Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nationale Politik nimmt elf Anliegen von Jugendlichen auf



Im Rahmen des Projekts «Verändere die Schweiz» haben Jugendliche ihre Anliegen an die Schweizer Politik formuliert. Aus einer breiten Palette an Ideen haben elf Jungpolitiker jeweils ein Anliegen ausgewählt, das sie auf nationalem Parkett diskutieren werden.

Viele der ausgewählten Ideen seien typische Jugendthemen wie etwa günstigere ÖV-Tarife für Lehrlinge, der Lernfahrausweis ab 16 oder eine bessere Betreuung beim Übertritt von Oberstufe in die Berufslehre, wie der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) am Montag mitteilte.

Aber auch die Abschaffung der Heiratsstrafe, die Wiedereinführung des autofreien Sonntags, ein obligatorischer Sprachaustausch in den drei Sprachregionen der Schweiz oder Integrationsprogramme für Flüchtlinge von Schüler auf Sekundar- und Mittelschulebene werden nun im Bundeshaus vertieft diskutiert.

Für ein eher unkonventionelles Anliegen macht sich Christian Imark (SVP) stark. Er will prüfen lassen, wie ein Anschluss des Veltlins an die Schweiz in Betracht gezogen werden könnte.

Über 700 Ideen

Aus allen Landesteilen der Schweiz haben Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren während fünf Wochen mehr als 700 Anliegen auf der Partizipations-Plattform www.engage.ch des DSJ deponiert. Aus dieser Ideensammlung wählten die elf jüngsten Politiker aus National- und Ständerat jeweils ein Anliegen aus.

Sie bringen diese Ideen dann entweder durch parlamentarische Vorstösse, Anträge in den Kommissionen oder auf einem anderem Weg in die nationale Politik ein. Zu den Jungpolitikern gehören dieses Jahr zum Beispiel Philippe Nantermod (FDP), Lukas Reimann (SVP), Marco Romano (CVP) oder Cédric Wermuth (SP).

Am Montag haben sich die Jungpolitiker mit den Jugendlichen im Bundeshaus zu einem persönlichen Austausch getroffen. Dieser Austausch sei der feierliche Abschluss der ersten Durchführung der nationalen Kampagne, schreibt das DSJ. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen