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Papst trifft indigene Gruppen und den umstrittenen Staatschef Perus

19.01.2018, 00:04

Papst Franziskus hat in Lima seinen Besuch in Peru begonnen. Das katholische Kirchenoberhaupt wurde auf der zweiten Etappe seiner sechsten Lateinamerikareise am Flughafen von Staatschef Pedro Pablo Kuczynski empfangen.

Das Programm seines dreitägigen Besuchs sieht am Freitag ein Treffen mit Vertretern der indigenen Amazonas-Völker in Puerto Maldonado in der Provinz Madre de Dios vor. Dort wird Franziskus die Umweltzerstörung sehen, die die Lebensstätten der Ureinwohner gefährdet.

Die Bewahrung der Schöpfung und die Achtung der Urbevölkerung liegen Franziskus besonders am Herzen. Für kommendes Jahr hat er eine Bischofssynode für das Amazonas-Gebiet einberufen. Dort soll über neue Wege gegen Umweltzerstörung und Vertreibung diskutiert werden.

Im nordperuanischen Trujillo und in Lima will der Papst Messen im Freien halten. Auf seiner ersten Station - in Chile - hatte er drei Messen gehalten, in denen er die Unterdrückung der indigenen Mapuche und die Ausbeutung der Migranten angeprangert hatte.

Mehr als 40'000 Sicherheitskräfte sind beim Papst-Besuch in Peru im Einsatz. Im Süden Perus wurde am frühen Donnerstagmorgen ein Brandanschlag auf eine Kirche in Arequipa verübt. Es entstand nur geringer Schaden.

In Chile waren während des Papstbesuches Besuchs mehrere Kirchen mit Brandsätzen angegriffen worden. Am Sonntag ist ab Lima der Rückflug des Papstes nach Rom geplant. (sda/dpa)

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