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Julius Bär baut verwaltete Vermögen deutlich aus



Julius Bär hat ihre verwalteten Vermögen deutlich ausgebaut: Die Privatbank verzeichnete in den ersten zehn Monaten des Jahres eine Zunahme von 57 Milliarden auf 393 Milliarden Franken. Dies ist ein Plus 17 Prozent.

Nach Angaben der Bank vom Montag handelt es sich um eine für sie rekordhohe Menge an verwalteten Geldern. Julius Bank begründete das Wachstum mit der Akquirierung neuer Kundengelder, der anhaltenden positiven Marktentwicklung und der Verteuerung des Euros gegenüber dem Franken.

Bei den Netto-Neugeldzuflüssen sieht sich die Zürcher Vermögensverwalterin auf Kurs: Die bisherige Entwicklung liege über dem für das Geschäftsjahr gesteckte Ziel von 4 bis 6 Prozent. Besonders in Asien und der Pazifikregion konnte die Bankgruppe neue Kundengelder einsammeln. Unterstützt worden sei dies durch die Anstellung zusätzlicher Kundenberater in den letzten zwei Jahren.

Auf den verwalteten Vermögen verdiente das Institut mit knapp 90 Basispunkten etwas weniger als noch im ersten Semester mit 92 Basispunkten. Dies sei vor allem auf den Ertragsrückgang aus den Devisenhandelsgeschäften der Kunden seit Ende Juni zurückzuführen.

Eine leichte Verbesserung meldete Julius Bär bei der Kosteneffizienz: Das Verhältnis zwischen Verwaltungsaufwand und Erträgen (Cost/Income Ratio) belief sich nach zehn Monaten auf 69.1 Prozent. Die Privatbank peile mittelfristig einen Wert von 64 bis 68 Prozent an, hiess es. (sda)

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