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Tillerson: Über Assads Schicksal entscheidet das syrische Volk



Über das Schicksal des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sollten die Syrer selbst entscheiden. Dies sagte US-Aussenminister Rex Tillerson am Donnerstag bei einem Besuch in Ankara.

Der «langfristige Status» des syrischen Staatschefs müsse durch das syrische Volk festgelegt werden, sagte Tillerson. Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte Assads Rückzug von der Macht ebenso wie die Aufständischen zu einem politischen Ziel erklärt.

Die neue US-Regierung unter Präsident Donald Trump konzentriert sich indes eher auf den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die in Syrien sowie im Irak aktiv ist. Dazu sagte Tillerson an der Seite seines türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu, die Türkei sei ein «Schlüsselpartner» im Kampf gegen die Dschihadisten.

Ankara will «bessere Kooperation»

Cavusoglu sagte seinerseits, die Türkei erwarte eine «bessere Kooperation» mit der Trump-Regierung, was die syrischen Kurden angehe. Die in Nordsyrien aktiven syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) sind eng mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden.

Ankara betrachtet die PKK und die YPG als terroristische Vereinigungen. Washington sieht in den YPG hingegen eine nützliche Schlagkraft gegen den IS.

Die Türkei hatte am Mittwoch nach sieben Monaten ihren Militäreinsatz im Norden Syriens beendet. Die Offensive gegen den IS und kurdische Milizen sei «erfolgreich abgeschlossen» worden, hiess es. Unklar blieb jedoch, ob die Türkei auch ihre Soldaten aus dem Nachbarland abzieht. (sda/afp)

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