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Deutscher Bundespräsident kritisiert neue Handelsbarrieren



Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Staatsbesuch in Australien vor neuen Handelsbarrieren gewarnt. Während einer Wirtschaftskonferenz im westaustralischen Perth rief Steinmeier am Samstag zum offenen Welthandel auf.

Mit Blick auf US-Präsident Donald Trump sagte er, eine «Abschottung» werde kein einziges der aktuellen internationalen Probleme lösen. «Lassen Sie uns denen widerstehen, die sagen, dass Mauern und Schlagbäume die Lösung sind. Wir können uns nicht einfach aus der Welt zurückziehen.»

Steinmeier äusserte sich zum Auftakt einer Konferenz mit mehreren hundert Wirtschaftsvertretern aus Deutschland, dem asiatischen und dem pazifischen Raum.

Flüchtlingsdrama angesprochen

Australien will sich zudem nach den Worten von Steinmeier um eine rasche Lösung der Flüchtlingskrise auf der Pazifikinsel Manus kümmern. Nach Gesprächen mit dem australischen Ministerpräsidenten Malcolm Turnbull sagte Steinmeier am Samstag in Perth in diplomatischen Floskeln: «Mir ist versichert worden, dass jetzt nach Möglichkeiten zu einer besseren Versorgung und Unterbringung der verbleibenden Flüchtlinge gesucht werden soll.»

Auf der Pazifikinsel Manus, die zu Papua-Neuguinea gehört, harren etwa 600 Männer in einem offiziell geschlossenen australischen Flüchtlingslager aus. Die Zustände werden als schlimm beschrieben. Der Oberste Gerichtshof Australiens hatte das Lager für rechtswidrig erklärt.

Australien ist nach Singapur die zweite Station der bisher weitesten Auslandsreise des deutschen Bundespräsidenten. Nach der Eröffnung der Wirtschaftskonferenz reiste Steinmeier in die Metropole Sydney am anderen Ende Australiens weiter. Ab Sonntag steht ein Staatsbesuch in Neuseeland auf dem Programm. Am Mittwoch kehrt er nach Berlin zurück. (sda/dpa)

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