Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FBI nimmt Ermittlungen in Clintons E-Mail-Affäre wieder auf



Weniger als zwei Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA wird die demokratische Kandidatin Hillary Clinton von ihrer E-Mail-Affäre eingeholt. FBI-Chef James Comey kündigte an, die im Sommer eingestellten Ermittlungen wiederaufzunehmen.

Im Zusammenhang mit der Nutzung ihres privaten Servers in ihrer Zeit als Aussenministerin seien weitere E-Mails aufgetaucht, die möglicherweise relevant seien und die vertrauliche Inhalte enthalten könnten, heisst es in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben von FBI-Chef Comey. Es werde geprüft, ob dies für Clintons Fall eine massgebliche Rolle spiele. Wie lange das dauern könne, sei unklar.

Wie US-Medien berichteten, stammen die E-Mails nicht von Clinton selbst. Sie seien aufgetaucht, als das FBI Vorwürfe gegen den früheren Abgeordneten Anthony Weiner geprüft habe, berichtete der Sender Fox News. Die «New York Times» schrieb, die E-Mails seien entdeckt worden, nachdem die Behörden Geräte von Weiner und seiner Frau Huma Abedin beschlagnahmt hatte.

Die Behörden hatten im September Vorermittlungen gegen Weiner eingeleitet, weil er anzügliche Bilder an eine Minderjährige geschickt haben soll. Abedin hatte sich im August von ihm getrennt. Sie ist eine der wichtigsten Beraterinnern Clintons.

Insgesamt Zehntausende Mails

Clinton war im Wahlkampf wegen der Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos während ihrer Zeit als Aussenministerin von 2009 bis 2013 stark unter Druck geraten, weil das Verbreiten von geheimen Informationen US-Regierungsangestellten nur über gesicherte Netzwerke erlaubt ist. Insgesamt geht es um Zehntausende Mails.

Die Bundespolizei FBI hat die Affäre bereits rund ein Jahr lang untersucht. Im Sommer hatte Comey als Ergebnis der Nachforschungen zwar erklärt, Clinton habe einen «extrem verantwortungslosen Umgang» mit den E-Mails gepflegt und dabei möglicherweise gegen das Gesetz verstossen.

Allerdings seien keine Hinweise darauf gefunden worden, dass sie oder ihre Mitarbeiter dies bewusst vorsätzlich getan hätten. Das Justizministerium hatte auf Basis der FBI-Empfehlung auf eine Anklageerhebung verzichtet.

Trump: Schrecklichen Fehler korrigieren

Clintons in Umfragen weit abgeschlagener republikanischer Rivale Donald Trump machte die neuen Ermittlungen sofort zum Wahlkampfthema. «Ich habe grossen Respekt vor der Tatsache, dass das FBI und das Justizministerium jetzt willens sind, den Mut zu haben, ihren schrecklichen Fehler zu korrigieren», sagte er bei einem Wahlkampfauftritt in New Hampshire.

Während Clinton sich zunächst nicht äusserte, kündigte das Aussenministerium an, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Man verfüge aber über keine eigenen Informationen, sagte ein Sprecher. (sda/reu/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

118
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

118
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen