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Streik an Berliner Flughäfen geht weiter - 600 Flüge fallen aus



Am zweiten Tag in Folge streikt das Bodenpersonal der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld. Fast alle Flüge von und nach Berlin sind erneut gestrichen worden.

Die Gewerkschaft Verdi hatte rund 2000 Beschäftige zum Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung, die ursprünglich Dienstagmorgen enden sollte, wurde bis Mittwoch verlängert.

Bislang seien 460 Flüge von und nach Tegel sowie 143 Flüge von und nach Schönefeld gestrichen worden, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Montagmorgen. Es könnten demnach aber noch weitere ausfallen. Ob einige Flüge wie schon am Vortag zu naheliegenden Flughäfen umgeleitet werden würden, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Bei der Fluggesellschaft Swiss wurden die zehn Flüge vom Dienstag annulliert. Der Morgenflug am Mittwoch von Berlin nach Zürich wird ebenfalls gestrichen. Vom Streik betroffen sind bei der Swiss rund 3400 Passagiere. Betroffen vom Streik sind auch die Verbindungen der Fluggesellschaft AirBerlin von Zürich nach Berlin sowie jene der Billigfluglinie Easyjet von Basel nach Berlin.

Bereits am Freitag waren wegen eines Streiks Hunderte Flüge in Tegel und Schönefeld ausgefallen. Weil es am Wochenende kein neues Angebot der Arbeitgeber gab, rief Verdi erneut zur Arbeitsniederlegung auf. (sda/dpa)

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