Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trotz lahmgelegtem Luzerner Bahnhof kein Chaos im Morgenverkehr



Die bei der Entgleisung eines Eurocity-Zugs im Bahnhof Luzern verletzten Personen sind aus der ärztlichen Behandlung entlassen worden. Der Zug wurde geborgen und steht wieder auf den Geleisen. Das grosse Pendlerchaos blieb am Morgen aus.

Beim Unglück am Mittwoch zogen sich drei italienische und eine mazedonische Staatsangehörige sowie zwei Schweizer Prellungen und Schürfungen zu. Wie die Luzerner Polizei am Donnerstag mitteilte, hätten alle beim Unfall verletzten Personen nach ambulanter Behandlung entlassen werden können. Mehrere von ihnen wurden in einem Spital behandelt.

Weiter korrigierte die Luzerner Polizei ihre Angaben vom Vortag zur Zahl der Verletzten. Nach neusten Informationen wurden nur sechs statt sieben Personen leicht verletzt.

Nach einer mehrstündigen Bergungsaktion stehen mittlerweile alle Waggons des verunglückten Zuges wieder auf den Gleisen. Die Wagen des zusammenhängenden Zuges mussten zuvor aufwändig voneinander getrennt werden.

Er wird vorübergehend im Bahnhof Luzern parkiert. Wie lange die Reparaturen an der Fahrleitung und den Gleisen dauern, ist unklar.

Die Unfallursache ist laut Polizeiangaben Gegenstand der laufenden Untersuchungen, die durch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) geführt werde.

Deutlich weniger Pendler als üblich

Das grosse Pendlerchaos ist am Donnerstagmorgen rund um den mehrheitlich lahmgelegten Luzerner Bahnhof ausgeblieben. Das Ersatzkonzept laufe stabil, sagte SBB-Sprecher Reto Schärli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Unzählige Bahnersatzbusse brachten die zehntausenden Reisenden von Luzern zu Vorortsbahnhöfen und zurück. Gefragt waren allerdings mehr Zeit und Geduld als gewohnt. Viele Pendler sind offenbar dem Aufruf gefolgt, den Bahnhof Luzern zu meiden. Laut Schärli waren am Donnerstagmorgen deutlich weniger Pendler als üblich unterwegs.

Trotzdem hatten nach dem Stillstand der Bahn die städtischen Verkehrsbetriebe VBL alle Hände voll zu tun. Selbst pensionierte Busfahrer und Bürokräfte mit Chauffeurausweisen seien aufgeboten worden, sagte VBL-Sprecher Christian Bertschi in einem Interview mit der «Luzerner Zeitung».

Die VBL holte alle 128 verfügbaren Fahrzeuge aus dem Depot, acht mehr als zu regulären Spitzenzeiten. Insgesamt standen 140 Mitarbeiter - 20 mehr als normal - im Einsatz. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen