Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Drei Überlebende nach Flugzeugabsturz auf Kuba



Beim Absturz eines Passagierflugzeugs unmittelbar nach dem Start in Kuba sind vermutlich über 100 Menschen ums Leben gekommen. Drei Frauen überlebten das Unglück. Warum die Maschine des Typs Boeing 737 auf einem Feld zerschellte, war zunächst unklar.

Nach Angaben der kubanischen Parteizeitung «Granma» wurden am Freitag drei Frauen und ein Mann lebend aus den Trümmern geborgen. Der Mann sei jedoch kurz darauf gestorben.

An Bord befanden sich nach neusten Angaben 110 Menschen. In der Maschine seien 104 Passagiere sowie sechs mexikanische Besatzungsmitglieder gewesen, teilte die mexikanische Fluggesellschaft Global Air, auch bekannt als Aerolíneas Damojh, am Freitag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt mit. Bei der Besatzung handelte es sich den Angaben zufolge um Pilot und Co-Pilot, einen Techniker sowie Kabinenpersonal.

Eine offizielle Zahl der Toten wurde zunächst nicht mitgeteilt. Der Grossteil der Passagiere - bis auf fünf - stamme von der Karibikinsel selbst. Zwei Opfer kommen aus Argentinien, wie das Aussenministerium in Buenos Aires mitteilte.

Der Zustand der drei Überlebenden sei stabilisiert worden, sagte der Leiter der Klinik Calixto García in Havanna, Carlos Alberto Martínez Blanco. Er sei jedoch weiterhin kritisch, berichtete die Zeitung «Cubadebate». Eine der Patientinnen hatte demnach schwere Verbrennungen an 30 Prozent ihres Körpers erlitten.

Auf dem Weg von Havanna nach Holguín

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel sprach im Namen der Regierung den Familien Beileid aus. Eine Kommission untersuche die Umstände des Unfalls, so Díaz-Canel. Mehr als die Hälfte der Opfer stammte nach Angaben von «Cubadebate» aus der Stadt Holguín im Osten der Insel, die das Ziel des Flugs DMJ 0972 gewesen wäre.

Die Maschine war unmittelbar nach dem Start auf einem Feld in der Nähe des Flughafens José Martí zerschellt. Die weissen, noch rauchenden Teile lagen zwischen hohem Gras und Palmen.

Die Maschine vom Typ Boeing 737-200 gehörte der mexikanischen Fluggesellschaft Damojh, sie wurde jedoch von der staatlichen kubanischen Gesellschaft Cubana gemietet und betrieben. Die Fluggesellschaft Damojh wurde 1990 in Mexiko gegründet, zur Flotte zählen laut Ministerium lediglich drei Flugzeuge.

Auf Videoaufnahmen waren eine dichte Rauchwolke in der Nähe des Flughafens zu sehen. Ein Video, das in den sozialen Medien geteilt wurde, zeigte einen Feuerball über der Absturzstelle.

Beileid von Rául Castro

Auch der ehemalige kubanische Präsident Rául Castro drückte sein Beileid aus. Das berichtete das Staatsfernsehen. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto schrieb auf Twitter, Mexikos Gedanken seien bei den Familienangehörigen und Opfern. Weitere Beileidsbekundungen kamen aus Venezuela und Nicaragua. Auch die Regierungschefs aus Kanada, Paraguay und Bolivien nahmen Anteil.

Der letzte grössere Unfall einer Passagiermaschine auf Kuba hatte sich 2010 ereignet. Damals war in dem Karibikstaat ein Flugzeug der Airline Aerocaribbean mit Touristen an Bord auf dem Weg vom östlich gelegenen Santiago de Cuba nach Havanna abgestürzt. Alle 68 Insassen starben. (sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen