DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

GoPro steigt aus dem Drohnen-Geschäft aus

08.01.2018, 16:08

Der Actionkamera-Spezialist GoPro gibt sich nach gut einem Jahr im Drohnen-Geschäft geschlagen. Die GoPro-Drohne «Karma» habe in einem hart umkämpften Markt Probleme bei der Profitabilität gehabt, räumte die kalifornische Firma am Montag ein.

In dem Geschäft sind vor allem asiatische Anbieter wie DJI stark. Ausserdem würden die schärferen Regeln für Drohnenflüge die die interessierte Zielgruppe in den kommenden Jahren voraussichtlich schrumpfen lassen, erklärte GoPro. Mit dem Ausstieg soll die weltweite Zahl der Beschäftigten von 1254 auf unter 1000 sinken.

GoPro hatte mit dem Einstieg in den Drohnen-Markt grosse Hoffnungen auf eine Belebung seines Geschäfts verbunden, nachdem das anfängliche rasante Wachstum bei Actionskameras für Sportler oder Abenteurer vorbei war.

Doch GoPro verpatzte den Marktstart und musste das mit Spannung erwartete Gerät nach nur zwei Wochen wegen Absturzgefahr zurückrufen. Als Problem wurde die Verriegelung des Batteriefachs ausgemacht - dadurch hätten sich in einigen Fällen die Akkus gelöst und die Stromzufuhr gekappt. Alle rund 2500 verkauften «Karma»-Drohnen wurden zurückgerufen. Es dauerte rund drei Monate, bis das erneuerte Modell wieder in den Handel kam. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!