USA
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Rassismus-Debatte: Logo von Reismarke Uncle Ben's wird geändert



Boxes of Uncle Ben's rice are displayed on Wednesday, June 17, 2020, in Long Beach, Calif. The owner of the Uncle Ben

Bild: keystone

Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben's ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von «rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten» leisten, erklärte am Mittwoch der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben's gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo «weiterzuentwickeln».

«Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten.»

Einen Schritt weiter ging die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört. Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden.

«Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen», erklärte das Unternehmen. Das Logo sei im Laufe der Jahre zwar immer wieder geändert worden, um «angemessen und respektvoll» zu sein; solche Änderungen seien aber nicht mehr ausreichend.

In den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch den brutalen Einsatz eines weissen Polizisten in der Grossstadt Minneapolis. Die Gewalttat hat in den USA zu einer intensiven Debatte über Rassismus, die Diskriminierung von Schwarzen und die Zeit der Sklaverei geführt.

(lin/watson.de)

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355Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Watchdog2 19.06.2020 19:44
    Highlight Highlight Morgen werden Uncle Ben Packungen schon auf Fbay angeboten. Wetten?
  • Ursus ZH 19.06.2020 11:02
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir nicht nur die Mohrenköpfe, Uncle Ben's und Aunt Jemima's Produkte aus den Regalen verbannen, sondern auch alle unsere hochgelobten Schweizer Schokoladenprodukte. Das Rohmaterial, und das sollte mittlerweile jeder wissen, wird unter menschenunwürdigen Bedingungen angepflanzt und geerntet.
    • Hierundjetzt 19.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Zum Einordnen: Das liegt an den Kakao-Grosshändler in Westafrika und nur zum Teil an der Migros (Frey).

      Um etwas änder zu können ist due Schweiz viel zu klein. Die EU könnte wenn Sie wollte, hat aber andere Prioritäten.

      Max Havelaar ist zwar eine Alternative, deren Sortiment ist hingegen winzig und der Marktanteil bedeutungslos.
    • Ursus ZH 19.06.2020 11:37
      Highlight Highlight Hierundjetzt, nein das liegt in erster Linie an den Abnehmern, die die Pflicht hätten die Grosshändler in Afrika zu kontrollieren. Und die EU hat mit Schweizer Schokoladenherstellern und -abnehmern des Rohmaterials herzlich wenig zu tun.
    • Hierundjetzt 19.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Lieber Ursus so funktioniert internationaler Agrargrosshandel nicht.

      Eine Migros schickt einen Schweizer in die Côte d‘Ivoire damit er ganz fest schimpfis macht? 🙃

      (Also ob man als Grosshändler mit Retailanbietern, die ein 8 Mio Völklein bedienen, Geld macht, also Bitte Ursus)
    Weitere Antworten anzeigen
  • deepsprings 18.06.2020 22:17
    Highlight Highlight Ich stehe eher links, wähle GLP. Wenn jetz aber schon die Frage "woher kommst du ursprünglich" an einen nicht weissen Menschen als rassistisch angesehen wird, frage ich mich langsam echt, ob wir unsere Energie nicht besser gegen alle Benachteiligungen irgendwelcher Menschen einsetzen wollen.
    Schlussendlich gilt für alle: "Die Menschenwürde ist unantastbar"
    • Superreicher 19.06.2020 11:40
      Highlight Highlight Wieso wählst du GLP wenn du eher links stehst?
  • Master Chief 18.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Ich finde es eher rassistisch jetzt alle schwarzen Gesichter von den Produkten zu entfernen. Da zeigt sich die Hysterie der momentanen Situation wieder & zieht vieles ins Lächerliche. Das sollte dann wohl auch vermieden werden
    • Superreicher 19.06.2020 11:43
      Highlight Highlight Eigentlich ist nicht um das Gesicht das Problem, sondern die Anrede "Uncle Ben", welche Sklaven vorbehalten war. Sklaven wurden mit Onkel statt Herr und dem Vornamen statt dem Nachnamen angesprochen.
  • rodolofo 18.06.2020 21:16
    Highlight Highlight Der afroamerikanische Reis-Onkel ist auch Rassist?
    • Hierundjetzt 19.06.2020 00:25
      Highlight Highlight Nein, wenn Mr. Bens stehen würde wäre alles kein Problem. So, mit Onkel, ist es scheinbar rassistisch konotiert.

      Wir müssen uns im 2020 wegen den Clowns in 10‘000km Entfernung tatsächlich über englische Semantik unterhalten. In der Schweiz.

      Kann man sich nicht ausdenken 🤦🏼‍♂️
  • Hierundjetzt 18.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Das rechtsradikale Südstaatler seit Ende Sklaverei Schwarzen Onkel oder Tante sagen um nicht Mister / Miss (Herr“ / „Frau“) sagen zu müssen, merkt der Konzern Mars also erst im 2020 okeee

    Ganz ehrlich: lasst es bleiben mit dem Re-Branding. Das ist nun echt gelaufen.
  • Pointer 18.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit Chiquita Bananen? Das Logo ist ja auch eher *stereotypisch*. Zudem heisst Chiquita auch "kleines Mädchen". Zusammen könnte man das doch gleich als "Verherrlichung" von Kinderarbeit interpretieren ...
    • Super_Franky 18.06.2020 21:40
      Highlight Highlight Das wird demnächst auch geändert...
  • Abu Nid As Saasi 18.06.2020 19:02
    Highlight Highlight Die Packing ist ja schon 🍊. Deshalb schlage ich als Zwischenlösung "Uncle Don's" vor. Bis zum 20. Januar 2021
    • rodolofo 18.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Dann denken alle, im Reis sei HydroxiChloroquin und meiden den Reis.
      Gar keine gute Ersatzlösung!
    • Banana-Miez 18.06.2020 22:52
      Highlight Highlight Uncle Dons muss in Desinfektionsmittel gekocht werden👌🏻
  • pacoSVQ 18.06.2020 18:55
    Highlight Highlight KFC derweil:
    Benutzer Bild
  • Emma Jones 18.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Ob die Amis jetzt dann auch ihre Profilbilder auf FB durch Uncle Ben ersetzen? Und kaufen sie evtl. sogar die letzten Restbestände zusammen, um diese als Uncle Ben verkleidet über die Gasse zu verkaufen? Oder sind nur die Eidgenossen so revolutionär veranlagt?
    • Citation Needed 18.06.2020 20:13
      Highlight Highlight OMG, Profilbilder ersetzt? Den Aufkaufwahn fand ich schon grenzwertig. 🤣
      Für einmal haben wir gute Chancen, nicht von den US-Amerikanern getoppt zu werden.
    • Emma Jones 18.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Ja, einige haben das Ganze ziemlich ernst genommen. SVPler Claudio Schmid rief ausserdem noch dazu auf, die Cumulus-Karte zu zerschneiden und ein Foto davon zu posten.😂
    • Citation Needed 18.06.2020 23:14
      Highlight Highlight Ahhh! Claudio Schmid! Ein All-time favourite von mir. Der hat sicher auch seinen Gillette Rasierer rituell enthauptet und dann gevierteilt, als Gillette frauenversteherisch gegen Toxic Masculinity eintrat. Er wird bestimmt bald im Uncle Ben's Kostüm Schreiproteste veranstalten, es dürfte spannend werden!
      :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • moedesty 18.06.2020 18:27
    Highlight Highlight Wer solche Logos oder ähnliche Sachen wie Mohrenköpfe mit Rassismus assozieren hat selber ein Problem mit Rassismus.

    Wenn Deutsche "Sechs" mit "Sex" aussprechen denkt ja auch nicht jeder gleich an SEX.

    95% der Menschen die einen Mohrenkopf oder Uncle Bens gekauft haben, haben wahrscheinlich nicht einmal in ihrem Leben das Produkt mit einer Hautfarbe assoziert. Es sind die restlichen 5% die einfach nichts besseres zu tun haben im Leben als sich solche Sachen auszudenken und verbreiten.

    Die meisten brauchen einfach nur Ablenkung von ihrem miserablen Leben.
    • Citation Needed 18.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Wie anmassend Ignoranz sein kann!

      Du verstehst schon, was in den USA seit George Floyds Tod los ist? Ein US-Konzern hat m.E. sehr gute Gründe, einem etwaigen Boykott zuvorzukommen und eine Markenauffrischung zu kommunizieren.

      Ob in den USA 95 % der Leute bei Uncle Ben‘s keinen Rassenbezug sehen könnte man z.B. schwarze US-Amerikaner fragen.
    • Citation Needed 18.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Liebe Blitze, ich bleibe dabei: Ignoranz.
      Und ich meine es genau so.
    • rodolofo 18.06.2020 21:28
      Highlight Highlight Der "Mohrenkopf" hat wie die "Schwarze Unglückskatze", oder der "Schwarze Peter" einen kolonialen- und rassistischen Ursprung.
      Den Meisten ist das aber nicht mehr bewusst.
      Sie beissen in eine schaumig-schokoladige Süssigkeit, ohne dabei ans Abbeissen eines Neger-Kopfs zu denken.
      Heute, wo uns diese Zweideutigkeit wieder neu ins Bewusstsein gerufen wurde, will ich das nicht mehr mit-meinen und verzichte darum auf das Wort "Mohrenkopf", FREIWILLIG, ohne ein grosses Aufheben darum zu machen.
      Ähnlich ist es ja mit unserer männlichen Sprache und der feministischen Korrektur durch das Binnen-I.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Levi Vodica 18.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Hääää?
  • morax 18.06.2020 18:11
    Highlight Highlight Endlich, ich* war schon lange empört...

    *Teil der Empörungsgesellschaft
  • El Vals del Obrero 18.06.2020 17:53
    Highlight Highlight In der Werbung sollte man offenbar am besten nur weisse Männer verwenden, dann ist man auf der sicheren Seite.

    Nur: wäre das nicht ebenfalls rassistisch/sexistisch?

    Wenn es irgendeine klischeemässige Darstellung wäre (übertrieben grosse knallrote Lippen, Knochen im Haar etc.) würde ich es ja völlig verstehen und eine Änderung gutheissen. Aber beim Uncle Ben's-Reis ist es ja einfach ein komplett neutrales natürliches Gesicht.
    • Citation Needed 18.06.2020 21:22
      Highlight Highlight ‚Uncle’ und der Gebrauch des Vornamens (statt ‚Mr’ und Nachname) sind u.A. das Problem. Inkl. viel Kontext.
    • Coffeetime ☕ 18.06.2020 21:53
      Highlight Highlight Sklaven wurden mit Onkel und Tante bezeichnet, nie mit Herr und Frau...
    • El Vals del Obrero 19.06.2020 06:36
      Highlight Highlight Danke, das wusste ich nicht. So ist es verständlich.

      Unter diesen Umständen wäre es ja vielleicht sinnvoll, den Namen zu ändern, z.B. zu "Mister Ben's".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uranos 18.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Zeit.de: "Uncle Ben's-Reis ist für das Bild eines Schwarzen mit weißen Haaren bekannt. Er ist nach einem texanischen Reisbauern benannt. Kritikerinnen und Kritiker weisen darauf hin, dass im Fall von Uncle Ben’s ein Schwarzer als Gesicht einer weißen Firma genutzt wurde. Des Weiteren ist auf dem Logo immer noch der weiße Kragen zu sehen – wie ihn einst schwarze Bedienstete in den USA trugen. Zusätzlich stamme die Bezeichnung "Onkel" aus einer Zeit, in der Schwarze in den Südstaaten nicht als Mr. oder Mrs., sondern als Onkel und Tanten bezeichnet wurden."
    • Momos 18.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Mit dieser Erklärung verstehe ich das Problem dahinter.
    • Bougainvillea 18.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Diese Erklärung gehört eigentlich ganz oben in den Artikel. Gut dass, du das gebracht hast.
    • Michael Heldner 19.06.2020 00:47
      Highlight Highlight gut das Thema Uncle kann ich noch verstehen, auch wenn ich es sympatischer finde, etwas vom Onkel als vom Mr zu kaufen. Der weisse kragen ist zumindest zur heutigen Zeit ein stink normaler Anzug mit weissem Hemd, wie man ihn an jeder nobleren Veranstaltung sieht. Wer ein Problem damit hat dass menschen mit anderen Hautfarben werben hat selbst ein krasses Rassismus Problem. ist der gleiche Witz wie weissen verbieten zu wollen Braids oder Dreads zu tragen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roelli 18.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Für mich war der schwarze, auf den Packungen, der Gründer dieser Firma.
    Ich hatte nie das gefühl dass es rassistisch oder anderweitig diskriminierend sei.
    Ich verstehe diesen Schritt nicht wirklich.
    Gibt es eine Begründung warum das dieses Motiv rassistisch ist?
    • Roelli 18.06.2020 18:19
      Highlight Highlight Vielen Dank für deine Antwort☺️
      Ich wünsche dir einen schönen Tag
    • Superreicher 19.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Nun, er ist ein Sklave, in der Kleidung der Sklaven, und wird explizit als Sklave bezeichnet (Onkel + Vorname statt Herr + Nachname). Er ist definitiv nicht der Gründer der Firma. Aber ich gebe zu, ich dachte auch, er sei der Gründer.
    • Eraganos 19.06.2020 14:14
      Highlight Highlight Roelli antwortendachte ich bis heute auch immer. kann man Rassistische hintergründe nicht einfach mal begraben? wer assoziert den Uncle bens (ausser Schneeflocken) als rasistisch? wir sind nicht zu Django Zeiten.
      Und sonst nennt ihn: Mr. Bens Problem solved
  • Büsi 18.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Leute, es geht nicht ums Bild, sondern um die Bezeichnung "Uncle". Plantagenbesitzer haben ätere schwarze Sklaven jeweils Uncle und Aunt genannt, um nicht Mister oder Madam zu sagen... es galt quasi als Herabwürdigung. Daher wird Uncle Ben umgestaltet (siehe Artikel im Tagi, daher übrigens auch die Anpassung bei Aunt Jemima).
    • Citation Needed 18.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Zudem ging Aunt Jemima auf eine Stereotype Figur (eine Art dicke Köchin) aus einer Minstrel Show zurück.
      Die wurde zwar über die Jahre immer wieder verschlankt und mit dünneren Lippen / kleineren Ohrringen gezeichnet, die Herkunft/Vergangenheit der Figur Ist vielen Leuten dennoch / wieder bewusst.
    • Kasar 18.06.2020 19:10
      Highlight Highlight Warum wollen sie denn das Bild ändern, wenn es nicht ums Bild geht?
    • Citation Needed 18.06.2020 19:24
      Highlight Highlight Kasar: es soll schon auch um das Bild gehen (vor ein paar Tagen gelesen). Der Konzern will sich Zeit lassen, ich denke, die prüfen jetzt mal die Bezüge und die Symbolik aufHerz undNieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ZimmiZug 18.06.2020 16:47
    Highlight Highlight Also nur meine 5ct:
    Nach dem Lesen der kleinen und feinen Details. Ich würden den Mann behalten. Eben als Brinzip - denn es sollen ja Bilder aller Farben der Menschen auf Logos sein.
    Aber die Marke soll dann halt Mr. Ben's heissen, und die Fliege noch weg, dass es nicht wie eine Dienerunform sondern einfach wie ein stattlicher, sympatischer, dunkelhäutiger Mann aussieht. Für mich wäre dies die ideale Lösung. Aber es bleibt: Eigentlich gäbe es viel wichteres. Aber solche Sachen lassen sich einfacher ändern.
    Danke für die guten Details und Erklärungen.
    • Citation Needed 18.06.2020 18:46
      Highlight Highlight Mr. Fänd ich auch ok. Dann müsste aber eigtl. auch der Familienname her, der aber für viele Schwarze als Slave-Name verpönt ist. Es ist nicht einfach, darum bedingt sich die Firma wohl etwas Zeit aus. Schön wäre, wenn der Name des Mannes, der damals für 50 $ porträtiert worden war, drauf käme. Der hätte leider nichts mehr davon, aber egal.
  • fools garden 18.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Einer der ganz wenigen Farbigen welche zu Ehren kamen, und der muss jetzt weg😢
  • Dr no 18.06.2020 16:26
    Highlight Highlight und ändern sie jetzt auch das logo von Käpt Iglo ?
    • Emma Jones 18.06.2020 21:02
      Highlight Highlight So viel zu deiner Feststellung, in den USA würde man nicht über Begrifflichkeiten wie die Namen von Lebensmitteln diskutieren, sondern nur über "echten" Rassismus.
  • So en Ueli 18.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Ich kapier's nicht. Die Schwarzen wollen dabei sein, dann sind sie dabei und dann finden sie es rassistisch... Da soll noch jemand drauskommen.
    • Blümerant 18.06.2020 18:10
      Highlight Highlight "Uncle Ben's-Reis ist für das Bild eines Schwarzen mit weißen Haaren bekannt. Er ist nach einem texanischen Reisbauern benannt. Kritikerinnen und Kritiker weisen darauf hin, dass im Fall von Uncle Ben’s ein Schwarzer als Gesicht einer weißen Firma genutzt wurde. Des Weiteren ist auf dem Logo immer noch der weiße Kragen zu sehen – wie ihn einst schwarze Bedienstete in den USA trugen. Zusätzlich stamme die Bezeichnung "Onkel" aus einer Zeit, in der Schwarze in den Südstaaten nicht als Mr. oder Mrs., sondern als Onkel und Tanten bezeichnet wurden."
    • So en Ueli 18.06.2020 22:08
      Highlight Highlight Stells dir doch so vor. Der Ben, der hatte einmal so ein gutes Reis Gericht zubereitet, dass eine Firma zu seinen Ehren ihrem Reis den selben Namen des guten Kochs (Ben) gaben. Meine Version gefällt mir besser als deine. Deine kann wahr sein, wobei dafür ja keine Beweise da sind. Genau gleich sind für meine Version keine Beweise vorhanden. Es könnte frei erfunden sein. (was es auch ist) Es kann sowohl als auch sein. Aber du gehst vom Negativen aus, während ich vom Positiven ausgehe.
    • Citation Needed 19.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Ueli, es gibt schon deutlich mehr Hinweise für Blümerants Version als für Deine. Aber klar. Lass uns immer das Glas halbvoll sehen, und wo es leer ist, schütteln wir energisch den Kopf und bilden uns eine Füllung ein. Optimismus und positiv denken ist cool, aber wenn man es zu weit treibt, dann grenzt es an Realitätsverweigerung.
  • MaskedGaijin 18.06.2020 16:20
    Highlight Highlight Eigentlich müssten sie ja eher den Namen ändern?
  • Toga 18.06.2020 16:14
    Highlight Highlight Rasissmus: - - Wenn man unfähig ist, DAS INNERE zu erkennen, muss man sich halt, mittels trivialen Äußerlichkeiten versuchen, die eigenen Urängste zu bekämpfen. -> Alles "Schwachmaten" !
    • Citation Needed 18.06.2020 18:52
      Highlight Highlight Du hadt Dich scheinbar eingehend mit der Thematik befasst. Lässt Du noch weitere Tropfen aus Deinem Weisheitsozean auf uns darniederregnen?

      Wenn man schaut, wie tief verwurzelt Rassismus in den USA bis heute ist (und wie brutal die Geschichte), dann sollen sie von mir aus doch auch symbolische Gesten machen dürfen. Zudem will die Firma einem Boykott zuvorkommen.

      Da geht es sehr wohl ums Innere / ans Eingemachte.
    • Dieter123 18.06.2020 22:35
      Highlight Highlight Es gibt hier offensichtlich Menschen, die davon ausgehen, dass das ändern eines Logos die Wurzeln des Rassismus ausreisst. Ist ganz offensichtlich die letze Weisheit/Instanz.
      Ist etwa so wie wenn ich aufhöre zu Rauchen wie ein Türke, dann verschwindet Erdowahn.
    • Citation Needed 19.06.2020 18:09
      Highlight Highlight Nein, Dieter. Rassismus verschwindet, wenn man sich bewusst macht, wie er auch im Kleinen und unbemerkt wirkt. Debatten über Sprache können dabei helfen.

      'Rauchen wie ein Türke' ist übrigens eine saublöde Vorstellung (und genau die Form der stereotypen Zuschreibungen, die nicht sehr zukunftsweisend sind). Auch der Rest der Erdowahn-Idee ist völlig abstrus.
  • Les Paul 18.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Echt jetzt? Und wer soll diese Aktivisten dann noch ernst nehmen?
    • Citation Needed 18.06.2020 19:00
      Highlight Highlight Wir Deutschschweizer natürlich! Mit unserer riesengrossen Kenntnis des Civil Rights Struggle in den USA und den Symbolen, die dort an düstere Kapitel der Geschichte davor und seither erinnern!

      Viele hier kennen knapp mal MLK und Selma, bilden uns aber ein, uns eine ernstzunehmende Meinung zu den Entscheiden eines US-Konzerns anmassen zu können?

    • So en Ueli 18.06.2020 22:10
      Highlight Highlight Wir müssen uns doch nicht mit den Civil Rights auskennen um unsere Meinung über den Unsinn von Namensänderungen kundzutun. Ich als weisser Schweizer finde, dass man seine Energie nicht in unnötige Namensänderungen investieren sollte.
    • Citation Needed 19.06.2020 18:18
      Highlight Highlight Wenn Du aber die Bedeutung im Ursprungsland, und dort ist aktuell Feuer im Dach, nicht verstehst, dann bist Du für die Diskussion einfach weniger qualifiziert. Symbole haben kulturellen Kontext, der häufig lokal weit begrenzter wirkt als eine Marke verbreitet ist.

      Es geht nicht darum, dass Du einen Doktortitel in Geschichte brauchst. Aber nach dem 1. Reflex mal überlegen, was wohl Leute DORT umtreibt, kann das Brett vor dem Kopf schon etwas lockern (wir haben alle eins, don't get me wrong!).

      Multinationale Konzerne geben ja nicht grundlos Unsummen für Branding research aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 18.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Und was ist mit Quaker Oats? Irgend ein User hat kürzlich vorgeschlagen, man solle nicht am Begriff "Rassismus" festhalten, treffender sei "Diskriminierend". Vor dem Hintergrund ist Uncle Ben's sicher diskriminierend, Und auch Quaker Oats (Quaker sind/waren religiöse Eiferer, die in England nicht vermisst wurden, als sie sich mit der Mayflower gen Nordamerika verzogen und als die "Pilgerväter" in den USA als Keimzelle der weissen, christlich religiösen Bevölkerung gelten.)
    • mmmhhh 18.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Wieso soll eine Abbildung eines Menschen auf einer Packung Reis diskriminierend sein?
    • Citation Needed 18.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Lies den Artikel, mmmhhh. Oder den in Die Welt. Dann bedenke, es geht um die USA. Also primär um deren Geschichte und Kultur. Gute Gelegenheit auch, das alles wiedermal nachzulesen.
  • joevanbeeck 18.06.2020 15:51
    Highlight Highlight So wäre die Schachtel Reis auch viel sympathischer und lustiger.
    Benutzer Bild
    • Ursus ZH 19.06.2020 10:50
      Highlight Highlight Eine Beleidigung für alle Nicht-Komiker!
    • Eraganos 19.06.2020 14:13
      Highlight Highlight joevanbeeck antworten oder Mr. Bens damit würde doch die ganze Problematik mit dem Uncle (stört das Schwarze wirklich oder ist das ein Schneeflockendenken der Vergangenheit?) wegfallen
  • Quo Vadis 18.06.2020 15:23
    Highlight Highlight Und was ist mit dem Produkt? Kann man das jetzt wenigstens Essen? Oder schmeckt es immernoch so scheusslich wie vorher?
  • easy skanking 18.06.2020 15:14
    Highlight Highlight sind die usa, besonders die weissen, wirklich so rassistisch?

    Play Icon
  • lilie 18.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Nehmt doch einen illegalen mexikanischen Einwanderer und nennt die Marke neu "Don Chicano", dann seid ihr wieder voll auf der Höhe der Zeit. 👍

    #Achtung, schwarzer (!) Humor


    Nein, die Bezeichnung "Uncle Ben" ist natürlich so veraltet wie der "Mohr" bei uns, aber in beiden Fällen wäre es schade, wenn der Bezug zu Dunkelhäutigen einfach verloren ginge. Sie sind Teil unserer Realität und sollten in der Öffentlichkeit präsent und wahrnehmbar sein.
    • Toga 18.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Sehr gut! - Besser könnte ich es auch nicht ausdrücken.
      "Sie sind Teil unserer Realität und sollten in der Öffentlichkeit präsent und wahrnehmbar sein."
    • Amazing Horse 18.06.2020 16:07
      Highlight Highlight "unserer Realität"?

      Wer ist "uns"?

      "Sollten präsent und wahrnehmbar sein"?

      Wir SIND präsent und auch wahrnehmbar.

      Als wären wir Fabelwesen...
    • lilie 18.06.2020 17:15
      Highlight Highlight @Amazing Horse: Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Die Schweiz ist berühmt für ihre Schokolade und ihre Schokoladenspezialitäten.

      Der Kakao dafür wird in Westafrika angebaut.

      Nun, wieviele Bezeichnungen, Marken, Bräuche im Zusammenhang mit Schokolade tragen diesem Umstand Rechnung?

      Mir fällt da nur die antiquierte Bezeichnung "Mohrenkopf" ein, die schon längst hätte abgeschafft werden sollen.

      Nur: Wenn dieser verschwindet, verschwindet doch auch der letzte Bezug zu Afrika im Zusammenhang mit Schokolade aus unserer Sprache.

      Das finde ich nicht gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zaphod67 18.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Dann ist wohl als nächstes meine Lieblings-BBQ-Sauce Stubb's dran, auf der ist auch ein dunkelhäutiger Gentleman abgebildet. Voll rassistisch.
    • nur Ich 18.06.2020 18:43
      Highlight Highlight Mr. Stubbs nicht Uncle irgendwas. Genau darin liegt ja das Problem bei Aunt Jemima und Uncle Ben. Ältere Schwarze kriegten nicht die Bezeichnung Mr. oder Mrs. und die beiden Figuren haben typische Dienerkleidung an. Geht nicht darum, dass sie dunkelhäutig sind, sondern darum, dass sie auf Rassenstereotypen beruhen.
    • So en Ueli 18.06.2020 22:12
      Highlight Highlight Aha dann müssten man den Reis einfach zu Mr. Ben's Rice nennen und ihm keine Dienerkleidung geben, sondern ein Anzug oder ein Poloshirt und die Sache ist gegessen...
    • nur Ich 19.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Zum Beispiel, Ueli. Aber da ich weder US-Amerikannerin bin, noch was mit Mars oder Marketing zu tun habe, kann ich das wahrlich nicht beurteilen.
  • mrgoku 18.06.2020 14:56
    Highlight Highlight ehm... ok... was ist an einem dunklen, fein gekleideten Mann rassistisch?

    die Thematik ist EXTREM wichtig...aber es wirkt so auf mich als ob man das nun teilweise echt ins Lächerliche zieht...
    • bbelser 18.06.2020 15:46
      Highlight Highlight Vermutlich wirkt das auf dich so, weil du nicht zur herabsetzend dargestellten Gruppe gehörst?
      Was war rassistisch daran, Schwarze immer als Diener in feiner Livree darzustellen?
      Was war rassistisch an den schwarz angemalten und fein gekleideten Sängern der Minstrel-Shows?
      Was war rassistisch an den fein gekleideten Weissen, die Schwarze auf ihren Plantagen zu Tode peitschten?
    • 3klang 18.06.2020 16:19
      Highlight Highlight @bbelser
      Nach deiner Logik war meine Hochzeit rassistisch, weil ich mich als weisser Mann wie die Sklavenhalter fein gekleidet habe.

      Danke dafür...
    • bbelser 18.06.2020 17:01
      Highlight Highlight Bitte, keine Ursache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 18.06.2020 14:55
    Highlight Highlight Die Bewegung demontiert sich selbst, einfach nur noch lächerlich! Das wird zum Bumerang, die Anliegen der Bewegung werden so schlicht und einfach nicht mehr ernst genommen. Verdammt, was läuft bei diesen Dauerempörten falsch? Der gute Uncle Ben war für mich immer der sympathische Mann von der Reispackung, mit dem ich nur Positives verbinde. Was ist dann mit dem weissen Mr Proper? Auch rassistisch? Aber gut, dann verbannen wir halt Schwarze komplett aus der Werbung...
    • bbelser 18.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Jetzt aber bitte keinen Heulkrampf mit zitternder Unterlippe...
      Der Coca-Cola-Weihnachtsmann bleibt dir ja erhalten!
    • Kruk 18.06.2020 16:23
      Highlight Highlight Ab jetzt dürfen Menschen nur nich in neutralen Farben dargestellt werden...

      Orange geht schon mal nicht...
    • Superreicher 19.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Die Hautfarbe ist nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass der Mann auf dem Bild einen Sklaven darstellt. Sklaven wurden damals mit Onkel und dem Vornamen angesprochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kasar 18.06.2020 14:37
    Highlight Highlight Wieso schreibt ihr nicht (wie unten in den Kommentaren erwähnt), dass die Bezeichnung Uncle oder Aunt den rassistischen Hintergrund hat, dass Schwarze in Amerika nicht Mr. oder Ms. genannt werden durften?
    Ich versteh auch nicht warum ein Bild eines Schwarzen auf einer Reispackung rassistisch sein soll. Wenn ihr aber eure journalistische Pflicht getan hättet und über diesen amerikanischen historischen Hintergrund informiert hättet in einem nicht-amerikanischen Land, würde man den Zusammenhang auch verstehen.
    • Tilia 18.06.2020 14:44
      Highlight Highlight Danke für diese Erklärung. Ich hatte auch ein Fragezeichen.
    • Domimar 18.06.2020 15:12
      Highlight Highlight @Kasar Danke! Exakt diese Art des Informationsgehaltes der einzelnen Artikel stört mich bei der Rassismus-Debatte. Die Medien tun so, als ob sie die ganze Rassismus-Diskussionen unterstützen, sie tun eben genau das Gegenteil mit unvollständigen Artikeln und ungenauen Formulierungen. Aber Hauptsache jedem von uns wird das Gefühl eingetrichtert, er sei ein Rassist.
    • Lebenundlebenlassen 18.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Mehr Fleisch am Knochen, mehr Fakten und Hintergründe tun der Debatte gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 18.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Hm
    Wird wohl durch eine blauäugige blonde „Hausfrau“ ausgetauscht....
    • So en Ueli 18.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Karen's Rice
  • Son Doku 18.06.2020 14:30
    Highlight Highlight Es kommt mir bekannt vor.🤪😅
    Benutzer Bild
    • Füdlifingerfritz 18.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Haha, genau! :-D
  • Garp 18.06.2020 14:30
    Highlight Highlight Im Süden der USA arbeiteten die Sklaven auf den Reisfeldern, der Weissen und wurden geschunden und ausgebeutet. Es gab Schlangen, Alligatoren und Moskitos in den Feldern. Viele starben bereits im ersten Jahr, die auf diesen Feldern arbeiten mussten. Den Schwarzen dann noch Uncle Ben zu nennen, zeugt auch nicht von Respekt. Dazu muss man sich aber mit Geschichte befassen. Uncle Ben soll ein Reisbauer gewesen sein, er sieht aber eher aus wie ein Butler, der damaligen Zeit.
    • Son Doku 18.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Ja bei allem Respekt aber den Reis, den du isst kommt aus Vietnam, India, usw die sind genau dem gleichen ausgesetzt. Und auch die machens nicht immer freiwillig. War vor der Corona krise noch dort!
    • Garp 18.06.2020 15:31
      Highlight Highlight Und was hat das nun mit der Marke Uncle Ben zu tun und wie sie entstand, Son Doku? Weil es woanders auch schlimme Zustände gibt, soll man nichts ändern?
    • Son Doku 18.06.2020 17:51
      Highlight Highlight Was das mit dem zu tun hat, ist das es volkommen egal ist was für eine Hautfarbe auf der verpackung ist.
      ich Hab uncle Ben's nie mit Rassismus in Verbindung gebracht!
      Man kanns auch übertreiben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • _andreas 18.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Schon krass wieviele Firmen jetzt plötzlich der publicity wegen auf den #BLM zug aufspringen. Wenns ihnen wirklich um Rassismus gehen würde, hätte es solche Änderungen schon lange gegben..
    • Garp 18.06.2020 14:51
      Highlight Highlight Japp, es gab auch schon vor zig Jahren Diskussion darum, nichts geschah.
    • Lissy Cloud 19.06.2020 08:56
      Highlight Highlight In diesem Fall wird ein rebranding nicht ganz uneigennützig sein... In den USA sind alle aufgefordert sich Gedanken zu machen mit welchen historischen Symbolen und Stereotypen Marken sich assoziieren. So wie das BLM fortschreitet ist es gut möglich das bald unreflektierte Marken boykottiert werden...
  • Miss Marple Kreis 1 18.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Die spinnen doch!! Ist alles nicht mehr realistisch! Und einen dunkelhäutigem ist damit auch null geholfen
  • Theageti 18.06.2020 14:26
    Highlight Highlight Mmmh ich sehe wie das läuft. Als nächstes wird die Shampoo Marke Schwarzkopf geändert...
    • bbelser 18.06.2020 15:52
      Highlight Highlight OMG, du bist aber auch früh dran...
  • el perro 18.06.2020 14:22
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Theater nur zu noch mehr Rassismus führt. Das Ganze wird immer absurder.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 18.06.2020 14:15
    Highlight Highlight Vielleicht könnte man den Namen ändern in "Uncle Longchamp"
    Dann könnte man bis zur Fliege alles lassen, und müsste nur das Gesicht ändern. 😂

    Benutzer Bild
  • leed 18.06.2020 14:12
    Highlight Highlight Ein Mensch ist aufgrund von unnötiger Polizeigewalt gestorben. Und hier gibt es nichts wichtigeres zu diskutieren als die Frage ob der Uncle Ben's Mann rassistisch ist? Ist doch eine Farce
    • bbelser 18.06.2020 16:03
      Highlight Highlight Der unreflektierte Umgang mit rassistischen Symbolen und herabsetzender Sprache bereitet den Boden für Ignoranz und Gewalt.

      Zuletzt beim Bäcker
      "Hätte gerne 5 weisse Deppenärsche!"
      "Was sollen diese Beleidigungen?"
      "OK, dann 5 Mohrenköpfe!"
      "Sehr wohl, der Herr!"
    • Enemy№1 19.06.2020 14:40
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass Mohrenköpfe mit weisser Schokolade als "Chäsfressergrinde" bezeichnet werden. Ich lehne mich aus dem Fenster und glaube, dass niemand ein Problem damit hätte.

      Bei Uncle Bens war ich bis jetzt der Ansicht, dass das der Erfinder der Marke ist. Wenn die Bezeichnung allerdings von der Sklavenzeit kommt, finde ich das ganze jedoch gar nicht so unberechtigt.
  • burroamoroso 18.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Also ich fand den Menschen, der Uncle Ben darstellt, sehr nett. Ich fand ihn sogar fast noch netter als eine weisse Person. Keine Ahnung warum man dies jetzt ändern soll.

    Ich finde das Jahr 2020 geht in eine ganz falsche Richtung. Schade!
    • Coffeetime ☕ 18.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Bitte dich mit dem Term "uncle" auseinandersetzen... und dann verstehst du warum...
  • PC Principal 18.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Politische Korrektheit schafft Tabus welch dazu führen dass genau das Gegenteil vom Ursprünglichwn Ziel erreicht wird.
    • bbelser 18.06.2020 16:04
      Highlight Highlight Wohl ähnlich wie bei Anstand, Respekt, Achtung, Wertschätzung und Güte?
    • PC Principal 18.06.2020 17:05
      Highlight Highlight @bbelser: Nein, genau das Gegenteil.

      Ein Beispiel: Das Wort "Mohr" war im ursprünglichen Sinn bereits ausgestorben und nur noch für eine Süssigkeit verwendet. Durch eine sinnlose Debatte wurde der ursprüngliche rassistische Sinn wieder aktiviert.

      Umgekehrt war das wort schwul ursprünglich ausschliesslich eine Beleidigung. Doch in den 70ern hat die Gay-Community beschlossen das Wort zu enttabuisieren. Wenn die Politische Korrektheit gesiegt hätte, dann müssten wir heute immer "Homosexuell" sagen und viele würden sich zurecht darüber nerven.
    • bbelser 18.06.2020 18:08
      Highlight Highlight Und wo wäre jetzt das Problem dabei, das Wort "Mohrenkopf" zu vermeiden und das Wort "homosexuell" zu verwenden?
      Du biegst dir die Geschichte etwas zurecht. Das Wort schwul wurde in der schwulen community enttabuisiert, indem man es ironisierend okkupiert hat. Gleichzeitig war es noch Jahrzehnte ein herabsetzend diskriminierender Ausdruck ausserhalb der community.
      Der herabsetzende Gebrauch des Wortes nigger durch Weisse wurde von Schwarzen durch ironisierende Rückeroberung seiner Bedeutung beraubt. Wird von manchen Schwarzen gerne gebraucht. Für Weisse ist es weiterhin tabu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pop_eye 18.06.2020 13:51
    Highlight Highlight Jetzt spinnen sie!
  • joevanbeeck 18.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Zum Glück ist Käpt’n Iglo nicht schwarz, kriegen die dunkelhäutigen Sportler die sich in unseren diversen Ligen so tumeln ein weisses Make-up verpasst?
  • Hans der Dampfer 18.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Ich habe früher immer gedacht das der Typ auf dem Bild der Erfinder sei und damit geehrt wird 🤷‍♂️
    • peeti 18.06.2020 15:02
      Highlight Highlight tja, wie man sich täuschen kann;)
      früher fand ich zB Mohrenkopf auch lustig und völlig problematisch. Zum Glück sind wir Menschen aber lernfähige Wesen.
    • soulpower 18.06.2020 15:41
      Highlight Highlight peet: Und nachdem du nun den historisch bedingten Link von Uncle Ben zur Sklavenzeit erkennt hast solltest du uns noch erklären, zu welcher Sklavenzeit ein "Mohrenkopf" zurückzuführen sind? Man kann auch alles übertreiben..
  • Peter Vogel 18.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Cool. Wenn man die Logos und Marken geändert hat, löst sich das Problem damit sicher von selbst.
    • Tikvaw 18.06.2020 14:18
      Highlight Highlight Bist du wirklich so naiv, dass du nicht verstehst, das Sprache und Bilder ebenso Einfluss auf die Gesellschaft und das Denken haben, wie umgekehrt und deshalb solche Massnahmen sehr wohl auch dazu gehören, um das Problem zu lösen?
    • IZO 18.06.2020 15:08
      Highlight Highlight @Tikvaw
      Im gegenteil zu den USA ist bei uns das Wort Onkel null negativ Belastet. Und natürlich zu der Zeit als das Logo usw.

      Ok.


      Aber darf jetzt ein Schwarzer nicht mehr Butler sein? Oder dürfen wir allgemein keine nicht europäisch stämmige Menschen mehr Abbilden? Sorry weg mit dem Mohrekopf her mit den Schaumküssen aber DASS muss ich als Europäer nicht gutheissen/verstehen. Nochmals auch für mich war Ben's Reis immer positiv besetzt(im Sinne von; juhu schau den lieben alten und ja auch schwarzen Mann an der mir was gutes tut,lecker Reis).
    • bbelser 18.06.2020 16:07
      Highlight Highlight @Tikvaw: Offenbar sind hier recht viele so naiv. Siehe die Bestätigung durch IZO.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Qui-Gon 18.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Die Erklärung von solani, 12:45, hätte schon im Artikel geholfen.
    • peeti 18.06.2020 13:50
      Highlight Highlight Gell, hab ich mich auch gefragt. Da wird nur die Meldung der Kommunikationsabteilung hineinkopiert.

      Eine zwei Minuten Google-Recherche und vielen Empörten wäre geholfen gewesen.
    • bbelser 18.06.2020 17:23
      Highlight Highlight @peeti: die Empörten kennen Google nicht? Wie wäre es mit dem Wahrnehmen des Rechts auf eigene Informationsbeschaffung?
      Empörtes Geblubbere, weil man sich nicht informiert, ist nur noch erbärmlich.
    • Citation Needed 18.06.2020 22:12
      Highlight Highlight Finde ich auch, bbelser. Zumal man ja schon am Rechner hockt, wenn man den unnötig überhitzten Comment absetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nafets 18.06.2020 13:38
    Highlight Highlight demnach müsste Uncle Ben's vielleicht idealerweise einen schwarzen Vater, eine weisse Mutter, ein mischfarbiges Kind und vielleicht ein sozial, benachteiligtes Haustier auf's Foto knallen, aber dann werden vermutliche die gleichgeschlechtlichen Interessensgruppen oder die Freunde Transgender-Menschen wieder das Votum ergreifen.
    vielleicht müsste man einfach einen neutral-farbigen Karton, denn weiss geht ja auch nicht, nehmen und das Produkt so einfach anschreiben....
    ich klinke mich dann mal aus und bin reif für etwas Abstand oder Ferien - denn das wird mit definitiv zuviel :-)
    • PC Principal 18.06.2020 13:54
      Highlight Highlight Die Einzige Lösung ist es, keine Menschen mehr abzubilden. Interessanterweise wären wir dann bei den Regeln des radikalen Islam.
    • bbelser 18.06.2020 16:09
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man schlicht und einfach auf rassistisch herabsetzende Bildsprache verzichtet?
      Schon überfordert?
    • Citation Needed 19.06.2020 06:57
      Highlight Highlight Naja, Principal. Das Judentum und die Zoroaster kennen auch Bildverbote. Auch nicht-radikale Strömungen des Islam waren/sind bildlos. Und da gab es doch diese Zwingli-Bilderverbannungen und reformierte Bilderstürme? Aber darum geht es nicht. Bilder von Menschen aller Art werden in der westlichen Kultur weiterhin einen sehr hohen Status geniessen. Es geht darum, welche Bilder angemessen sind. Wir sind ja auch kein Gottesstaat geworden, seit es das Busengirl auf Seite 3 nicht mehr gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 18.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Man müsste vielleicht mögliche betroffene anfragen, ob man die Marke eher meide wegen dem Bild. Auch wenn man das Bild entfernen würde, man würde Uncle Ben's immer mit diesem Gesicht assoziieren. Kinderschokolade assoziiert man auch mit einem "Milchbubi". So funktioniert erfolgreiches Marketing. Das Entfernen eines Bilds beendet nicht die Hautfarbe-Diskussion.
    • bbelser 18.06.2020 16:11
      Highlight Highlight Das Ersetzen eines rassistisch herabsetzenden Logos soll ja auch keine Diskussion beenden, sondern endlich eine weiterführende starten.
    • Coffeetime ☕ 18.06.2020 22:19
      Highlight Highlight Wie schon hier mehrmals vorgeschlagen, wäre eine Namensänderung besser. Mr. Ben's Rice tönt doch gut...
  • Ajax 18.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Vielleicht könnten sie ja das Logo auch so belassen und einfach diesen kurzen Text dazu drucken.

    "Uncle Ben ist der Sohn einer Afrikanerin und eines Europäers, welcher sich Zeit seines Lebens für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hat.
    Ben seinerseits heiratete eine kluge Asiatin, welche später erfolgreich das Familienunternehmen geführt hat.
    Eine Ur Ur Enkelin der beiden, welche europäische, afrikanische, asiatische und lateinamerikanische Wurzeln besitzt, lebt in eingetragener Partnerschaft mit einer Frau und setzt sich aktiv für die LGBT sowie BLM Bewegungen ein."
    • soulpower 18.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Ajak: der ist "klassisch", aber hätte wohl im Endeffekt mehr gebracht, sich auf dieser Art und Weise der Diskussion zu stellen. Ich mochte den Reis eh nur wegen dem Bild vom alten Mann, war sympatisch...
  • Statler 18.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Das war längst überfällig
  • Tschowanni 18.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Grundsätzlich halte ich die ganze Debatte für sowas von scheinheilig. Gleichzeitig plündern wir weiter tagtäglich den schwarzen Kontinent während das Volk verhungert
    • peeti 18.06.2020 13:47
      Highlight Highlight dann machst du dich hoffentlich in deinem Bekanntenumkreis für die Konzernverantwortungsinitiative stark! Merci.
    • PC Principal 18.06.2020 13:56
      Highlight Highlight Die Globalisierung führt dazu, dass immer mehr Konzerne in Afrika investieren. Dadurch enkommen immer mehr Afrikaner der Armut, wie es zuvor schon in China und anderen Orten passiert ist.
    • Myk38 18.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Also ich plünder gar nichts
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 18.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Hachja. Und wieder die ganzen Weissen in der Kommentarspalte, die ganz genau wissen, wieso an Uncle Bens, Aunt Jemima, den Washington Redskins etc. absolut nichts rassistisches oder zumindest fragwürdiges zu erkennen ist.
    • McStem 18.06.2020 13:57
      Highlight Highlight Uncle Bens: Hier sehe ich den Rassismus tatsächlich weder in Darstellung noch in der Geschichte tatsächlich nicht. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, da ich mich mit US-Amerikanischer nicht so wahnsinnig gut auskenne.

      Aunt Jemima: Kenne ich eigentlich nicht. Ein überfliegen des englischen Wiki-Eintrag lässt aber rassistisches Vermuten.

      Redskins: Keine Frage, was da der Haken ist und sollte schon lange umbenannt sein.
    • Mietzekatze 18.06.2020 13:58
      Highlight Highlight danke!
    • Basti Spiesser 18.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Wieder so einer der den Kommentaren ansieht, ob er von einem weissen oder nicht-weissen verfasst wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminaughty 18.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Die Namen der beiden Firmen sind ebenso rassistisch. Afroamerikaner wurden früher aunt und uncle genannt, weil es nicht erlaubt war, sie mit Mr oder Mrs anzureden.
    • zaphod67 18.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Und weshalb soll dann ausgerechnet das Bild geändert werden?
    • bbelser 18.06.2020 16:43
      Highlight Highlight Weil es das rassistische Stereotyp des schwarzen Dieners bemüht?
    • Peter Vogel 19.06.2020 08:28
      Highlight Highlight warum ändern sie dann nicht den Namen statt dem Bild? Wahrscheinlich weil das zu teuer käme und man mit einem geänderten Bild einfacher den aufgebrachten social Media mob beruhigen kann der denkt damit etwas bewirkt zu haben.
  • solani 18.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Früher wurden Schwarze mit "Uncle" und "Aunt" angesprochen, um die Anrede "Mr./Mrs./Ms." zu umgehen. Diese Anreden waren nämlich nur Weissen vorenthalten.
    Das ist der Hintergrund.
    • Nekomana 18.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Würde dann eine Namensunbenennung in Mr. Bens nicht mehr bewirken? Statt den schwarzen zu entfernen? Mir (als weisse Frau) erscheint dieser Schritt Rassistisch. Da wäre es doch besser ein Zeichen zu setzen, in dem man den Namen ändert?
    • Heini Hemmi 18.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Dann sollen sie das Produkt doch Mr. Benˋs nennen und das Logo so belassen. DAS wäre ein Zeichen gegen Rassismus!
    • desidasree 18.06.2020 13:09
      Highlight Highlight Vielen Dank für deine Erklärung. Hab zu erst nicht verstanden, was das Problem ist. Jetzt ist aber ganz klar das Bild muss weg, oder das Produkt benötigt einen neuen Namen, dann könnte das Bild ja eigentlich auch bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Senape 18.06.2020 12:34
    Highlight Highlight Liebe Mit-Weisse, bitte vergesst in eurer Konsternierung nicht:
    Abbildungen, die wir in der CH völlig anders assoziieren, haben in den USA oder GB einen ganz anderen Hintergrund. Wir können das nicht immer auf Anhieb verstehen.
    Ich bitte euch, statt sofort polemisch zu reagieren, den POC zuzuhören, die auf diese Dinge aufmerksam machen. Ich empfehle hier zu übrigens Reni Eddo Lodge zur Lektüre, war für mich sehr erhellend.
    • P. Meier 18.06.2020 13:46
      Highlight Highlight Wekche Farbcodes umfasst die Bezeichnung POC? Je nach Definition wird Schwarz und Weiss nicht als Farbe eingestuft. Es gibt jedoch keine absolut schwarze schwarze oder reinweisse Menschen,
    • zaphod67 18.06.2020 16:15
      Highlight Highlight Welchen 'PoC' genau soll man zuhören? Gibt es eine offizielle PoC-Pressestelle? Ein PoC-Parlament?

      Im übrigen halte ich die völlig undifferenzierte und hässliche Abkürzung 'PoC', mit der Menschen verschiedenster Herkunft und Kultur über einen Kamm geschoren werden, für herabwürdigend und diskriminierend.
    • Citation Needed 18.06.2020 22:21
      Highlight Highlight Zaphod / Meier: wenn Du Eddo Lodge oder Diangelo (auch gut: White Fragility) liest, stellst Du diese Frage gar nicht erst. Und erst recht nicht so patzig.
  • soulpower 18.06.2020 12:34
    Highlight Highlight Ja okay, diese Firmen stehen alle unter Druck, "politisch korrekt" zu sein, sonst kommen die ominösen Shitstorms, mit denen niemand umzugehen weiss. Eine "lachende Afroamerikanerin" sollte per se nichts "Schreckliches" sein, aber die afro-amerikanischen "Tanten" mussten wohl genauso wie der "Onkel Ben" als Sklaven und Bedienstete für die reichen Weissen herhalten. Von dem her sind diese beiden Schritte schon verständlich und zu begrüssen. Wenn die Welt mal von solchen rassistischen Untertönen gesäubert ist hoffe ich dann aber doch, dass man sich dringend um ernsthaftere Probleme kümmern wird.
    • Darmok 18.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Man kann das eine Tun und gleichzeitig das andere nicht lassen.

      Es gibt in unserer Gesellschaft viele Baustellen. Wenn an einer was behoben wird, muss man nicht immer gleich abwehrend auf die benachbarte Baustelle hinweisen, die viel grösser ist.
    • bbelser 18.06.2020 17:34
      Highlight Highlight @soulpower:
      "dass man sich kümmert", fordert ja heute jeder. Um welche ernsthafteren Probleme aber kümmerst du dich? Welches sind die ernsthafteren Probleme für dich?
    • soulpower 18.06.2020 17:58
      Highlight Highlight bbelser: Offensichtlich gehören Scheindebatten nicht zu meinen Prioriäten: Ich würde es begrüssen, wenn zB Rassimus im Alltag aufhört, Kinderarbeit sofort verboten würde, arme Länder nicht ausgebeutet würden nur damit wir hier mit seltener Erde mehr neue technologische Gadgets haben können, und wäre auch froh wenn die Kreuzfahrtschiffe nie mehr loslegen und Kohlekraftwerke stillgelegt würden. Die Liste wäre noch viel länger und hat bei mir viel höhere Prioritäten als diejenigen welche zur Zeit die Medien besetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 18.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Das ist jetzt langsam wirklich peinlich.
    Wie solls denn in Zukunft heissen?
    Auntie Whiteskin?
    • bbelser 18.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Jetzt bist du aber peinlich. Das die Begriffe Uncle/Aunt/Boy rassistisch herabsetzend gebraucht wurden in der Zeit der Sklaverei und der Rassentrennung weiss jeder, der Google bedienen kann. Dass die Uncle Bens Diskussion schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat, dito.
      Peinlich ist, dass gefühlt 90% der Leser hier 0 Ahnung von black history haben, aber immer gleich empört losblöken. Und sich dabei auch noch sauglatt und schampar lustig vorkommen.
    • CalibriLight 18.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Ich kennen "Uncle" und "Auntie" sehr gut aus Sri Lanka. Dort werden diese Ausdrücke respekt- und liebevoll voll gegenüber älteren engen Freunden oder Bekannten verwendet. Für mich war das mit Uncle Ben genauso. Ich habe mich weiter oben eines Besseren belehren lassen.
      Und ich finde mich amix durchaus lustig, das stimmt.
    • Citation Needed 19.06.2020 07:35
      Highlight Highlight Calibri: Die Frage ist, ob man in Sri Lanka als weisse Person singhalesische oder/und tamilische Alte liebevoll so nannte. Oder ob es innerhalb einer Ethnie so geschah. Und ob sie auch normale Anredeformen zu hören bekamen. Uuund: es geht um die USA, wo Schwarze erst 1964 wählen konnten.
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  • amore 18.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Die Rassismusdiskussion wird nun ad absurdum geführt.
    • CalibriLight 18.06.2020 12:45
      Highlight Highlight Ja, leider.
    • Kyle C. 18.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Nein, denn die Debatte um Uncle Ben gibt's schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten. Absurd ist nur, dass man erst jetzt solche Anpassungen vornimmt.
    • _andreas 18.06.2020 14:22
      Highlight Highlight @Kyle C.: Tja was erwartest du? Meinst du diesen Firmen geht es wirklich darum etwas gegen Rassismus zu tun? Ich glaube nicht, es geht eher um gute publicity.. Sonst hätten sies schon lange geändert. Genauso bei Migros mit ihren Mohrenköpfe..
    Weitere Antworten anzeigen
  • ZimmiZug 18.06.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich weiss garnicht, was man da noch schreiben sollte/darf...
    Die ganze Diskussion geht für mich an den eigentlichen Theman vorbei. Aber ich als unwissender Weisser kann es natürlich nie genau nachvollziehen. Wenn Mohrenkopf so rassistisch rüber kommt, dann soll er halt geändert werden - auch wenn ich es nicht verstehe. Aber darf man nun niemanden mehr abbilden? Ich meine, es ist ja kein Schwulslippermann mit Speer oder sonst ein Stereotyp. Ist es nicht am Ziel vorbei geschossen, wenn man dunkelhäutige dann einfach komplett aus Namen, Logos usw. löscht?
    Ich sage nur: Southpark, Staffel 4, Folge 4
    • ZimmiZug 18.06.2020 16:40
      Highlight Highlight Das Ende der Southparkfolge regte zum nachdenken an. Die Kinder waren die einzigne nicht rassisten. Aber ich spoilere mal nicht. :-)
    • Coffeetime ☕ 18.06.2020 22:30
      Highlight Highlight Ich hoffe, du hast die Problematik inzwischen auch mitbekommen, dass es sich um den Begriff Uncle handelt.
    • ZimmiZug 18.06.2020 23:56
      Highlight Highlight Ja, siehst du ja evtl. weiter oben 😉
      Aber dennoch erachte ich diese Folge als sehenswert bezüglich der Schlusserfahrung. Und eben dies könnt auch ein Zeichen sein, wann die Gesellschaft oder ein Individuum Rassismus bzw. Ausgrenzung 'anderer' effektiv überwunden hat. Auch in Bezug auf 'Uncle' usw.
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  • Hockey-Fan 18.06.2020 12:26
    Highlight Highlight Und ich dachte mir schon immer, auf die Reispackung gehört ein Chinese ... (war ironisch gemeint ...).
    Langsam artet das ganze aus und das Wesentlich in der ganzen (berechtigten) Debatte geht verloren ... Investiert doch dieses ganze Geld, welches nun in die Marketing Abteilungen fliesst, in die wirkliche Gleichstellung aller Rassen und Ethnien, ehrlich ...
  • wilhelmsson 18.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Ich fände es wichtig einem solchen Artikel zu erklären, weshalb das Logo von Uncle Ben's problematisch ist.
    • Asmodeus 18.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Falls Du es wirklich wissen willst.

      https://www.nydailynews.com/news/national/racially-insensitive-article-1.2270225


      Kurz gesagt. "Uncle" Ben (Anspielung an Onkel Tom) wird in den Bildern in einem Dieneroutfit dargestellt.

      Während wir das Bild mit einem netten schwarzen Mann assoziieren, so wird er in den USA eher mit einem schwarzen Diener assoziiert.

      Es wurde einiges unternommen um das zu entkräften, aber so einfach geht das leider nicht.
    • wilhelmsson 18.06.2020 13:19
      Highlight Highlight https://www.nytimes.com/2007/03/30/business/media/30adco.html

      Laut dem Artikel der NY Times entspricht das Logo einem rassistischen Stereotypen eines schwarzen Mannes. Schwarze Angestellte wurden statt 'Mrs.' und 'Mr.' 'Aunt' und 'Uncle' genannt, um sie nicht mit den weissen Arbeitgebern gleichzusetzen.
    • wilhelmsson 18.06.2020 19:28
      Highlight Highlight @Asmodeus Danke. Ja, ich wollte es wirklich wissen. Ich ging davon aus, dass es gute Gründe gibt und habe deshalb selbst recherchiert. Eigentlich gehörte eine kurze Erklärung in den Artikel.
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  • Democracy Now 18.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Kann jemand erklären, was an einer normalen Abbildung einer schwarzen Person genau rassistisch sein soll?
    Ganz ernst gemeint. Ich verstehe es nicht.
    • Senape 18.06.2020 12:29
      Highlight Highlight Ich verstehe, dass du es nicht verstehst. Im amerikanischen und auch im britischen Kulturkreis gibt es Arten der Abbildung von POC, die häufig auf rassistische und koloniale Stereotypen anspielen. Für uns in unserem Kontext ist das nicht immer so klar ersichtlich, aber innerhalb der jeweiligen Kulturen ziemlich deutlich sicht- und erfahrbar. Zudem sind Bezeichnungen wie Uncle / Aunt in Zusammenhang mit schwarzen Amerikaner*innen sehr aufgeladen und erinnern unangenehm an die Epoche der Sklaverei.
    • Kyle C. 18.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Der Name Uncle Ben steht m.W. für schwarze männliche Bedienstete in den USA zu Zeiten der Sklaverei. In der zeitlichen Verortung könnte ich mich irren aber sinngemäss ist das das Problem.
    • smartash 18.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Wirklich ganz ernst gemeint? Willst du wirklich wisssen?

      Oder ist das einfach deine Art zu sagen, dass es auf keinen Fall rassistisch ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 18.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Eine der einzigen weltweit bekannten Marken, auf deren Packung kein Weisser zu sehen ist. Eigentlich müssten doch alle anderen mal überlegen, ob sie unbedingt einen Arier auf ihrer Packung haben müssen... 🤷‍♂️
    • code-e 18.06.2020 12:31
      Highlight Highlight muss denn überhaupt eine Abbildung auf der Packung sein ausser Reis? Muss Uncle Ben denn überhaupt schwarz sein? Schmeckt das Produkt nach dem entfernen anders?
    • Cucina 18.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Wer mit dem Begriff Arier um sich schmeisst, sollte eigentlich auch
      deren Bedeutung kennen.
  • AndOne 18.06.2020 12:19
    Highlight Highlight Wenn man sonst keine Probleme hat, erfindet man welche.
    • Citation Needed 18.06.2020 19:16
      Highlight Highlight Man hat ziemlich massive Probleme in den USA im Moment. Und darum befürchtet der Konzern zu recht, dass seine Produkte wegen solcher Logos boykottiert werden könnten.
      In deren Kontext eine sehr vernünftige Entscheidung. Auch gut, dass sie sich Zeit lassen wollen und keinen Schnellschuss abfeuern.
    • AndOne 18.06.2020 21:04
      Highlight Highlight In zwei Wochen ist BLM wieder Schnee von gestern und keiner interessiert sich mehr dafür.
  • The oder ich 18.06.2020 12:18
    Highlight Highlight und am Schluss werden dann die beiden Dunkelhäutigen durch irgendwelche weissen Milchbubis oder Milchmädchen ersetzt.

    Ich hoffe, ich werde Lügen gestraft, aber wundern würde es mich nicht.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Hat der Onkel Ben auch Milchreis ?
      Und ja keinen Tessiner...von wegen Gotthardchinesen......
  • Caturix 18.06.2020 12:18
    Highlight Highlight Ich dachte früher den Onkel Ben's gab es wircklich und das wäre der Gründer der Firma gewesen.
    • code-e 18.06.2020 12:42
      Highlight Highlight So wie ganz viele dachten Betty Bossi gäbe es wirklich 🤣
    • Kyle C. 18.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Uncle Ben soll es wirklich gegeben haben, war aber nicht der Gründer. Uncle Ben soll ein Reisbauer gewesen sein, dessen Reis in der Region irgendwo im US-Süden als der Beste galt.
    • code-e 18.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Zitat Wikipedia: Betty Bossi ist eine fiktive Köchin, die seit 1956 den Schweizern das Kochen und Haushalten beibringt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tanuki 18.06.2020 12:18
    Highlight Highlight Uncle Ben erinnert zu stark an Uncle Tom. Wie wäre es mit Mr. Ben oder Chef Ben?
    • Willy Tanner 18.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Mr. Bean
  • du_bist_du 18.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, dass das Bild mit einem weissen, alten Mann ersetzt wird...

    Einfach nur um die Reaktionen von allen Seiten und Strömungen zu beobachten... Da wüsste bestimmt niemand wie zu reagieren sei...
    • Brockoli 18.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Ich reagiere mal mit einem Achselzucken. Mir ists egal ob Ben schwarz, weiss oder ein Pferd mit Brille und Zylinder ist.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.06.2020 12:42
      Highlight Highlight oh ja...ich will ein rosaroten Einhorn drauf
    • Grubinski 18.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Das wäre auch mein Vorschlag. Der neue Uncle Ben
      Benutzer Bild
  • Kronrod 18.06.2020 12:12
    Highlight Highlight Im anderen Artikel hat es gerade geheissen, es sei rassistisch, wenn Schwarze in der Werbung und in den Medien unterrepräsentiert sind. Aber wenn dann doch mal ein Schwarzer benutzt wird, um ein Produkt anzupreisen, ist es auch wieder nicht recht. Ich geb’s auf...
    • Senape 18.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Wie ich auch an Democray Now geantwortet habe: Diese Art von Abbildung hat mit "diversity" nichts zu tun, sondern mit kolonialen und / oder rassisistischen Stereotypen, die für uns in der CH nicht so klar ersichtlich sind wie für POC in Grossbritannien oder den USA.
    • smartash 18.06.2020 12:38
      Highlight Highlight es geht halt um die Art und weise, wie sie präsentiert werden. Wenn man Schwarze nur als Uncle-Tom-Stereotyp in der Werbung verwendet, ist es schon a bissl heikel...

      Hoffe du gibt nicht auf und denkst weiter nach. Mit viel Empathie...
    • Kyle C. 18.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Gegen Schwarze in der Werbung sagt auch niemand was. Das Problem ist die Geschichte hinter dem Bild, bzw. dem Namen Uncle Ben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 18.06.2020 12:12
    Highlight Highlight Hoffentlich wird es nicht durch ein Bild eines Weissen, Asiaten, etc. ersetzt, das wär dann ja wieder Rassismus
    • code-e 18.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Es braucht überhaupt kein Bild ausser eines vom Reis selbst
  • iudex 18.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Lol, ich wäre einfach davon ausgegangen, dass das Bild den Unternehmens- bzw. Markengründer zeigt.
  • Eskimo 18.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Ich checks nicht...😂🙈
  • HundBasil 18.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich komme nicht mehr draus. Ist es nicht eher rassistisch, den gutmütigen dunkelhäutigen Mann von der Packung zu entfernen? Mir wird’s langsam schwindelig.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Du schreibst gutmütig! Ha erwischt.
    • peeti 18.06.2020 13:25
      Highlight Highlight nicht wenn der gutmütige dunkelhäutige Mann damals aus rassisitischen Sterotypen entstanden ist. Klar gibt es viel wichtigere, dringendere Probleme. Aber auch kleinere Schritte sollten wir zumindest zu verstehen versuchen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.06.2020 15:01
      Highlight Highlight @peeti...wer achtsam mit seinen Mitmenschen egal welcher Hautfarbe , Herkunft, Religion oder politscher Ausrichtung umgeht, der braucht solch symbolischen Gesten nicht. Wem sein Gegenüber egal ist, der ärgert sich weil er sich "bevormundet" fühlt.
      Diese ganze klein klein Diskussion schadet mehr als sie nützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 18.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Und die Rechte will bald Mr. Proper durch ein Frosch ersetzt? Ich versuche das Rassismus Problem so umfänglich wie möglich zu verstehen (als weisser Mann).

    Doch bei solchen Fragen komme ich nicht weiter. Der Uncle Bens Mann wurde vor über 10 Jahren sogar zum Präsidenten „befördert“ - noch vor Obama 🙃!
    Benutzer Bild
    • Uncommonwealth 18.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Mr. Proper ist offensichtlich ein White Supremacist, schau mal, er trägt ein weisses T-Shirt, hat weisse Augenbrauen und ist auch noch ein skinhead!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.06.2020 15:12
      Highlight Highlight Okay Uncommonwealth...was ist ein schwarzer Bodyboilder mit Glatze ?

      Was waren Right said Fred?

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