DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syriens Opposition will direkte Gespräche bei Genfer Verhandlungen

23.03.2017, 09:32

Syriens Opposition drängt bei den neuen Genfer Friedensverhandlungen auf direkte Gespräche mit der Regierung. «Wir sind gekommen, um wirkliche Gespräche zu führen, und nicht, um Zeit zu verschwenden», sagte Oppositionssprecher Salim Muslit.

«Wir hoffen, auf der anderen Seite des Tisches einen ernsthaften Partner zu finden», sagte Muslit vor dem Beginn der neuen Verhandlungsrunde am Donnerstag.

Bei dem Treffen soll unter UNO-Vermittlung über eine politische Lösung für den sechsjährigen Konflikt gesprochen werden. Alle bisherigen Gespräche über ein Ende des Bürgerkriegs waren erfolglos geblieben. Zuletzt verhandelten beide Seiten nur indirekt miteinander.

Belastet wird die neue Verhandlungsrunde durch die heftigsten Kämpfe im Osten der Hauptstadt Damaskus seit rund zwei Jahren. Rebellen hatten dort am Wochenende einen Angriff auf Regierungskräfte begonnen. Laut Muslit geht es den bewaffneten Gruppen darum, die Blockade der Rebellenenklave östlich von Damaskus zu brechen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter