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Aktivisten: 14 Zivilisten von syrischen Regierungstruppen getötet



Bei Angriffen der syrischen Regierungstruppen auf mehrere von Rebellen kontrollierte Ortschaften nahe der Hauptstadt Damaskus sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 14 Zivilisten getötet worden.

Unter den Opfern der Angriffe in der Region Ost-Ghuta sei auch ein kleines Mädchen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Region ist eine der letzten Rebellenhochburgen in Syrien.

Zehn Menschen starben nach Angaben der Beobachtungsstelle durch Luftangriffe auf die Ortschaften Madira und Harasta. Vier weitere Menschen wurden demnach bei Raketenangriffen in Hassa und Hamuria getötet.

Rund 40 weitere Menschen wurden demnach bei den Angriffen verletzt. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP sah in einer behelfsmässigen Klinik bei Hassa drei verletzte Kinder und eine Kinderleiche in einem Plastiksack.

In Ost-Ghuta hatten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in den vergangenen Tagen zugenommen. Am Dienstag hatte die Rebellengruppe Ahrar al-Scham einen Militärstützpunkt bei Harasta attackiert. Am Freitag wurden in dem Gebiet nach Angaben der Beobachtungsstelle 19 Zivilisten durch Angriffe der Regierungstruppen getötet, darunter sechs Kinder.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen. (sda/afp)

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