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Sportnews-Ticker: Schweizer Viertelfinal war ein TV-Hit

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Schweizer Viertelfinal war ein TV-Hit +++ Eishockey-WM 2030 in Finnland und Lettland

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
29.05.2026, 06:5229.05.2026, 14:25
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Finnland und Lettland erhalten grünes Licht für WM 2030
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2030 findet wie erwartet in Finnland und Lettland statt. Der Weltverband hat die gemeinsame Bewerbung der beiden Länder formell genehmigt. Weitere Kandidaturen lagen nicht vor.

Bereits 2023 hatten Finnland und Lettland das Turnier gemeinsam ausgerichtet. Mit dem Entscheid stand auch fest, welche finnische Stadt die Spiele austrägt. Es wird Helsinki sein – für Lettland ist es Riga. Das Turnier dauert vom 17. Mai bis 2. Juni 2030.

2027 findet die WM in Deutschland (Düsseldorf und Mannheim), 2028 in Frankreich (Paris und Lyon) und 2029 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) statt. (nih/sda)
Russlands Eishockey-Zukunft wieder offen
Das Disziplinargremium des Eishockey-Weltverband (IIHF) hob den Ausschluss Russlands für die Saison 2026/27 auf. Dies bedeutet jedoch keine automatische Wiederaufnahme, wie die IIHF in einem Communiqué betont. Die Angelegenheit müsse neu beurteilt werden.

Im Januar 2026 hatte der Rat des Weltverbandes entschieden, russische Mannschaften aufgrund von Sicherheitsbedenken auch in der kommenden Saison nicht an IIHF-Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Gegen diesen Entscheid legte der russische Eishockeyverband beim IIHF-Disziplinargremium nun erfolgreich Beschwerde ein. Das Disziplinargremium hat die Angelegenheit an den Rat zurückgewiesen, damit dieser die Situation unter Berücksichtigung von Sicherheits-, Schutz-, organisatorischen und sportlichen Aspekten erneut beurteilt.

Der IIHF-Rat wird nun alle relevanten Informationen zusammentragen und anschliessend über die Zulassung Russlands zu künftigen IIHF-Wettbewerben entscheiden. Dabei soll die Beurteilung jeweils von Veranstaltung zu Veranstaltung erfolgen. (nih/sda)
Fast eine Million TV-Zuschauer beim WM-Viertelfinal
Der WM-Viertelfinal vom Donnerstagabend zwischen der Schweiz und Schweden stiess beim TV-Publikum auf grosses Interesse. Wie SRF vermeldete, verfolgten bis zu 960'000 Personen die Partie, die in Zürich mit einem 3:1-Sieg für den WM-Gastgeber endete. Dies entspricht einem Marktanteil von 79,8 Prozent.

Zum Vergleich: Den im letzten Jahr verlorenen WM-Final gegen die USA (0:1 n.V.) hatten damals bis zu 1,04 Millionen TV-Zuschauerinnen und - Zuschauer gesehen. 2024 bei der Finalniederlage gegen Tschechien (0:2) waren es bis zu 1,12 Millionen Personen gewesen. (nih/sda)
Vanessa Bernauer wird Sportdirektorin beim VfL Wolfsburg
Vanessa Bernauer, die Sportkoordinatorin der Frauen des FC Zürich, wechselt in die deutsche Frauen-Bundesliga, wie die Stadtzürcher per Communiqué mitteilten. Sie wird ab Juli neue Sportdirektorin beim VfL Wolfsburg.

Für Bernauer ist es eine Rückkehr. Während ihrer Aktivzeit spielte die langjährige Schweizer Internationale von 2014 bis 2018 für den VfL und wurde mit dem Klub zweimal deutscher Meisterin und viermal Cupsiegerin.

Seit September 2024 war die 38-jährige Zürcherin als Sportkoordinatorin für den FCZ tätig und feierte 2025 den Cupsieg. Zuvor wurde sie mit dem Klub als Spielerin viermal Schweizer Meisterin und einmal Cupsiegerin. (nih/sda)
Stadtzürcher Beizen dürfen bei Schweizer WM-Titel Freinacht feiern
Die Stadt Zürich gewährt den Beizen eine Freinacht im Fall eines Schweizer Siegs an der Eishockey-WM. Draussen gelten am Sonntag aber die normalen Regeln.

Sollte die Schweiz am Samstag gegen Norwegen gewinnen und am Sonntag gegen Kanada oder Finnland den Titel holen, dürfen die Fans in den Innenräumen durchfeiern, wie die Stadt Zürich am Freitag mitteilte. (nih/sda)
Weltmeister Argentinien fährt mit Messi zur WM
Der aktuell leicht angeschlagene Lionel Messi führt wie erwartet den Titelverteidiger Argentinien als Captain bei der WM in Nordamerika an.

Der bald 39-Jährige hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen. Wenige Tage nach der verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami vor der WM gab Nationaltrainer Lionel Scaloni nun das Kader Argentiniens bekannt – mit Messi.

Vom Weltmeister-Team 2022 ist neben Messi unter anderem der Torhüter Emiliano Martinez dabei, der sich im Europa-League-Final von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte. Medien in Argentinien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras und Island nicht zum Einsatz kommen wird. Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von rund zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet. (nih/sda/dpa)

Spurs erzwingen ein Entscheidungsspiel
Die San Antonio Spurs um den französischen Ausnahme-Basketballer Victor Wembanyama haben im Playoff-Halbfinal der NBA ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen. Gegen Oklahoma City Thunder gewann das Team aus dem US-Bundesstaat Texas vor eigenem Publikum überlegen 118:91. Die Entscheidung fällt nun in Oklahoma City in der Nacht zum Sonntag.

Die Niederlage des Titelverteidigers in San Antonio war mit 27 Punkten Abstand die bislang klarste Begegnung der ganzen Serie. Die Gäste gingen zu keinem Zeitpunkt in Führung. OKC-Star Shai Gilgeous-Alexander hatte einen schwachen Abend und kam auf lediglich 15 Punkte. Er traf nur 6 seiner 18 Würfe aus dem Feld, war damit aber dennoch der gefährlichste Spieler seines Teams.

Auf der Gegenseite war Wembanyama wieder der Dreh- und Angelpunkt für die Spurs. Der 22-jährige Franzose verbuchte 28 Punkte und 10 Rebounds. (nih/sda/dpa)
Vierfacher NHL-Champion Claude Lemieux gestorben
Der vierfache NHL-Champion Claude Lemieux ist im Alter von erst 60 Jahren gestorben. Dies gaben die Montreal Canadiens bekannt. Gemäss Behörden beging Lemieux Suizid. Montreal war das erste von drei Teams, mit denen Claude Lemieux den Stanley Cup holte. Der Franko-Kanadier gewann die NHL-Meisterschaft 1986 mit den Canadiens, danach 1995 und 2000 mit den New Jersey Devils und dazwischen mit den Colorado Avalanche (1996).

Er war bekannt für seinen Einsatz und seine harte Spielweise. Zum Ende seiner Karriere absolvierte Lemieux in der Saison 2003/04 noch zwölf Spiele mit dem EV Zug. Sein Sohn Brendan spielt aktuell beim HC Davos. Zudem war Claude Lemieux der Agent von Timo Meier. (abu/sda)

Magnier mit drittem Etappensieg, Vingegaard bleibt Leader
Paul Magnier gewinnt die 18. Etappe des Giro d'Italia und triumphiert damit zum dritten Mal. Jonas Vingegaard behält die Maglia Rosa.

Im Sprint setzte sich der Franzose Magnier gegen ein Feld von mehr als fünfzig anderen Fahrern durch. Der Italiener Edoardo Zambanini wurde Zweiter, sein Landsmann und Sprintspezialist Jonathan Milan verpasste als Dritter den angestrebten Etappensieg erneut.

Am Gesamtklassement ändert sich nach der 18. Etappe nichts. Vingegaard, der bei einem kurzen Anstieg circa 10 Kilometer vor dem Ziel die Führung übernahm, sie aber nicht bis zum Schluss verteidigte, führt weiterhin mit 4:03 Minuten Vorsprung auf Felix Gall. (abu/sda)

Enhanced Games mit Rekordprämie in Aussicht
Wenige Tage nach der ersten Auflage haben die Organisatoren der Enhanced Games für deren zweite Austragung 2027 eine Prämie von zehn Millionen Dollar angekündigt.

Die Summe soll es für eine bessere Zeit über 100 Meter als jene 9,58 Sekunden von Usain Bolt geben. Das ist seit 2009 die Weltrekordmarke. Sollte bei den Enhanced Games schneller gelaufen werden, würde das natürlich nicht als Weltrekord anerkannt.

Die Enhanced Games sind umstritten und werden scharf kritisiert. Es werden verbotene Dopingmittel zugelassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in den acht Wochen vor der diesjährigen Veranstaltung Zugang zu Dopingmitteln wie beispielsweise Testosteron, Wachstumshormonen und Epo.

Die einzige Marke unter einem aktuellen Weltrekord am vergangenen Sonntag in Las Vegas markierte Schwimmer Kristian Gkolomeev über 50 m Crawl in 20,81 Sekunden. Für das Unterbieten der Weltrekordzeit um sechs Hundertstel erhielt der Grieche 1,5 Millionen Dollar. Gkolomeev schwamm in einem seit 2010 bei Wettkämpfen verbotenen Ganzkörperanzug. (car/sda/apa)

Das WM-Team ist komplett
Am Donnerstag sind die letzten Spieler ins WM-Vorbereitungscamp des Schweizer Nationalteams eingerückt.

Seit Montag trainiert die Equipe von Trainer Murat Yakin in St. Gallen. Zunächst war das Team noch dezimiert, da die Spieler, die am Pfingstwochenende noch im Einsatz gestanden hatten, später einrücken durften. Diese, unter ihnen Captain Granit Xhaka und weitere Leistungsträger wie Manuel Akanji, Remo Freuler und Ricardo Rodriguez, sind inzwischen ebenfalls in der Ostschweiz angekommen und standen am Donnerstagvormittag auf dem Trainingsplatz. Der einzige Abwesende war Fabian Rieder, der nach einer am Vortag erlittenen Fussverletzung eine Physiotherapie-Einheit absolvierte. Noah Okafor spulte aufgrund leichter Beschwerden ein individuelles Programm ab. (car/sda)


Jeremy Seewer und Ducati beenden Zusammenarbeit
Jeremy Seewer zieht mitten in der WM-Saison die Notbremse. Der Zürcher Motocross-Fahrer und Ducati gehen nach enttäuschenden Resultaten per sofort getrennte Wege, wie beide Seiten mitteilen.

Damit ist Seewers Projekt mit dem italienischen Hersteller krachend gescheitert. Ducati feierte zwar in der MotoGP grosse Erfolge, blieb im Motocross bislang aber klar hinter den Erwartungen zurück.

In der WM-Wertung liegt der 13-fache GP-Sieger aus Bülach nach sechs von 17 Grands Prix lediglich auf Rang 22.

Wie es für den bald 32-jährigen Seewer nun weitergeht, ist offen. (car/sda)


Carolina Hurricanes stehen vor Finaleinzug
Die Carolina Hurricanes sind in den NHL-Playoffs nur noch einen Sieg vom Einzug in den Stanley-Cup-Final entfernt. Sie gewinnen gegen die Montreal Canadiens mit 4:0 auch das zweite Auswärtsspiel. Nachdem in den beiden vorherigen Partien die Entscheidung jeweils erst in der Verlängerung gefallen war, sorgten die Carolina Hurricanes diesmal schon im ersten Drittel für eine Vorentscheidung. Sebastian Aho, Jordan Staal und Logan Stankoven trafen innerhalb von nur 2:47 Minuten und legten damit den Grundstein zum deutlichen Auswärtssieg gegen die Montreal Canadiens.

Nun führt Carolina in der Best-of-7-Serie mit 3:1. In der Nacht auf Samstag kann das Team aus Raleigh im Heimspiel mit einem vierten Sieg den dritten Finaleinzug der Geschichte der Franchise perfekt machen - den ersten seit 20 Jahren nach dem Stanley-Cup-Triumph 2006 mit dem Schweizer Goalie Martin Gerber. Als erster Finalist stehen bereits die Vegas Golden Knights fest. (riz/sda)
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