Schweiz
Donald Trump

Trump lästert nach WEF-Besuch über die Schweiz

Video: watson/lucas zollinger

«Sie zerstören ihr Land»: Trump lästert schon wieder über die Schweiz

Bei einem öffentlichen Auftritt in Washington hat sich US-Präsident Trump über die Schweiz beklagt. Sein Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos blieb ihm offensichtlich nicht in guter Erinnerung.
05.02.2026, 15:5805.02.2026, 16:04

«Ich bin nach Davos rüber gegangen. Sie haben mich eingeladen. Als ich wieder abgereist bin, sagten sie, das sei wohl die dümmste Einladung gewesen, die sie jemals jemandem gegeben haben.» Das sagte US-Präsident Trump am Donnerstag bei einem Auftritt am «National Prayer Breakfast» in Washington D.C.

So etwas lässt Trump offensichtlich nicht auf sich sitzen. «Ich sage, wie es ist. Sie zerstören ihr eigenes Land», sagt er über die Schweiz. Die Energieversorgung sei «lächerlich». Und weiter: «Die Immigration … Ich sage euch, es ist an einem Punkt, an dem viele solcher Länder nicht wiederzuerkennen sind.» Es sei bald unmöglich, damit aufzuräumen, so Trump.

Dann lenkt der US-Präsident unvermittelt das Thema zu Tulsi Gabbard, Direktorin der National Intelligence in den USA, und weiter zu seiner Theorie, dass die US-Wahlen 2020 manipuliert gewesen seien.

Auch in seiner WEF-Rede war das eines der Themen, die er ansprach. Ausserdem teilte er gegen verschiedene Länder aus und sprach auch über Grönland, respektive dieses «Stück Eis», das die USA gerne hätten. Schliesslich sprach er auch über das Telefonat mit Bundesrätin – oder in Trumps Worten Premierministerin – Karin Keller-Sutter. Sie sei ihm auf die Nerven gegangen, so Trump damals.

Hier kritisiert Trump Karin Keller-Sutter am WEF:

Video: watson/Elena Maria Müller
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Trumps Aussagen am WEF
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Trumps Aussagen am WEF

Donald Trump lobt sich bei seiner Rede am WEF selbst.

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Trump am WEF: Sie nannten mich «Daddy»
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496 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Okay, Boomer
05.02.2026 16:03registriert Juli 2022
„ das sei wohl die dümmste Einladung gewesen, die sie jemals jemandem gegeben haben.“
Da hat Donnie für einmal recht.
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N. Y. P.
05.02.2026 16:05registriert August 2018
«Ich bin nach Davos rüber gegangen. Sie haben mich eingeladen. Als ich wieder abgereist bin, sagten sie, das sei wohl die dümmste Einladung gewesen, die sie jemals jemandem gegeben haben.»

Richtig, Mr President, sie haben das exakt richtig verstanden.

Also, alles gut.
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Lohner
05.02.2026 16:08registriert August 2025
Ich kenne einen, der sein Land ruiniert. Sein Name ist Donald Trump.
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«Die Schweiz könnte sehr viel zur Sicherheit des Westens beitragen»
Wie sollten die Europäer auf Trumps aggressive Politik reagieren? Brendan Simms empfiehlt ihnen, zusammenzurücken. Ausserdem erklärt der Historiker, warum die Gefahr auf dem Kontinent durch ein Ende des Ukraine-Kriegs sogar noch grösser werden könnte.
Herr Simms, sind Sie von Donald Trumps bisheriger zweiter Amtszeit überrascht? In der ersten rühmte er sich, keine Kriege begonnen zu haben; nun intervenierte er in Venezuela und drohte selbst NATO-Verbündeten mit Gewalt.
Brendan Simms: Ich bin überrascht und auch wieder nicht. Trump war nie ein Isolationist. In seiner ersten Amtszeit hat er oder zumindest seine Regierung Europas Position gegenüber Russland gestärkt, im Sinne einer verstärkten Abschreckung durch die NATO. Und er hat eine harte Linie gegenüber China verfolgt. Dieses unilaterale Element hat sich nun eher noch verstärkt, verbunden mit einem dominanten Bild von der Rolle Amerikas auf der Welt. Überrascht hat mich seine Politik hinsichtlich Grönlands und Kanadas. Dass er Grönland übernehmen wolle, sagte er zwar auch schon in seiner ersten Amtszeit, aber eine grosse Rolle spielte das Thema noch nicht. Wie er nun mit Kanada umgeht, hat wohl keiner vorhergesehen.
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