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Uno-Botschafter: 17 Tote nach Zusammenstössen im Gazastreifen



Nach Zusammenstössen mit der israelischen Armee beim «Marsch der Rückkehr» im Gazastreifen ist die Zahl der getöteten Palästinenser auf 17 gestiegen. Das sagte der palästinensische Uno-Botschafter vor einer Sitzung des Sicherheitsrats in New York am Freitag.

Unter den Opfern sind den Angaben Mansours zufolge auch Kinder. Sein Land betrachte die Handlungsweise Israels als «ein riesiges Massaker gegen unser Volk», sagte Mansour. Er forderte den Sicherheitsrat zum Handeln auf. Das Uno-Organ müsse sich ernsthaft darum kümmern, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen.

Nach palästinensischen Medienberichten waren am Freitag mehr als 20'000 Menschen zum «Marsch der Rückkehr» gekommen. Die radikal-islamische Hamas wollte mit der Aktion ihren Anspruch auf ein «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Israel lehnt eine Rückkehr in das eigene Staatsgebiet ab.

Die Proteste sollen bis zum 15. Mai dauern. Anlass sind die Feiern zum 70. Jahrestag der Gründung Israels. Die Palästinenser begehen den 15. Mai als Nakba-Tag (Tag der Katastrophe), weil im ersten Nahost-Krieg 1948 rund 700'000 Palästinenser flohen oder vertrieben wurden. (sda/dpa)

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