Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konjunktur: Aussichten der Schweizer Wirtschaft weiter eingetrübt



Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft haben sich im Dezember weiter eingetrübt. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist der Pessimismus in der Industrie. Hinzu kommen negative Tendenzen aus dem Baugewerbe und dem Konsum.

Deswegen ist das Barometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) für die Schweizer Wirtschaft nach dem November erneut gesunken und liegt klar unter dem langjährigen Mittel.

Das Barometer steht zum Jahresende bei 96.6 Punkten, revidiert 0.7 Zähler tiefer als im Vormonat. Im November war das Barometer erstmals seit April wieder unter das Mittel gerutscht.

Vor allem die Industrie verzeichnete im Dezember einen Stimmungsrückgang, wie die KOF am Mittwoch schreibt. Für sie ist das ein Hinweis darauf, dass der Frankenschock noch nicht verdaut ist.

Unterschiedliche Tendenzen

Dabei verbesserte sich der Ausblick für die Maschinenindustrie und für die Textilbranche. Leicht positive Tendenzen liessen sich auch in der Elektro-, Papier- und Holzindustrie ausmachen.

Diese positiven Entwicklungen werden aber von den eingetrübten Aussichten in der Metall-, Nahrungsmittel- und Spezialindustrie überschattet. Der Stimmungsrückgang im verarbeitenden Gewerbe geht primär auf die Beurteilung der Produktion und des Bestellungseingangs zurück. Positive Impulse kamen vom Urteil über den Personalbestand und die Zwischenprodukte.

Zusätzliche negative Tendenzen kamen aus dem Baugewerbe und dort vor allem von den Architektinnen und Architekten. Zudem zogen konsumbezogene Indikatoren das Barometer hinunter.

Die negativen Entwicklungen in Industrie, Bau und Konsum wurden teilweise von einer positiveren Dynamik bei der Nachfrage aus dem Ausland und einem günstigeren Ausblick in der Finanzbranche ausgeglichen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen