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Menschenrechtler untersuchen möglichen Gift-Einsatz in Nicaragua



Eine Menschenrechtsorganisation in Nicaragua will dem Vorwurf nachgehen, dass gegen Demonstranten giftige Pestizide eingesetzt wurden. Es gebe Berichte, dass die Regierung in mehreren Städten von Flugzeugen aus Pestizide auf die Menschen sprühen liess.

Dies erklärte der Direktor der Vereinigung für Menschenrechte Nicaraguas, Alvaro Leiva, am Donnerstag. Augenzeugen berichteten von zwei Flugzeugen, die in den Städten Diriamba und Jinotepe eine streng riechende Chemikalie über Demonstranten verteilte. Diese habe bei Teilnehmern zu Erbrechen und Schwindel geführt.

Nicaragua kommt seit fast zwei Monaten nicht zur Ruhe. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, die gegen den autoritären Präsidenten Daniel Ortega auf die Strasse gehen, dessen Unterstützern und der Polizei eskalieren immer weiter. Am Donnerstag legte ein von der Oppositions-Allianz ausgerufener Generalstreik zudem das Land lahm. Für Freitag ist eine Wiederaufnahme des Friedensdialog zwischen der Regierung und der zivilen Opposition vorgesehen. (sda/dpa)

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