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Uno-Generalversammlung hält Krisensitzung zum Gaza-Konflikt ab



Angesichts der anhaltenden Gewalt im Gazastreifen hält die Uno-Generalversammlung am Mittwoch eine Krisensitzung ab. Die Sitzung wurde von den arabischen Staaten beantragt.

Wie der Präsident der Uno-Generalversammlung, Miroslav Lajcak, in einem Brief an die 193 Mitgliedsstaaten vom Freitag erklärte, soll im Zuge der Sitzung über eine Resolution abgestimmt werden. Mit dieser würde Israel für die Gewalteskalation verurteilt.

Die Resolution ähnelt nach Angaben von Diplomaten jener, die am 1. Juni im Uno-Sicherheitsrat am Veto der USA gescheitert war. Eine von Washington eingebrachte Resolution, die der radikalislamischen Hamas die Schuld für die jüngsten Auseinandersetzungen mit Israel zugewiesen hatte, scheiterte ebenfalls im Sicherheitsrat.

Seit Ende März protestieren immer wieder Palästinenser an der Grenze des Gazastreifens. Dabei versuchten Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee wiederholt, Soldaten an der Grenze anzugreifen oder auf israelisches Territorium vorzudringen. Seit Beginn der Proteste tötete die israelische Armee nach palästinensischen Angaben mehr als 120 Palästinenser. Auf israelischer Seite gab es mehrere Verletzte.

Am Freitag berichtete das Gesundheitsministerium in Gaza, israelische Soldaten hätten vier Palästinenser erschossen. Unter den Toten war demnach auch ein 15-jähriger Junge. Mehr als 100 Menschen seien verletzt worden, darunter auch ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. (sda/afp)

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