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Textilindustrie: Switcher kaum mehr zu retten



Das Waadtländer Textilunternehmen Switcher ist praktisch am Ende. Das Kreisgericht Lausanne hat am Donnerstag den Konkurs über das Textilunternehmen verhängt. Die Angestellten erhalten in den nächsten Tagen den blauen Brief.

Die Präsidentin des Kreisgerichts Lausanne hat am Donnerstagmorgen nach einer kurzen Anhörung den Konkurs über das einstige Vorzeigeunternehmen eröffnet. Dieses schrieb in den ersten vier Monaten dieses Jahres 9 Millionen Franken Verlust.

Die Löhne und AHV-/IV-Beiträge wurden nur noch bis im März gezahlt. Seit April haben die rund 40 Angestellten kein mehr Gehalt mehr bekommen.

«Es ist nicht zu übersehen, dass das Unternehmen überschuldet ist und sich im Zustand der Insolvenz befindet», sagte die Präsidentin des Kreisgerichts. Gegen die Konkurseröffnung kann innerhalb einer Frist von zehn Tagen rekurriert werden.

Das Konkursamt wird am kommenden Montag für die rund die rund 40 betroffenen Angestellten eine Informationsveranstaltung durchführen. Eine Vertreterin des Konkursamtes gab am Donnerstagmorgen unmittelbar nach dem Entscheid bekannt, dass die Läden geschlossen werden und die Angestellten in den nächsten Tagen den blauen Brief erhalten werden. (sda)

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