Kein Schnäbi mehr im Kantons-Wappen? So sähe das dann aus
Betrachten wir den Blick des Berner Bären genauer, so scheint es, als habe er die herannahende Schrecklichkeit kommen sehen:
Jedoch geht es heute um einen anderen Bildausschnitt. Nämlich diesen hier:
Genau: Vom Schnäbi des Berner Bären ist die Rede.
Der Grossrats-Politiker Thomas Brönnimann hat einen Vorstoss eingereicht, damit dem Wappentier der Penis entfernt wird. Seine Anfrage solle zwar zum Schmunzeln anregen, jedoch sagt der GLP-Politiker gemäss 20 Minuten auch: «Wenn man über Gleichberechtigung spricht, sollte auch das Wappen diskutiert werden.» Mit einem Schnäbi-losen Bären würden sich mehr Menschen des Kantons repräsentiert fühlen, das Wappen sei «schlicht nicht mehr zeitgemäss».
Nun gut, dann werden wir diesem Vorschlag einmal Folge leisten! (Sorry, Bär.)
Hinfort ...
... mit seinem Gemächt!
Tipptopp!
Aber halt und Moment! Was ist denn mit den anderen Wappentieren, die ihren Schambereich ganz schamlos zur Schau stellen? Dem Appenzeller Bären etwa oder dem Glarner Mönch Schaffhauser Schafbock? Bringen wir etwas Ordnung in die Schnäbi-Misere!
Appenzeller Bär
... mit schickem (Hundehalter kennen ihn!) Kastrations-Body.
Thurgauer Löwen
Vielleicht braucht es aber auch gar keine Operation, sondern eine neue Kleiderregelung, die Abhilfe schafft.
Schaffhauser Schafbock
Und sonst hilft natürlich immer noch genug Haar, beziehungsweise Wolle.
Gestutzte Hörner inklusive.
Beim letzten der Wappentiere ist Hopfen und Malz verloren.
Der riesige Penis mit roter Eichel, der prächtige Hoden, die mächtigen Hörner, gepaart mit diesem obszönen Blick ... Vielleicht ist es für Graubünden einfach an der Zeit für ein neues Wappen.
Bündner Steinbock Murmeli
Oder als Kompromiss für alle Sport-Fans:
Die Bilder wurden mithilfe von KI und Bildbearbeitungsprogrammen erstellt.
Übrigens – und darüber sind wohl alle froh – soll der Berner Bär sein Glied behalten dürfen. Dieser Meinung ist der Regierungsrat. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, schreibt er dies in der Antwort auf eine Anfrage des grünliberalen Parlamentariers Thomas Brönnimann. Der gezotete Bär habe eine mindestens 600-jährige Tradition und sei spätestens seit dem 15. Jahrhundert so dargestellt worden.
