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US-Behörden wollen Schwimmausflüge zu Delfinen verbieten



US-Behörden wollen das bei Touristen beliebte Delfin-Schwimmen in Hawaii verbieten. Die Meeressäuger stünden gemäss der US-Meeresschutzbehörde NOAA inzwischen von den Menschen unter «intensivem Druck».

Menschen sollten sich künftig 45 Meter von den Delfinen entfernt halten, um deren Ruhezeiten am Tag nicht mehr zu stören. Die Bootsausflüge zu den zutraulichen und verspielten Tieren sind in Hawaii sehr beliebt.

Ein Verbot wäre ein Schlag für die Ausflugsveranstalter. Die Behörde verwies darauf, dass die Tiere nachts auf die Jagd gingen und tagsüber ruhten - was durch die vielen Besucher aber erschwert werde.

Die Behörde will nun Reaktionen der Bürger auf den Plan entgegennehmen und mit Betroffenen sprechen. Die endgültige Entscheidung über das Verbot soll in einem Jahr fallen. (sda/afp)

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