei Solothurn bestätigt gegenüber der AZ, dass die Kette eines Baukrans in die Fahrbahn des Zuges geraten sei. Die genauen Umstände würden noch abgeklärt. Verletzt wurde niemand.

Erst am Samstagmorgen war in Schinznach AG der Ausleger eines Baukrans auf einen S-Bahn-Zug der SBB gestürzt. Auch dessen Frontscheibe ging dabei zu Bruch. Die rund 45 Passagiere blieben unverletzt. Die Lokführerin erlitt einen Schock und musste betreut werden.

Der Zwischenfall in Schinznach ereignete sich nach Polizeiangaben bei der Demontage eines Baukrans durch Mitarbeiter einer Firma. Der Ausleger des Baukrans war an einem Pneukran aufgehängt. Weshalb er in den Bereich der Gleise geriet, war unklar. Neben der Bahnstrecke werden zurzeit Mehrfamilienhäuser gebaut. 

(aargauerzeitung.ch)

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