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Initianten: «Volk ist sich Geldschöpfungs-Problem jetzt bewusst»



Trotz des sich abzeichnenden wuchtigen Neins zur Vollgeldinitiative zeigen sich die Initianten zufrieden. Viele der Nein-Stimmenden hätten aufgrund der «Angstmacherei der Behörden» über ein verzerrtes Bild abgestimmt. Doch die Vollgeld-Debatte sei erst lanciert.

«Es freut uns, dass wir einen Teil des Stimmvolks davon überzeugen konnten, dass es in Bezug auf die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken eine richtige Änderung braucht und nicht bloss eine Pflästerli-Politik», sagte Raffael Wüthrich vom Kampagnen-Team auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone_sda.

Zum ersten Mal habe ein Land realisiert, dass die Geldschöpfung ein Problem darstelle. Nun sei die Politik gefordert.

An ihrer heftigen Kritik an der Abstimmungskampagne von Bundesrat und Nationalbank halten die Initianten fest. Es sei mit unfairen Mitteln gekämpft worden, die Informationen seien irreführend gewesen. «Für uns als politische Newcomer war dies erschreckend zu sehen». Eine Beschwerde ist derzeit beim Bundesgericht hängig.

Der Verein, der hinter der Initiative steht, will sich aber weiterhin dafür einsetzen, dass die Finanzwirtschaft in den Dienst der Realwirtschaft und der Menschen gestellt werde und nicht umgekehrt.

Die Initiative habe eine Debatte ausgelöst, sagte Wüthrich. Eine «kritische Menge» der Bevölkerung realisiere erst jetzt, wie das Geldsystem funktioniere. Und eine Mehrheit der Bevölkerung sei eigentlich gegen eine Geldschöpfung durch Geschäftsbanken, wie eine SRG-Umfrage gezeigt habe. (sda)

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