Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Medien: ETH-Professor schlägt Innovationsinstitut für Schweizer Medien vor



Der rasante Wandel in der Medienbranche stellt die Schweizer Verlage vor grosse Herausforderungen. Um diesen Wandel bewältigen zu können, sollten die Verleger nach Ansicht von ETH-Professor Markus Gross gemeinsam ein Swiss Media Technology Institute gründen.

Ein solches Institut brächte allen beteiligten Verlagen Vorteile. «Die Verleger erhielten viel Innovation für wenig Franken», sagte Gross, Professor für Informatik an der ETH Zürich, am Freitag am Schweizer Medienkongress in Interlaken. Die ETH würde sich als Partner für ein solches Innovations-Institut zur Verfügung stellen.

Die digitale Revolution führe dazu, dass Medien heute nicht nur über Zeitungen, Radio und Fernsehen konsumiert würden, sondern auch über Smartphones, Handys und sonstige elektronische Geräte. Mit Google, Netflix und Amazon seien neue Anbieter von Inhalten im Markt, die das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage herausforderten.

Die Öffentlichkeit wolle heute nicht mehr von Massenmedien überflutet werden. Der Trend zur personalisierten Information nehme stark zu, sagte Jeff Jarvis, amerikanischer Journalist und einer der weltweit bekanntesten Blogger. Das alte Modell der Verlage, viel Reichweite und Volumen zu generieren, stehe auf dem Prüfstand.

Relevanz und Mehrwert stünden im digitalen Zeitalter im Zentrum. Die Bedeutung von Interessengruppen (Communities) wachse. Er brachte es auf den Punkt: statt 90 Prozent allgemeine und 10 Prozent für eine Person relevante Informationen, sollte es gerade umgekehrt sein. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter