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Sechs-Punkte-Plan

«Zentralafrika steht kurz vor massenhaften Gräueltaten»



A man tries to prevent a photographer from taking pictures as angry young men argue with French soldiers in patrol in the pro-Christian area of Bangui February 15, 2014. France said on Friday it plans to send another 400 troops to help combat a crisis in the Central African Republic as U.N. chief Ban Ki-moon pleaded for more swift, robust international help to stop sectarian violence that could turn into a genocide. REUTERS/Luc Gnago (CENTRAL AFRICAN REPUBLIC - Tags: POLITICS CIVIL UNREST MILITARY TPX IMAGES OF THE DAY)

Die Franzosen sind schon da: Soldat in Bangui. Bild: X01459

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert die internationale Gemeinschaft auf, mindestens 3000 zusätzlichen Soldaten und Polizisten in die Zentralafrikanische Republik zu senden. Die Truppenaufstockung ist Teil eines Sechs-Punkte-Plans für ein Ende des Blutvergiessens.

«Das neue Personal sollte so bald wie möglich losgeschickt werden», forderte Ban am Donnerstag vor dem UNO-Sicherheitsrat bei der Vorstellung des Plans für das Krisenland. Darin verlangt Ban auch eine bessere Koordinierung des Militäreinsatzes sowie mehr Geld für die Ausstattung der internationalen Truppen.

Eine mit einem UNO-Mandat ausgestattete Mission könne folgen. Da dies aber Monate dauern könne und die Krise in dem Land akut sei, müsse schon vorher gehandelt werden. «Das Land steht kurz vor massenhaften Gräueltaten», sagte Ban. (kad/sda)

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