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Grossbritannien: Gericht lehnt Anerkennung von Bridge als Sportart ab



Sie wollten so gern mehr als Kartenspieler sein - nun aber sind britische Bridge-Spieler vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, ihr Spiel als Sport anerkennen zu lassen.

Ein entsprechendes Urteil veröffentlichte am Donnerstag ein Gericht in London. Darin versetzte der zuständige Richter Ian Dove gleich im ersten Satz den Klägern den «Todesstoss» und befand: «Bridge ist ein Kartenspiel.»

Auf die Anerkennung als Sport hatte die English Bridge Union (EBU) geklagt. Sie zog damit gegen eine Entscheidung des Dachverbandes Sport England ins Feld, wonach das Kartenspiel kein Sport ist, weil dabei die «körperliche Aktivität» fehle.

Die EBU hatte in ihrer Klage unter anderem angeführt, dass beispielsweise Schach auch ohne körperliche Aktivität als Sport anerkannt sei. Diesem Argument folgte Richter Dove aber nicht. Die Zurückweisung bezeichnete die EBU als «altmodische Definition von Sport». Es werde eine Berufung gegen das Urteil geprüft. (sda/afp)

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