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Opposition protestiert wegen Ausgrenzung

Regionalwahlen in Russland haben begonnen – auch die Krim darf zur Urne



In mehreren Regionen Russlands haben unter dem Eindruck der Ukraine-Krise die Gouverneurs- und Kommunalwahlen begonnen - zum ersten Mal auch auf der Halbinsel Krim. In der Hauptstadt Moskau öffneten die Wahllokale am Sonntag um 08.00 Uhr (Ortszeit, 06.00 MESZ).

Insgesamt sind mehr als 50 Millionen Russen aufgerufen, 30 Gouverneure sowie Hunderte neue Volksvertretungen in Städten und Dörfern zu bestimmen. Für die Kremlpartei Geeintes Russland gilt der Kampf um die mehr als 40'000 Mandate als wichtiger Stimmungstest für die Politik von Präsident Wladimir Putin in Krisenzeiten. Die Partei will ihre Machtposition im Land festigen.

Die russische Opposition und Beobachter werfen der Wahlkommission vor, regierungskritische Kandidaten bei den Abstimmung auszugrenzen. Viele Bewerber erhielten keine Wahlzulassung.

Erstmals wählt nun auch die im März annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim nach russischem Recht. Die Ukraine sieht die Schwarzmeerhalbinsel weiter als ihr Territorium an und verurteilt die Abstimmung deshalb als illegal. (sda/dpa)

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