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Tödlicher Ballonunfall: Hochspannungsleitung zu spät beachtet



Die Ursache für einen tödlichen Ballonunfall in Montbovon FR ist geklärt. Der Pilot habe eine Hochspannungsleitung zu spät beachtet, heisst es im Schlussbericht der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST.

Der Unfall ereignete sich am 6. August 2013. Im Korb befand sich neben dem Piloten eine vierköpfige US-amerikanische Familie. Bei Montbovon im Kanton Freiburg touchierte der Ballon eine Hochspannungsleitung, worauf er rund 50 Meter in die Tiefe stürzte. Der Familienvater verstarb, die Mutter und ihre zwei Töchter sowie der Pilot wurden beim Unfall schwer verletzt.

Beim Anflug sei die Hochspannungsleitung in Vergessenheit geraten, schreibt die SUST in ihrem Bericht. Deshalb sei eine «unzweckmässige Flugtaktik» gewählt worden. Für ein Ausweichmanöver sei es beim Bemerken des Hindernisses zu spät gewesen. Ein lokaler Wind im Anflugsektor habe zur Unfallentstehung beigetragen. (sda)

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