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Südkorea

Chef der «Sewol»-Reederei festgenommen 



In this Wednesday, April 16, 2014 file photo, South Korean rescue helicopters fly over a South Korean passenger ship, trying to rescue passengers from the ship in water off the southern coast in South Korea. The doomed ferry Sewol exceeded its cargo limit on 246 trips - nearly every voyage it made in which it reported cargo - in the 13 months before it sank, according to documents that reveal the regulatory failures that allowed passengers by the hundreds to set off on an unsafe vessel. And it may have been more overloaded than ever on its final journey. (AP Photo/Yonhap, File) KOREA OUT

Bild: AP/Yonhap

Mehr als drei Wochen nach dem Untergang der Fähre «Sewol» in Südkorea hat die Staatsanwaltschaft den Chef der Reederei festgenommen. Kim Han Sik von Chonghaejin Marine steht im Verdacht, die Überladung der Fähre angeordnet oder zumindest davon gewusst zu haben, bevor sie am Vorabend des Unglücks in See gestochen war. 

Die Ermittler werfen Kim fahrlässige Tötung vor, wie südkoreanische Sender berichteten. Die Fähre war am 16. April vor der Südwestküste des Landes mit 476 Insassen gekentert. Bisher wurden die Leichen von fast 270 Menschen aus dem Wrack und der Umgebung geborgen. Es gelten noch über 30 Insassen als vermisst. (rey/sda/dpa) 

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