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Nun werden die drei FDP-Bundesratskandidierenden auf Herz und Nieren getestet



Gut eine Woche vor der Bundesratswahl beginnt für die drei Kandidierenden der FDP die heisse Phase: In den kommenden Tagen stehen verschiedene Hearings mit Parteifraktionen und Verbänden an. In die Karten schauen lassen wird sich erfahrungsgemäss aber niemand richtig.

Den Beginn des Anhörungsmarathons macht am (heutigen) Montag der Schweizer Bauernverband (SBV). Die Waadtländerin Isabelle Moret, der Tessiner Ignazio Cassis und der Genfer Pierre Maudet erhalten die Möglichkeit, ihre Ideen zu präsentieren und mit den Landwirtschaftsvertretern zu diskutieren.

Es handle sich um einen internen Anlass, nach dem nicht aktiv kommuniziert werde, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Mit einer offiziellen Wahlempfehlung ist also nicht zu rechnen.

Ob auch weitere Verbände zu offiziellen Hearings laden, ist derzeit unklar. FDP-Generalsekretär Samuel Lanz hat keinen Überblick über anstehende Treffen und Veranstaltungen der drei Kandidierenden. «Wir bieten unsere Hilfe an, wenn sie gewünscht wird», sagte er. Verantwortlich für die Organisation seien aber Moret, Cassis und Maudet selbst.

Erste Parteihearings am Dienstag

Wichtige Termine für die drei Regierungsanwärter stehen unter der Bundeshauskuppel an. SVP, CVP und Grüne haben sie für (morgen) Dienstag zu Anhörungen aufgeboten. Die Hearings in den übrigen Fraktionen finden eine Woche später statt.

Auch wenn die Meinungen danach gemacht sein sollten und niemand einen Coup plant: Eifrig diskutieren werden Politikerinnen und Politiker noch in der Nacht vor der Wahl, zumindest für die Kameras. Das Spektakel im Hotel Bellevue gehört inzwischen zur Tradition.

Die Vereinigte Bundesversammlung entscheidet am 20. September, wer die Nachfolge des scheidenden Bundesrats Didier Burkhalter antritt. Bei drei Kandidierenden sind mehrere Wahlgänge zu erwarten.

Ab dem dritten Wahlgang können nur noch jene gewählt werden, die in den ersten beiden Runden Stimmen erhalten haben. Erreicht niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, scheidet die Person mit der geringsten Stimmenzahl vor dem nächsten Wahlgang aus. Das wird wiederholt, bis eine Person das absolute Mehr erreicht. (sda)

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