19 traumhafte Strände, die du nie mehr vergisst
🇿🇦 Llandudno Beach
Wir beginnen in Kapstadt. Das Meer hier ist oft ein bisschen kühler. Viele Kapstädter gehen darum auch nicht in erster Linie an den Strand, um zu baden, sondern um sich zu sonnen. Die Beaches von Clifton oder Camps Bay kennt ja jeder. Aber fahr mal noch ein bisschen weiter östlich bis Llandudno und schlängle dich die Strasse runter durch den Ort bis zum Strand.
Wunderbar eingebettet zwischen Felsen, gut für Surfer und zu Füssen des Little Lion's Head. Auf die 437 Meter hohe Kopie des Lion's Head in Kapstadt kannst du wandern. Kurz musst du bisschen kraxeln. Die Rundumsicht oben auf Hout Bay, Sandy Bay oder eben Llandudno – traumhaft.
🏴 Barafundle Bay
Apropos Llandudno und nicht gerade warmes Meer. Das kannst du auch in Wales haben. Selten ein Land, in welchem ich so wenig in Bezug auf Strände erwartet habe, aber so positiv überrascht wurde. Llandudno im Norden selbst ist hübsch, die Strände im Süden des Landes aber besser.
Tenby, Broadhaven in Haverfordwest oder Pembroke (mit dem Church Rock) und wie sie alle heissen – du kannst nicht viel falsch machen. Auch ein ganz heisser Tipp: Barafundle Bay nur rund 1500 Meter vom Church Rock entfernt. Der Strand ist nur zu Fuss erreichbar und wird gerne als «Juwel in der Krone» bezeichnet.
🏴 Isle of Lewis
Wir bleiben eher im Norden, reisen gar im Königreich bis weit nach oben in Schottland und weiter auf die Isle of Lewis. Völlig unerwartet findest du hier einen traumhaften Sandstrand: den Traigh na Beirigh Beach.
Massentourismus wird es hier nie geben. Einen überfüllten Strand genauso wenig wie jemand, der hier länger als einige wenige Minuten im Wasser aushält. Aber immerhin: Ein Mitglied unserer Chefredaktion genoss hier eine Abkühlung.
🇳🇴 Hauklandstranda
Wir bleiben temperaturmässig kalt. Das Wasser wird hier aber farblich schon mal karibisch. Gleich zwei Mitarbeitende empfehlen den Hauklandstranda auf den Lofoten (jemand war da auch baden, die andere Person nicht).
Auf jeden Fall gibt es hier je nach Jahreszeit noch einen Bonus: Im Winter kannst du die Nordlichter hier gleichzeitig geniessen und im Sommer ein (kurzes) Bad im Licht der Mitternachtssonne nehmen.
🇵🇦 San Blas
So, genug mit kalten Stränden. Jetzt wird's wirklich warm. Wir reisen an die Karibikküste Panamas. Oder besser auf die Inselgruppe San Blas. Rund 365 Inseln – für jeden Tag im Jahr eine – warten auf dich. Bewohnt sind allerdings nur wenige der Eilande.
Und falls du noch einen Soundtrack brauchst: Die Band Maná hilft gerne nach.
🇨🇮 Assinie-Mafia
Die Strände Westafrikas sind fast endlos. Egal, ob beispielsweise in Ghana oder der Elfenbeinküste. Assinie-Mafia ist dabei der Strandort der Elfenbeinküste. Von Abidjan schnell erreichbar, kannst du hier die Einsamkeit unter der Woche geniessen. Am Weekend kann es auf einigen Abschnitten schon voller werden. Aber wie gesagt: Platz hat es zum Verschwenden. Such dir auf der Halbinsel vor der Lagune ein nettes Plätzchen und geniesse das Nichtstun.
🇲🇺 Belle Mare
Wir bleiben in Afrika, wechseln aber in den Osten und auf einen Inselstaat im Indischen Ozean: Mauritius. Ich dachte ja immer, da sei eigentlich das ganze Land ein einziger Strand. Aber es gebe durchaus Unterschiede, wie ich aus dem Unterhaltungs-Ressort erfahre.
Also, wenn du mal auf Mauritius bist: Besuche den Belle-Mare-Strand auf der Hauptinsel, wo sich auch die Hauptstadt Port Louis befindet. Mit dem Auto bist du in rund einer Stunde an der anderen Küste.
🇦🇺 Turquoise Bay
Wenn ein Strand zu den schönsten Australiens gezählt wird, dann will dies etwas bedeuten. So auch bei der Turquoise Bay im Cape Range National Park und Ningaloo Marine Park. Wüste und Meer vereinen sich hier so wie nur selten. Kein Wunder gehört der Nationalpark seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Ein Geheimtipp ist der Ort an Australiens Westküste längst nicht mehr. Aber weil der Ort so abgelegen liegt, ist der weisse Sandstrand nicht überlaufen.
🇦🇺 Little Salmon Bay
Wir bleiben in Westaustralien, reisen aber südlich bis nach Perth. Direkt in der Stadt liegt hier einerseits der Cottesloe Beach, wie gemacht für Postkarten.
Noch besser wird es knapp 20 Kilometer vor der Küste auf Rottnest Island. Eine geschützte Bucht bildet hier die Little Salmon Bay mit ruhigem, kristallklarem Wasser. Für Familien ein Traum.
🇺🇸 Morro Bay
Ich weiss, die USA sind momentan für einige ein Reiseziel, das gerade «pausiert». Die Natur bietet aber natürlich trotzdem geniale Orte. Und falls du dich doch an die WM 2026 «wagst», verpasse zwischen Los Angeles und San Francisco Morro Bay nicht. Namensgebend ist hier der runde Felsbrock, der bei der Hafeneinfahrt liegt und das Ende des langen Sandstrandes im Süden markiert. 176 Meter hoch ist dieser Koloss, dessen Besteigung verboten ist.
Aber das macht ja nichts, wir sind bekanntlich wegen des Strandes hier. Den Sonnenuntergang musst du hier mal erlebt haben. Ebenfalls gut: den Strand entlang joggen.
🇨🇱 Playa Corazones
Einen Morro (runder Hügel) hat es auch in Arica ganz im Norden Chiles. Und auch hier kannst du natürlich baden. Wir fahren aber etwas südlich der Stadt bis zur Playa Corazones (Strand der Herzen).
Okay, es gibt auf den ersten Blick schönere Strände, auch wenn dieser hier eindrücklich unterhalb der hohen Klippen liegt. Schwimmen gehen solltest du hier auch nicht wegen der Strömungen. Aber der Strand ist perfekt für schöne Sonnenuntergänge und wer hier eine bestimmte, unversehrte Muschelschale findet, soll Glück in der Liebe haben.
🇲🇽 Tulum
Tulum ist bekannt für die Mayastätte direkt am Ufer. Die ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben den Ruinen gibt es in der Nähe auch diverse Cenotes. Dies sind die in der Gegend ziemlich häufig vorkommenden Karsthöhlen mit Süsswasser.
Wer einfach nur den Strand geniessen will: Südlich der Mayastätte zieht sich ein rund 1,5 Kilometer langer weisser Streifen mit feinstem Sand und diversen Unterkünften dem Karibischen Meer entlang.
🇹🇿 Michamvi
Bevor wir zurück nach Europa kehren, noch ein letzter Abstecher nach Afrika. Wir reisen nach Sansibar, der Insel vor Tansania. Wie in Tulum gilt auch hier ein Gebäude als wohl meistfotografiertes Sujet. Allerdings kein altertümliches, sondern ein aktuelles: The Rock Restaurant. Das Haus steht auf einem Felsen am südlichen Ende des Strandes bei Pingwe auf der Michamvi-Halbinsel.
Je nach Wasserstand erreichst du das Restaurant zu Fuss oder per Boot. Der Strand selbst ist natürlich ein Traum. Aber es kann hier an der Ostküste viele Algen haben. Auf der Nordwestseite der Insel hast du diese Algen nicht, zum Beispiel am Kendwa Beach (Bild ganz oben des Artikels).
🇮🇹 Spiaggia di Camogli
Die Strände oben sind natürlich alle Perlen. Aber meist nur per Flugzeug erreichbar. Das wird hier anders: Mit dem Zug erreichst du Camogli ab Zürich in sechs Stunden.
Gelegen auf der Westseite der Halbinsel Portofino nahe Genua, ist der Ort natürlich bekannt und allein den (Kies-)Strand geniessen kannst du selten. Aber die Lage vor den farbigen Häusern und der Basilika Santa Maria Assunta schafft eine einmalige Kulisse.
🇪🇸 Playa de la Caleta
Wie wäre es mal mit einem etwas anderen Städtetrip? Schon mal von Cadiz im Süden Spaniens gehört? Der malerische Stadtstrand Playa de la Caleta direkt vor der Altstadt müsste dann auf jeden Fall dazugehören. Aber den kannst du auch nicht übersehen.
Von drei Seiten ist die Stadt vom Meer umgeben. Ursprünglich lag Cadiz auf einer Insel, mit der fortschreitenden Verlandung entwickelte sich diese aber zu einer Landzunge.
🇩🇪 Nienhagen
Einen ganz speziellen Ort besuchen wir im Norden Deutschlands. An der Ostseeküste ragen auf einer Strecke von rund 1300 Metern direkt am Meer 90- bis 170-jährige Eichen, Buchen, Hainbuchen und Eschen. Der Wind und Stürme formten hier diesen Gespensterwald Nienhagen. Der Name leitet sich von den bizarren Formen der Bäume ab, Nebel und Wind sorgen oft für die spezielle Stimmung.
Baden ist direkt an der Steilküste weniger angesagt. Aber spaziere am Ufer im Wald entlang. Nur wenige Meter weiter stehen Strandkörbe am Strand von Nienhagen und du hast den Wald wunderbar im Blick.
🇬🇷 Sarakiniko & Paralia Tis Grias To Pidima
Ein Strand-Listicle ohne Strände aus Griechenland, das geht natürlich nicht. Darum sagt unser Sportredaktor: «Nimm irgendöpis vo Griecheland. Die sind alli huere schön.» Dieser Bitte komme ich gerne nach.
Als Beispiel oben der Sarakiniko Beach auf Milos in der charakteristischen Vulkanlandschaft mit den Klippen und Höhlen. Unten noch ein Exemplar eines weniger touristischen Ortes: Paralia Tis Grias To Pidima auf Andros. Die Bucht hier ist klein, umgeben von steinigen Klippen, und im Meer ragt dieser Felsturm aus dem Wasser:
Apropos Turm. Keine zehn Kilometer weiter nördlich bietet sich der Tourlitis-Leuchtturm als wunderbares Fotomotiv an.
🇵🇫 Französisch-Polynesien
Keine Strände gefunden, die dich ansprachen? Dann hat mein Mitarbeiter Leo noch einen Tipp bereit: «Geh mal nach Französisch-Polynesien. Da sind alle Strände schön.» Als Beispiel soll hier Bora Bora dienen. Wenn ich das Bild sehe, darf ich sagen: «Moll, auf dem Liegestuhl da würd' ich auch mal noch ein Buch lesen.» Die Frage ist halt: Hab ich die Zeit und das Geld für die lange Reise?
