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IS will für Anschlag in London verantwortlich sein



Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London für sich reklamiert. IS-Kämpfer hätten die Tat begangen, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Sonntagabend in einem Bekenntnis im Internet.

«Eine Einheit von IS-Kämpfern hat den gestrigen Angriff in London ausgeführt», hiess es darin. Das Schreiben konnte zunächst nicht auf Echtheit überprüft werden. Es wurde aber über für den IS übliche Kanäle und in der üblichen Form verbreitet.

Bei dem Anschlag am Samstagabend waren sieben Menschen getötet und etwa 50 verletzt worden. Die drei Angreifer fuhren mit einem Kleintransporter auf der London Bridge in eine Menschenmenge und attackierten dann Passanten willkürlich mit Messern. Sie wurden schliesslich von Polizisten erschossen.

Nach den Festnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag befinden sich noch elf Menschen in Gewahrsam. Dies teilte Grossbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley am späten Sonntagabend mit. Ein 55-Jähriger sei wieder freigelassen worden.

Damit hielt die Polizei den Angaben zufolge noch sieben Frauen im Alter von 19 bis 60 Jahren und vier Männer im Alter von 27 bis 55 Jahren fest. Rowley kündigte an, dass die Identitäten der drei Attentäter veröffentlicht würden, sobald dies ermittlungstaktisch möglich sei. Zugleich stellte er in Aussicht, dass einige der Absperrungen rund um die London Bridge am Montagmorgen aufgehoben werden könnten. (sda/dpa/afp/reu)

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