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SNB-Chef Jordan hält an den Negativzinsen fest



Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält an ihrer bisheriger Geldpolitik fest. Die Negativzinsen auf den Giroguthaben der Banken belässt sie bei -0,75 Prozent, das Zielband für den Referenzzins Dreimonats-Libor bleibt zwischen minus 1,25 und minus 0,25 Prozent.  

Für Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), gibt es im momentanen Umfeld keine echten Alternativen zu den Negativzinsen. Diese trügen dazu bei, die Überbewertung des Frankens abzubauen. 

Kein Bargeld horten

Jordan ermahnte die Akteure auf den Finanzmärkten aber auch, den Negativzins nicht durch Umschichtungen in Bargeld zu umgehen. Dies sei im aktuellen Umfeld nicht im Gesamtinteresse der Schweiz, da so die geldpolitischen Absichten unterlaufen würde. Ausserdem verursache die Bargeldhaltung hohe Kosten und unterliege grossen Risiken.

Fürs laufende Jahr rechnet die SNB mit einem Wachstum der Schweizer Wirtschaft von knapp 1 Prozent.Bei ihrer Prognose gehen die Währungshüter von einem sinkenden Preisniveau im laufenden wie auch im folgenden Jahr auf. Die Inflationsprognose der SNB liegt fürs Jahr 2015 bei minus 1,1 Prozent und fürs Jahr 2016 bei minus 0,5 Prozent. 

Die Schweizer Börse reagierte positiv auf den SNB-Entscheid. Der Schweizer Aktienindex SMI legte 70 Punkte zu. Unmittelbar nach der Mitteilung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) reagierte der Frankenkurs mit einer weiteren Aufwertung. Um 9.45 Uhr kostete ein Euro knapp 1,057 Fr. und ein Dollar 0,991 Franken.(wst/sda)

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