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Staatsbesuch: Schweiz-Besuch des tunesischen Präsidenten nach Anschlag abgesagt



Der tunesische Präsident Béji Caïd Essebsi hat seinen zweitägigen Staatsbesuch in der Schweiz abgesagt. Er wollte am morgigen Mittwoch in der Schweiz eintreffen. Grund der Absage ist ein Anschlag auf einen Bus der Präsidentengarde in Tunis mit 14 Toten vom Dienstag.

Wie das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Dienstagabend mitteilte, habe der tunesische Präsident seinen Staatsbesuch am Mittwoch und am Donnerstag in der Schweiz «mit grossem Bedauern» abgesagt. Er hoffe, dass sich später eine Gelegenheit ergebe, diesen Besuch nachzuholen.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga habe grösstes Verständnis, dass Essebsi in dieser Situation den Besuch absagen müsse, schreibt das Departement. Sommaruga verurteile das Attentat.

Eine Explosion in einem Bus mit Wächtern des tunesischen Präsidenten hatte am Dienstag in Tunis mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen. Dies bestätigte das Innenministerium. Die Detonation ereignete sich demnach auf einer Hauptstrasse im Zentrum der Hauptstadt. Die Regierung hatte zuletzt vor neuen Anschlägen in Tunis gewarnt und mehrere Strassen für den Verkehr gesperrt. (sda)

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