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Kuwait geht mit hart gegen Oppositionelle vor



Die Polizei in Kuwait hat gewaltsam einen Protest der Opposition aufgelöst. Mehr als 500 Demonstranten versammelten sich am Montag vor dem Parlament in der Hauptstadt Kuwait-Stadt und forderten die Freilassung politischer Gefangener und demokratische Reformen.

Als sich dutzende Aktivisten dem Parlament weiter näherten, setzten die Polizisten Schlagstöcke ein, um die Menge auseinander zu treiben, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Nach Angaben des Nationalen Komitees zur Überwachung von Übergriffen, einer privaten Rechtsgruppe, wurden mehrere Menschen verletzt. Es gab demnach ausserdem Festnahmen. 

Schon in den vergangenen beiden Wochen hatte es regierungskritische Demonstrationen gegeben, nachdem Oppositionsführer Mussallam al-Barrak wegen angeblicher Beleidigung des Emirs von Kuwait inhaftiert worden war. Die Proteste waren aber friedlich und ohne ein Eingreifen der Polizei verlaufen.

Die Opposition in dem Golfstaat hatte zuletzt ihre Forderungen nach einer Auflösung von Parlament und Regierung verstärkt. Seitdem es 2012 Massenproteste in dem Emirat gab, gehen die Behörden verschärft gegen die Opposition vor, was von Rechtsgruppen scharf kritisiert wird. (feb/sda/afp)

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