Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bonn-Center gesprengt - Stadt verliert ein Wahrzeichen



Ein Wahrzeichen der alten deutschen Bundeshauptstadt ist verschwunden: Mit 250 Kilogramm Dynamit wurde am Sonntag das Bonn-Center gesprengt.

Der laute Knall ertönte um 11.00 Uhr - nach wenigen Sekunden lag das Bauwerk in Schutt und Asche. Eine riesige Staubwolke stieg auf und zog über Einsatzkräfte und zahlreiche Schaulustige hinweg. Für die Sprengung galten unterschiedlich strenge Sperrzonen; sie wurde live im Fernsehen übertragen.

Das Bauwerk mit einem sich drehenden Mercedes-Stern auf dem Dach war mit 60 Metern eines der höchsten Häuser im ehemaligen Regierungsviertel. An seiner Stelle soll ein Bürokomplex entstehen, der nach dem Bebauungsplan sogar 100 Meter hoch werden darf.

Ende der 60er Jahre sollte der Geschäftskomplex weltstädtischen Glanz in die Bundeshauptstadt Bonn bringen. Kurz vor der Eröffnung besuchte 1969 der frischgebackene Bundeskanzler Willy Brandt das Gebäude.

Man zog sogar Vergleiche zum Rockefeller Center in New York. Das Bonn-Center beherbergte Geschäfte, Restaurants, ein Schwimmbad, Fernsehstudios und ein Hotel, in dem im Laufe der Zeit viele Staatsgäste abstiegen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen