Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Datenschützer fordern mehr Mittel für Datenschutz



Die Konferenz der Schweizer Datenschützer warnt vor steigenden Risiken für den Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung. Die Datenschutzbehörden hätten zu wenig Mittel, den schnellen digitalen Wandel bei der Verwaltung zu begleiten.

Die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung werde derzeit stark vorangetrieben, teilte die Konferenz der Schweizer Datenschützer (privatim) in einer Mitteilung vom Freitag mit. Dabei werde der Datenschutz stark vernachlässigt.

So fehlten beispielsweise notwendige Risikoabschätzungen, datenschutzfreundliche Technologien würden kaum eingesetzt. Zudem würden Datenschutzbeauftragte von den Behörden nicht explizit in die Prozesse eingebunden und die zusätzlichen Mittel für die Digitalisierung flössen an ihnen vorbei.

Das birgt laut den Datenschützern grosse Risiken. Denn der massive Anstieg der Datenmenge, die zunehmend komplexeren Informatiksysteme und die wachsende Abhängigkeit von der Informationstechnologie bei den Behörden führe zu wachsenden Cyberrisiken und Gefahr des Missbrauchs von persönlichen Daten und digitalen Identitäten.

Viele kantonale Datenschutzbehörden seien derzeit fachlich und finanziell so schwach dotiert, dass sie lediglich einen Bruchteil ihres Pflichtenheftes wahrnehmen könnten. Sie seien deshalb schon heute nicht in der Lage, ihre gesetzlichen Aufgaben zum Schutz der Rechte der Bürgerinnen und Bürger wahrzunehmen, heisst es. Sie fordern deshalb eine massive Aufstockung der Mittel für die Datenschutzbehörden. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen