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Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in französischen Alpen



Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind am Montag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Skifahrer wurden am Unglücksort in Tignes in Savoyen noch vermisst, wie die Polizei mitteilte.

Befürchtet wurde, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt. Das Unglück ereignete sich auf rund 2100 Metern Höhe ausserhalb der markierten Pisten.

Acht Urlauber waren in der Nähe eines Sessellifts mit einem Skilehrer unterwegs. Laut einer Mitteilung der Skistation wurde die Lawine vermutlich von einer Schneeplatte ausgelöst, die durch die Gruppe ins Rutschen geriet. Von der Station aus war zu sehen, wie die Lawine von 400 Metern Breite ins Tal rollte.

Für vier der Verschütteten kam jede Hilfe zu spät. Nach den weiteren fünf Mitgliedern der Gruppe suchten die Bergretter mit Hundestaffeln und Schneeräumgeräten. Auch Freiwillige beteiligten sich an der Aktion.

Unklar war nach Polizeiangaben, ob alle Vermissten wirklich verschüttet wurden. «Es gibt Zweifel», erklärte die Polizei in Albertville. Als möglich gilt demnach, dass sich einige Skifahrer vor dem Abgang der Lawine von der Gruppe trennten.

Geringe Überlebenschancen

Die Stadtverwaltung von Tignes geht dagegen davon aus, dass die gesamte Gruppe verschüttet wurde. Die Überlebenschancen der fünf Vermissten seien gering, hiess es. Unter der betroffenen Gruppe hätten sich fünf Mitglieder einer Familie befunden, berichtete der Sender BFMTV unter Berufung auf die Stadt.

Das Skizentrum von Tignes hatte das Lawinenrisiko am Montag mit 3 von 5 angegeben. Das entspricht laut dem französischen Wetterdienst einem «ausgeprägten» Risiko. Lawinen sind damit bereits auf vielen Hängen möglich.

Wegen der französischen Winterferien sind derzeit zahlreiche Gäste in den Skigebieten. Seit Saisonbeginn hat es in den französischen Alpen und Pyrenäen 13 Lawinenunglücke gegeben, bei denen drei Menschen starben. In der vergangenen Saison wurden 45 Unfälle mit insgesamt 21 Toten gezählt. (sda/afp)

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