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22 Menschen bei Blitzeinschlägen in Bangladesch ums Leben gekommen



In Bangladesch sind durch Blitzeinschläge binnen 48 Stunden 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien ein Paar und dessen kleine Tochter, die beim Arbeiten auf einer Erdnussfarm vom Blitz erschlagen wurden.

Die Gewitter am Sonntag und Montag seien von heftigen Stürmen begleitet gewesen, sagte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde des Landes, Reaz Ahmed, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP .

In Bangladesch sterben jedes Jahr hunderte Menschen durch Blitzeinschläge. Experten machen unter anderem Waldrodungen für die tödlichen Folgen der Unwetter verantwortlich, da hohe Palmen als natürliche Blitzableiter funktionieren.

Vergangenes Jahr kamen in Bangladesch nach offiziellen Angaben an einem einzigen Tag im Mai 82 Menschen bei Blitzeinschlägen ums Leben, insgesamt gab es 2016 aber weit mehr Opfer: Nach Angaben unabhängiger Beobachter lag die Gesamtzahl bei 349 Toten.

Die Behörden haben im vergangenen Jahr Massnahmen eingeleitet, um die Opferzahlen zu verringern. Unter anderem wurde ein Programm zur Pflanzung von einer Million Palmen aufgelegt. Die Wetterbehörde brachte 20'000 Schülern das korrekte Verhalten bei Gewittern bei. (sda/afp)

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