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Spanien

Mallorca Gruppenvergewaltigung: Schweizer in La Palma verurteilt

Trial begins with popular jury against the confessed murderer of his pregnant wife and son in Sa Pobla Mallorca A van of the National Police arrives at the Provincial Court of the Balearic Islands, Ja ...
Ein Regionalgericht in Mallorca sprach heute einen Schweizer der Vergewaltigung schuldig (Symbolbild).Bild: www.imago-images.de

Gruppenvergewaltigung: Schweizer und 7 Franzosen zu insgesamt 73 Jahren Haft verurteilt

Im August vergewaltigte ein Schweizer gemeinsam mit sieben Franzosen eine damals 18-jährige Britin. Dafür wurde er nun in Spanien verurteilt.
09.03.2026, 17:5010.03.2026, 02:32

«Sie nahmen verschiedene sexuelle Handlungen an ihr vor, handelten dabei gemeinsam und ohne die Zustimmung der jungen Frau»: So steht es in der Anklageschrift.

Einem heute 25-jährigen Schweizer sowie sieben französischen Mittätern wurde zu Last gelegt, im August 2023 eine britische Touristin auf Mallorca vergewaltigt zu haben. Darüber berichtet die spanische Zeitung «Ultima Hora».

Anlaufstellen für Opfer von sexueller Gewalt

Sexuelle Übergriffe können in den unterschiedlichsten Kontexten stattfinden. Hilfe im Verdachtsfall oder bei erlebter sexueller Gewalt bieten etwa die kantonalen Opferhilfestellen oder die Frauenberatung Sexuelle Gewalt. Die Opferhilfe ist auch über die nationale Nummer 142 erreichbar. Für Jugendliche oder in der Kindheit sexuell ausgebeutete Erwachsene gibt es in Zürich die Stelle Castagna. Betroffene Männer können sich an das Männerbüro Zürich wenden. Wenn du dich sexuell zu Kindern hingezogen fühlst oder jemanden kennst, der diese Neigung hat, kann dir diese Stelle weiterhelfen.

Zwei der heute verurteilten Männer hatten die Frau in ein Hotelzimmer im Ballermann-Hotspot Magaluf gelotst, die übrigen trafen später ein. Videoaufnahmen der Vergewaltigung kursierten später auf Snapchat.

Das Provinzgericht in Palma folgte heute der Anklageschrift und verurteilte die Männer zu einer kumulierten Haftstrafe von 73 Jahren. Das Opfer hat bereits eine Entschädigung in der Höhe von 150'000 Euro erhalten. Die Staatsanwaltschaft forderte eine kumulierte Haftstrafe von 151 Jahren.

Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels stand im Titel, der Schweizer sei zu 73 Jahren Haft verurteilt worden. Das ist missverständlich, da es sich um eine Kumulativstrafe für alle acht Täter handelt.

(her)

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