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Tötungsdelikt: 38-jähriger Täter im Tötungsdelikt von Orpund BE ist gefasst



Die Polizei hat den mutmasslichen Täter im Tötungsdelikt von Orpund BE gefasst. Der 38-jährige Mann war am Freitagabend mit dem Auto des Opfers in der Region Schaffhausen unterwegs und konnte vom Grenzwachtkorps angehalten werden.

Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft, wie Polizei und regionale Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann, der sich illegal in der Schweiz aufhielt. Wie Polizeisprecher Christoph Gnägi auf Anfrage ausführte, verfügt der Mann weder über eine Aufenthaltsbewilligung noch über einen Asylstatus.

Der Mann war mit dem Auto des Opfers - einem Chevrolet, Modell Matiz, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 Stundenkilometer - im Raum Schaffhausen unterwegs. Das mutmassliche Tatwerkzeug konnte sichergestellt werden.

Keine genauen Angaben macht die Polizei über die Beschaffenheit der Tatwaffe. «Es handelt sich weder um eine Schusswaffe noch um ein Messer», sagte Gnägi dazu. Wie erste Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern ergaben, starb das Opfer - eine 66-jährige Schweizerin - an massiver stumpfer Gewalteinwirkung.

Mutmasslicher Täter ist polizeilich bekannt

Ob der Mann geständig ist, kann die Polizei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ebenso sei die genaue Nationalität des mutmasslichen Täters noch Gegenstand von Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung. Allerdings: Der Mann ist wegen Einbruchdiebstahls bereits polizeilich verzeichnet.

Das Motiv der Tat ist noch nicht geklärt. Laut Gnägi gibt es keine Hinweise, dass sich mutmasslicher Täter und Opfer gekannt haben. «Zum momentanen Ermittlungsstand gehen wir von keinem Beziehungsdelikt aus», sagte der Polizeisprecher.

Wie die rechtsmedizinische Untersuchung der Universität Bern ergab, liegen auch keine Hinweise auf ein Sexualdelikt vor.

Spaziergängerin fand tote Frau

Das Opfer war am 18. Juli im Burgerwald in Orpund von einer Spaziergängerin tot aufgefunden worden. Das Auto der Toten war nach dem Delikt verschwunden. Die Polizei bat die Bevölkerung spezifisch bei der Suche nach dem Auto um Mithilfe.

Es seien zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte Gnägi. Gefunden habe das Auto aber schliesslich das Grenzwachtkorps. «Das Grenzwachtkorps hat das Auto in der Region Schaffhausen gesichtet», so der Polizeisprecher. (sda)

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